Wie kann ich Beschwerde einlegen?

3 Antworten

  1. Das Ding heißt Einspruch.
  2. Das Finanzamt hat bis zu 6 Monate Zeit darauf zu reagieren.
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Das Finanzamt hat bis zu 6 Monate Zeit darauf zu reagieren.

Theoretisch hat das Finanzamt unendlich viel Zeit, einen Einspruch zu bearbeiten. § 171 AO sieht keinen Fristablauf für laufende Einspruchsverfahren vor.

Und sofern AdV beantragt und gewährt wurde, ist es doch egal. Da kann man das doch laufen lassen.

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@EnnoWarMal

grundsätzlich ja. aber nach 6 Monaten kann man Untätigkeitsbeschwerde einlegen.

Aber Sie wissen ja was ich meine (hoffe ich jedenfalls).

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@Petz1900

Also ich kenne das gegenüber dem Sozialamt so, dass ich nach 6 Monaten Untätigkeits-KLAGE erheben kann, und nicht Beschwerde. Ist das beim FA anders? Beschwerde mag ja auch ganz nett sein, aber weniger wirkungsvoll.

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Ein Fachmann hat dem studierten Irgendwas gezeigt, wer wen enttäuscht.

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Beim Amtsvorsteher - das Ding heisst Dienstaufsichtbeschwerde.

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Mal wieder falsch.

Das Ding heißt Untätigkeitsbeschwerde.

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@Petz1900

Wieder mal an der Praxis vorbei -

man kann das Ding nennen wie man will - muss nicht mal das - es wird von der Amtsleitung als das gewertet was es sein soll - als Beschleuniger.

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@correct

stimmt, natürlich kann man es nennen wie man will.

Aber von einem vermeintlichen Fachmann hätte ich was anderes erwartet.

Ich wurde wieder mal enttäuscht.

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@Petz1900

Du hast hier gar nichts zu erwarten - Schuster bleib bei Deinen Leisten.

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@correct

Danke für den Tip, aber ich bin im Gegensatz zu Ihnen kein Schuster.

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@Petz1900

Lieber ein guter Schuster, als ein Laberer, der so tut als hätte er von AO u. Co. eine Ahnung.

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@correct

Genau. Schreieben Sie sich das endlich mal hinter Ihre Ohren.

Mein Antwort war richtig, Ihre nicht.

Ihre Trefferquote wird immer geringer, aber das habe ich Ihnen ja auch schon mehrmal mitgeteilt.

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@Petz1900

Du hast hier keinen Rotzlöffel vor Dir -

und von wegen richtig -

Untätigkeitsbeschwerde - schon mal eine gesehen - ich in tausend Jahren nicht.

Dienstaufsichtsbeschwerden aber ohne Ende.

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Zu allen vorstehenden und nachfolgenden Antworten wollen wir eine nicht unerwähnt lassen:

Die Möglichkeit der Untätigkeitsklage gem. § 46 FGO nach Ablauf von mindestens 6 Monaten unter den dort genannten Voraussetzungen.

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Der Ergänzungsbetreuer ist natürlich schwer begeistert und will sofort Einspruch einlegen, jedoch ergibt sich die Frage wer zahlt nun den STeuerberater, der diesen geschätzten Bescheid schnell korrigiert und zudem, es bliebe wohl eh eine Zahllast die derzeit nicht bezahlt werden kann. Das Vermögen meiner Mutter ist gleich Null, ihre monatliche Rente wird sofort an meine Gehaltszahlung und die jeweiligen Sozialabgaben verbraucht.

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