Wie kann ich am besten meine Briefmarkensammlung verkaufen?

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5 Antworten

Sieh dich doch mal in deiner Gegend um, ob es dort nicht eine Art Briefmarkenverein gibt. Die treffen sich einmal im Monat und tauschen und geben Tips. Vielleicht hilft dir das weiter http://www.rund-um-briefmarken.de/preise/

Schwierig: Wer in Zeitungen inseriert, der will doch am Ankauf verdienen. Ob ich dessen Rat dann trauen soll? Ich würde mich eher nach einem Sachverständigen umsehen.

Man kann natürlich auch versuchen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sich in Ebay und Co umsehen, was die guten Stücke so wert sind. Es gibt meiner Erinnerung nach auch im Buchhandel Kataloge mit den aktuellen Verkehrswerten.

Aber offengestanden: Ich habe auch geerbte Briefmarkensammlungen in meinem Besitz und mich vor langer Zeit der müsamen Schätzarbeit unterzogen. Ich kann nur sagen, es war alles für die Katz. Statt "Kunst" war das nur Krempel. Was solls: Geld ist auch nur bedrucktes Papier.

Also ehrlich gesagt: Wenn du nicht gerade eine super wertvolle Briefmarke im Bestand hast, kannst du ehr froh sein, wenn du überhaupt etwas für diese Sammlung erhälst. Geld für ein gutachten Auszugeben ist da vermutlich verschenktes Geld. Zeige ihm doch einfach mal die Marken und lass dir einen Preis nennen. Verkaufen musst du ja nicht. Hol dir danach evtl. noch einmal eine andere Meinung ein und verkaufe dann an den der mehr bietet.

Okay, klingt vernünftig. Ich würde halt ungern über's Ohr gehauen werden. Ich werde dann einfach mal da anrufen.

Danke und ciao

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Der Briefmarken markt ist am Boden. Das Angebot übersteigt die nachfrage deutlich.

Nur absolute Spitzenware ist auf Auktionen verkäuflich.

Ein Briefmarkenversteigerer, Beispielsweise Felzmann in Düsseldorf, wird dir unverbindlich sagen, ob die Ware überhaupt verkäuflich ist.

Ansonsten bleibt nur der Trödelmarkt.

übrigens: die sog. Michelpreise sind völlig unrealistisch - gute Sammlungen , komplett in bester Qualität postfrisch, etwa 10% - das gibt es kaum noch.

und den ehrlichen Philatelisten...., den habe ich noch nie getroffen..

Habe, auch eine geerbte Sammlung, Österreich komplett, postfrisch ab 1950 versucht zu verkaufen. Gabe die Sammlung, auch im Internet ausgeschrieben. Es haben sich mehrere Interessenten gemeldet. Ich habe zunächst 3 aus meinem näheren Umfeld auserwählt. Die Sammlung ist lt. Michelkatalog ca. 15.000€ wert. Ich bekam Angebote zwischen 4-6000€ nach Besichtigung dafür! Ein ortsansässiger Auktionator(Briefmarkenhändler) hat mir vorgeschlagen, die wertvollsten Marken oder Sätze in einer Auktion zu versteigern. Abrechnung je nach Erlös unter Einbehalt von 15% für seine Bemühungen. Mein Vorschlag für Dich, wenn Du Zeit hast, lass die Marken, aber nur bei Dir zuhause besichtigen. Egal von wem und lass Dir Angebote unterbreiten. Für meine "Komplettsammlung" habe ich im Enddefekt 4.800€ erhalten

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