Wie kann ich als Freiberufler Fortbildung steuerlich absetzen?

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Ja, da es zu einer weiteren Qualifikation führt. Was dem Arbeitnehmer Recht ist, muss dem freiberufler bilig sein.

Absetzbarkeiten bei berufsbegleitender Weiterbildung?

Hallo zusammen,

ich mache seit März diesen Jahres eine berufsbegleitende Weiterbildung zum Industriefachwirt. Zu der Angabe in der Einkommensteuererklärung habe ich ein paar Fragen:

1. Fahrtkosten

Ich fahre ca. 50 Kilometer zu meiner Arbeitsstelle. Danach fahre ich 80 Kilometer zur Fortbildung, allerdings (nahezu) an meinem Wohnort vorbei (mache aber keinen Stop!) und dann ca. 35 Kilometer zurück zu meiner Wohnung. Die 50km Wohnung-Arbeit gebe ich ja über die Werbungskosten an. Kann ich nun die kompletten 80km+35km Arbeit-Fortbildung-Wohnort als Kosten (mit 0,30€/km) über die "Fortbildungskosten" absetzen? Oder ist der "Rückweg" nicht absetzbar, sondern muss ich Wohnung-Arbeit-Wohnung getrennt zu Wohnung-Fortbildung-Wohnung betrachten?

2. Verpflegungsmehraufwand

An Kurstagen bin ich mehr als 8 Stunden außer Haus. Kann ich an diesen Tagen die Pauschale von 12 Euro/Tag in der Einkommensteuer ansetzen?

3. Übernahme der Kursgebühren des AG

Die Rechnungen der Fortbildung bezahle ich zunächst selbst. Im Anschluss bekomme ich jedoch den Betrag der Rechnung als "Bruttolohn" zusätzlich vom AG (darauf entfallen dann noch Steuern und SV-Abgaben). Welche Beträge kann ich in der Einkommensteuer absetzen? Die vollen Rechnungsbeträge oder evtl. sogar gar keine Beträge?

Ich hoffe, es ist alles klar formuliert und man kennt sich bei so viel Text noch aus :-)

Vielen Dank schon mal für die Hilfe und Antworten!

Grüße, danifani

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Wie setze ich das Studienzimmer und den Weg zur Uni im Masterstudium (Vollzeit) bei gleichzeitiger Teilzeitbeschäftigung ab?

Ich habe zwei Fragen zum Absetzen meines Masterstudiums im Rahmen der Fortbildungskosten. Ich studiere Vollzeit einen Master und arbeite gleichzeitig halbtags und beziehe daraus Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. Das Masterstudium setze ich voll als Werbungskosten ab.

Im einzelnen ist nun die Frage, was meine "erste Tätigkeitsstätte" ist. Ich bin jeden Tag im Büro als Arbeitnehmerin und jeden Tag an der Uni. Intuitiv habe ich bisher das Büro als erste Tätigkeitsstätte angegeben, habe allerdings nun online gelesen, dass bei einem Vollzeitstudium der Studienort die erste Tätigkeitsstätte ist. Ich würde intuitive das Büro wählen, da ich über den Job ja auch meine Einnahmen generieren. Was ist an dieser Stelle "Trumpf" um die erste Tätigkeitsstätte zu bestimmen? Und wir gebe ich die andere "Arbeitsstätte" dann an? Die Uni als Reisekosten zur Fortbildung? Und falls soch die Uni die erste Arbeitsstätte sein sollte, ist mein Büro dann eine Auswärtstätigkeit?

Die zweite Frage bezieht sich auf mein häusliches Arbeitszimmer, das seit dem Beginn des Masterstudiums als Studierzimmer für das Studium genutzt wird. Wo gebe ich nun das Arbeitszimmer an? Ich habe mehrfach gelesen, dass es unter die Fortbildungskosten fällt. Ich kann in meinem Steuerprogramm detailliert die Kosten für das Arbeitszimmer berechnen und dann auf unterschiedliche Einkunftsarten verteilen (Je nachdem für welche Tätigkeiten das Arbeitszimmer genutzt wird - Gewerbe, nichtselbständige Arbeit, etc.). Sollte ich das Arbeitszimmer hier bei den "Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit" angeben? Oder entsteht dann der Eindruck, dass das Arbeitszimmer für die berufliche Tätigkeit genutzt wird? Oder sollte ich die berechneten Kosten für das Arbeitszimmer an dieser Stelle nicht berücksichtigen sondern einfach bei den Fortbildungskosten veranschlagen?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe!

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Finanzamt akzeptiert komplette Fortbildung neben dem Beruf nicht an!?

Hallo Zusammen, ich habe einen festen Job und mache neben dem Beruf an einer Abenduni eine Fortbildung zum Betriebswirt. Ich habe in meiner Steuererklärung die - Fortbildungskosten (Kursgebühren) - Fahrkosten zur Lehrveranstaltungen - Fahrkosten Lerngemeinschaft normal geltend gemacht. Das Finanzamt hat aber komplett alles abgelehnt. - Die Kursgebühren wurden komplett nicht berücksichtigt, eine Begründung ist nicht im Bescheid. - Fahrkosten hat das Finanzamt auf 5 km reduziert und akzeptiert. Obwohl ich von der Arbeit zur Vorlesung 30 km fahre. - Lerngemeinschaft wurde auch nicht akzeptiert, mit der Begründung. „Die Aufwendung für die Lerng. wurden nicht anerkannt, da eine ausschließlich berufliche Veranlassung nicht nachgewiesen wurden konnte. Es wurden keine Angaben über Beginn, Dauer und Inhalt bzw. Ausbildungsstand der einzelnen Treffen gemacht" Sollte hier zu sagen, dass ich die Lerngemeinschaft sehr detailliert aufgelistet hatte mit Fach, Datum, Wo und Unterschriften.

Der Knaller ist: Ein Arbeitskollege von mir, macht die gleiche Fortbildung, bei Ihm wurde alles akzeptiert ohne Nachfragen vom GLEICHEN Sachbearbeiter! Das ist doch eine Frechheit vom Finanzamt!

Meine Frage: Selber Einspruch oder Steuerberater? Mir Fehlt die Zeit und das nötige Fachwissen, Eure Empfehlungen? Vielen Dank Im Voraus.

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Kann einem Arbeitslosen der Führerschein vom Arbeitsamt gezahlt werden?

Was ist wenn jemand arbeitslos ist und (auch deswegen weil er keinen Führerschein hat) keinen Job findet. Kann das Arbeitsamt dann den Führerschein zahlen? Oder ist das eher als Aufbauqualifikation, so etwa dass man den generellen Führerschein schon hat und jetzt eben den Gabelstaplerschein macht oder für größere Autos?

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Vorleistung Fortbildung und Steuer

Ich hatte 2013 eine Fortbildung gemacht die 100% zu meiner Arbeit passt aber vom AG nicht übernommen wurde. Diese hatte ich steuerlich geltend gemacht und Geld zurück bekommen. Dieses Jahr hat sich nun mein AG entschlossen, wegen guter Arbeit, nun doch rückwirkend die Fortbildung zu bezahlen und das Geld der Fortbildungsstätte zu überweisen. Diese hat nun mir mein Geld zurücküberwiesen. Wie trage ich dies nun aber in der Steuer 2014 ein? Vielen Dank!

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