Wie kann eine Hausfrau Altersvorsorge betreiben wenn der Ehemann keinen Riestervertrag hat?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn geung Geld da ist, kann man Altersvorsorge hervorragend ohne Riesterförderung aufbauen.

Wenn sie vor ihrem Hausfrauendasein gearbeitet hat, und nun vielleicht auch Kinder erzieht, kann sie Kindererziehungszeiten bei der Deutschen Rentenversicherung Bund beantragen. Für die anrechnungsfähigen Zeiten bekommt sie pro Jahr einen Rentenpunkt gutgeschrieben, wesentlich mehr als viele, die einer geregelten Arbeit nachgehen. Für je drei Jahre wäre sie dann auch Riesterförderfähig.

Sollte sie keine Kinder im entsprechenden Alter haben, wäre mein Rat: eine Arbeit suchen, dann werden die Beiträge für die Rentenkasse automatisch vom Arbeitgeber eingezahlt.

Wieviele Jahre sind denn anrechnungsfähig? Muß ich das melden oder geschíeht das automatisch bei der Rentenversicherung? Bin nämlich auch Hausfrau mit Minderjährigen Kindern ohne Arbeit...

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Ohne eigenes Einkommen wird es schwierig. Obgleich ihr als Hausfrau auch ein Honorar zusteht für die geleistete Familienarbeit. Eine private Rente könnte z.B.aus dem Familienbudget j abgeschlosssen werden; als Gegenleistung für Hausfrauenarbeit und Absicherung für´s Alter. Dies ist leider nicht förderfähig. Ein 400€-Job mit dem Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit ermöglicht einen eigenen Anspruch auf Rente, und dann kann sie auch selbständig riestern.

Die "Beruf"thematik Hausfrau ist bei den Versichern schon angekommen und wird auch mit bestimmten Produkten unterstützt..abhängig ist dies aber natürlich von einer selbständigen gestalteten Einzahlung von Beiträgen durch die Hausfrau..Solche Beratungen sollten im Beisein des Ehepartners stattfinden ,um zunächst einmal heraus zu lokalisieren, was seinerseits für Sicherungen für Frau ( und auch meist Mutter) inniziert worden (Todesfall?) ..in einer Analyse zeigt sich ,ob für beide z.Bsp. Riesterföderung ein Thema ist (Zulagenvertrag für die Frau)..eigenständig ohne Mann ist dies nur über eine Job regelbar..(weil Grundlage zur Berechnung) es gibt Versicherer, die auch die 400,-€ Basis Jobs als Grundlage zur Riesterberechnung "anerkennen" HG DerMakler

moin,

gute Antwort. Allerdings habe ich den Passus: „es gibt Versicherer, die auch die 400,-€ Basis Jobs als Grundlage zur Riesterberechnung "anerkennen"...“ nicht verstanden. Habe ich da was verpasst?

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@humoer

Danke ! ...smile nein hast Du nicht..normalerweise können nur versicherungspflichtige Einkommen zur Grundlage der Riesterberechnung berücksichtigt werden..manch Versicherer schlägt folgende Deal vor : 400,-€ Nebenjob als Basis Berechnung wird wie die Mindestförderungverträge mit 60,-€ jährl. "gleichgestellt (die berühmten 5 -10,-€ Zulagenverträge) und auch so an die DR / Finanzamt als mindetsgeförderter Zulagenvertrag weitergemeldet (was rechtlich gesehen einwandfrei ist..) ..es wird aber darauf verwiesen ,das die Hausfrau mit ihrem 400,-€ Job "irgendwann" eine sozialversicherungspflichtigen Nachweis erbringen müßte, sollte der Versicherer nachfragen..ansonsten Mindestförderung..HG DerMakler

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@DerMakler

Von der Konstellation habe ich noch nicht gehört. Das erscheint mir auch nicht sonderlich seriös.

Wenn der 400Euro- Jobber im Jahr, für die er die Förderung bezieht, nicht mindestens einen Monat versicherungspflichtig war, wird er - früher oder später - die Förderung zurückzahlen. Und das kann bei mehreren Kindern und mehreren Jahren recht teuer werden...

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@humoer

..dreinaml darfst du raten warum ich von den "berühmten" Verträgen spreche und wer ca. 80 % solcher 5,-€ Schätzchen im Bestand hat : Sparkasse und Deutsche Bank..ich gebe dir Recht ,das dies bestimmt nichts mehr richtiger Beratung zu tun hat..geschweige so etwas im Bestand haben sollte..mein Ding ist es nicht..der Hinweis daruf soll schon manche Wunder gewirkt haben, dies nicht abzuschließen..HG DerMakler

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@DerMakler

Ok, alles klar.

Rechtlich ist das - wenn man den Versicherer betrachtet - zumindest halbseiden. Der Kunde macht in jedem Fall falsche Angaben, was ihm später auf die Füße fällt und Geld kostet.

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Sie hat auch keinen 400-Euro-Job (oder auch kleinerein Minikjob)? Keine Kinder unter 3 Jahre? Pflegt keinen Familienangehörigen? Dann seh ich leider keine Möglichkeit einen Riestervertrag abzuschließen, dazu müßte sie zumindest einen Nebenjob haben, dann Aufstockungsbeitrag zahlen, damit wäre sie in der Rentenversicherung pflichtversichert und selber zur Riesterrente berechtigt. Sie kann sicher auch rein privat über Bank, Versicherung mit Sparvertrag, Fonds etc. für die spätere Absicherung einzahlen, aber da lasse ich lieber die Kollegen antworten.

das ist eine gute frage. es gibt natürlich die möglichkeit eine klassische private rente abzuschließen Werbung durch Support gelöscht die kannst du mit laufenden beiträgen oder auch einmalbeiträgen besparen. außerdem hast du natürlich die möglichkeit kapital über einen fondssparplan aufzubauen. ein geförderter weg eine altersvorsorge aufzubauen macht für eine hausfrau (deren mann keine riester hat) keinen sinn. viel erfolg :-)

Lieber FrankyS,

Wir möchten dich bitten in Zukunft auf Werbung zu verzichten.

Gerne kannst du dies auch nochmals in unseren Richtlinien nachlesen: http://www.finanzfrage.net/policy

Freundliche Grüße,

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam.

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