Wie kann ein rechtskräftiger Einkommensteuerbescheid rückgängig gemacht werden, ist eine Selbstanzeige wegen fehlerhafter EKSt-Erklärung klug?

1 Antwort

Tut mir leid, aber irgendwie passt Dein Sachverhalt nicht.

1. Du hast eine Einkommensteuererklärung 2012 abgegeben und darin einen Gewinn auf Basis 19.000,- Erträgen. Hierfür wurde Dir ein ESt-Bescheid erteilt (wann), der inzwischen Rechtskräftig ist.

2. Du hast für 2013 eine Einkommensteuererklärung abgegeben, wo Du die gleichen Einnahmen nochmals angesetzt hast (dadurch doppelt erfasst) für die Du auch einen Einkommensteuerbescheid bekommen hast (wann), der ebenfalls rechtskräftig ist.

3. In 2015 verlangt das Finanzamt von Dir für die Jahre 2012 und 2013 Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnungen. WArum? Die Jahre sind doch abschließend bearbeitet.

4. Wenn Du keine Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnungen für 2013 + 2013 erstellt hattest, wie hattest Du den Gewinn berechnet?

5. Die Einnahmen/Einkünfte aus dem Ausland interessieren bis 2011 keinen (ausser Du hättest einen Wohnsitz in "D" gehabt und es hätte kein DBA mit dem Beschäftsitungsland gegeben), aber für 2012 hätten die Einkünfte aus dem Ausland hier ggf. dem Progressiosnvorbehalt unterlegen. Aber auch dann greifen Änderungsvorschriften nur soweit, wie die Steuerhöhe nicht negativ geändert wird.

6. Die Steuerfestsetzung 2012 ist rechtskräftig und weder § 129 AO, noch §§ 172 + 173 greifen m.E.

7. Ich rate Dir zu einem Trick, der m. E. greifen müsste. Du erstellst für 2012 eine Erklärung zur Feststellung der verbleibenden Verlustvorträge. gleiches Formular wie ESt-Erklärung, aber im Kopf ein anderes Kreuz. Da legst Du die richtige EÜR für 2012 bei. Das ist nämlich keine Änderung des Einkommensteuerbescheides 2012, sondern eine völlig neue Feststellung.

DEn Hinweis, dass dies mal wieder ein Fall ist, wo kein Steuerberater viel teurer ist, als ein Steuerberater kann man sich wohl sparen, dass hast Du schon gemerkt.

Tut mir leid, aber irgendwie passt Dein Sachverhalt nicht.

Wie ist denn der Sachverhalt?

Ich konnte den Roman nicht lesen, keine Absätze - nur eine Buchstabenwüste......

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@EnnoWarMal

Sachverhalt:

StPfl. erklärt 2012 Gewinn von X, weil 19.000,- Einnahmen erfasst, die nur Ausgangsrechnungen, aber keine Einnahmen waren. Richtig wäre Verlust von 13.000,-.

In 2013 erklärt er die Einnahmen, weil sie dann kamen.

In 2015 merkt er, dass er doppelt angegeben hat, aber 2012 ist rechtskräftig.

FA lehnt Änderung von 2012 ab, weil keine Änderungsvorschrift greift.

Er such möglichkeit die 13.000,- Verlust aus 2012 abzuziehen.

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@wfwbinder

Auf dem Handy konnte man das lesen, da wird oft an der richtigen Stelle umgebrochen.

Ich würde hier noch eine Korrektur nach § 174 prüfen.

Das mit der Selbstanzeige ist natürlich Unsinn, denn es wurden ja nicht zu wenig Steuern abgeführt.

Mit den Steuern, die zuviel bezahlt wurden, hätte man locker drei Steuerberater bezahlen können. Ich würde sagen: An der "richtigen" Stelle gespart. Auch jetzt wieder, denn die Frage gehört nicht in Ria's Forum, sondern zu einem Berater.

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