Wie kann die EZB Geld abschöpfen?

2 Antworten

Das ist nicht schwierig und wurde auch schon mehrfach gemacht. Es wird nur nie beachtet, weil "Geldmengenausweitung" eine spannendere Meldung ist als "Geldmengenverringerung."

Man macht es einfach über die Tender.

Nimm an, man will die Investitionsneigung verbessern und gibt einen Tender für 0,1 % raus. 100 Mrd. werden angefordert.

Nach einem Jahr wird er fällig. Wieder wird ein Tender rausgegeben aber für die dann passenden 0,15 wird nur die Hälfte angefragt.also 50 fließen raus, aber 100 zurück, weil fällig. Somit Geldmenge verringert.

Ausserdem kann man, wenn die Kreditschöpfung der Banken steigt, z. B. die Mindestreserven anhebne.

Also der EZB stehe genügend Instrumente zur Verfügung.

Zur Zeit ist Viel Geld draussen, aber die Umlaufgeschwindigkeit ist gering.

Geld was sich nicht bewegt, verursacht keine Inflation.

Die Frage erübrigt sich, wenn schon die Eingangsfeststellung nicht stimmen würde....

Behauptet wird es immer, aber wer kann es beweisen, dass die Politik der EZB ( und nicht z.B. die massiven Ersparnisse, Geldschöpfung der Geschäftsbanken ) Inflationsgefahren beinhaltende Geldmengen in die Wirtschaft gepumpt hat ? Hätten wir, wenn das stimmen würde, die Probleme ( wenn man niedrige Inflationsraten als Problem sieht - das tut kein Mensch der vor 1999 im Direktorium der Bundesbank war ) überhaupt ?

Das einzige was die Zentralbank schöpft ist Zentralbankgeld. Das ist zwar wichtig für die Geschäfte der Geschäftsbanken mit der Zentralbank. Aber an sonsten völlig zu vernachlässigen und für andere Zwecke nicht zu gebrauchen.

150.000 EUR anlegen

Hallo, ich stehe vor einem kleinen Problem. Hier die Ausgangssituation:

Ich bin 30 Jahre und studiere derzeit ohne nebeneinkünfte. Mein Studium habe ich durch eine Erbschaft bereits finanziert 150.000 EUR sind übrig geblieben. Ich besitze KEIN Wohneigentum, dh. ich zahle derweil ca. 400 EUR Miete.

Da es mir irgendwie nicht in den Sinn kommen will, dass ich 150.000 EUR auf dem (Giro)Konto habe die unter 1% verzinst sind und ich noch Miete zahlen muss, muss ich mich wohl oder übel mal Gedanken machen ob ich nicht Wohneigentum erwerben möchte und somit das Geld zumindest halbwegs vor der drohenden Inflation schützen kann.

Ich habe auch schon mit meinen Eltern gesprochen, die mir ein Betrag bis MAX 120.000 EUR zur Verfügung stellen würden. Diesen würde ich ich dann mit 3% pa effektiv bekommen (es ist eine freiwillige Zinszahlung meinerseits... daran möchte ich auch nichts ändern).

Mein Studium endet in ca. 2 Jahren und ich wohne in der näheren Kölner Umgebung.

Nun meine Fragen:

  1. Ist es derweil Sinnvoll in Immobilien zu investieren wo durch die derzeitigen Krisenzeiten die Preise (gerade in Großstadtnähe) doch recht stark angestiegen sind? (wir reden über eine selbstnutzung)

  2. Falls nicht, wie würdet ihr an meiner Stelle das Geld anlegen? Ich hab leider keine große Ahnung worin man am besten investiert. Aktien, Fonds, Staatsanleihen oder doch Gold? Langfristig gesehen möchte ich schon eine Wohnimmobilie kaufen (am liebsten ein Haus und keine Wohnung), aber die Frage ist halt, ob ich nicht 5 Jahre warten soll und hoffen soll, dass sich der Immobilienmarkt etwas entspannt. Weil ja momentan alle Leute Kredite durch die günstigen Zinsen aufnehmen und die Häuser direkt verkauft werden.

Da ich keinen Kredit von der Bank benötige und meinen Eltern nur einen Inflationsausgleich zahlen möchte, ist der Leitzins für mich absolut egal. Ich denke eben, dass es besser ist wenn der Zins hoch ist und die Immobilienpreise wieder runtergehen, da hoffentlich die Nachfrage sinkt.

Ich weiss nur eins, ich möchte keinem wildfremden Finanzberater mein Geld anvertrauen ohne zu wissen, dass er sich auch 100%ig mit der derzeitigen Lage auskennt. Dann les ich mich selbst in die Materie rein. (was ich auch schon zum Teil gemacht habe)

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, die ich so noch nicht kenne.

Danke Mfg Michael

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