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Interessant ist vllt. auch die Tatsache dass lediglich 1 % aller Gesellschaften mit negativen Eigenkapital tatsächlich auch kurzfristig Insolvenz anmelden.

Wenn ein negatives Eigenkapital mit Gesellschafterdarlehen / Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern / einer positiven Fortfürhungsprpgnose oder anderen stillen Reserven abgedeckt ist, besteht keine Überschuldung im insolvenzrechtlichem Sinne.

Ausschüttung einer geringen Dividente dürfte wohl dann nur mit Absprache der negativeigenkapitalausgleichenden Fremdkapitalgebern möglich sein - und wer weiß was hierbei ausgehandelt wurde.

Wenn sie eine "positive Fortführungsprognose" und genug Liquidität haben, um ihre Rechnungen zu bezahlen, müssen sie keine Insolvenz anmelden. Das in so einer Situation Dividende gezahlt wird, ist aber mehr als schräg.

die sind aber bereits mit negativem EK an die börse gegangen. Wer damals gezeichnet hätte, hätte 250% Gewinn bisher gemacht...

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