Wie ist die Rechtsprechung bei einer fehlenden Autoausstattung, die aber bestellt wurde?

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1 Antwort

Wende dich doch (ggf. inkognito) direkt an den Autohersteller und frage (rein interessehalber und "unschuldig") wann denn die Lenkradheizung zum aufpreispflichtigen Extra wurde und ob du das schriftlich bekommen könntest, weil im "Herstellerfanclub" eine Wette läuft ? .... ;-)

Mit dem Schreiben weißt du schon mal den realen Zeitpunkt dieser angeblichen "unangekündigten" Serienausstattungskürzung.

Liegt der Zeitpunkt vor dem Angebot mit dem ominösen  Fußnotesatz, wird es für den Händler eng.

Außerdem solltest Du bei einem Vertragshändler mal schauen lassen, wann Dein Wagen tatsächlich vom Band gelaufen ist?

Das kann der anhand der Fahrzeug-ID und der ODB-Schnittstelle binnen Minuten rausfinden.

Würde mich nicht wundern, wenn dein Fahrzeug für ein anderes EU-Land produziert wurde und dort schon ein paar Monate auf Halde stand. Dann kann es durchaus sein, dass für dieses Land (z.B. Spanien) überhaupt keine Lenkradheizung verbaut wird.

In diesem Fall hilft dem Importhändler der Fußnotensatz nicht aus der Klemme. Dann reden wir von Betrug (du hast ja schon bezahlt) zumindest aber von arglistiger Täuschung.

Schließlich muss er wissen, welche Serienausstattung in welchem Land verbaut wird. Weicht diese vom Angebot ab, hätte er dich informieren müssen, den Preis reduzieren oder auf eigene Kosten nachrüsten müssen.

Ergo: Zuerst im Stillen ohne viel Trara die eigene Verhandlungsposition stärken und dann um so heftiger den Händler zum Nachlass auffordern. ;-)

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