Wie ist der Verdienstausfall regelmäßig zu ersetzen, als Kapital oder als Rente?

2 Antworten

Die Versicherung wird gern auf eine Kapitalabfindung gehen, weil damit nachforderungen entfallen.

Es kommt auf den Einzelfall an. Wenn z. B. Jemand der als Dachdecker arbeitet durch einen Unfall ein Bein verliert, wird er vermutlich auf einer Rente bestehen, weil ihm das langfristig sicherheit bringt. Auch wenn er bestimmt eine Umschulung bekommt, damit er wieder arbeiten kann.

Bei einem Büroarbeiter dem da gleiche passiert udn der ja auch in der Erwerbsfähigkeit gemindert ist, wird u. U. sagen, ich nehme Kapital, weil ich irgendwie schon wieder nach der Rekonvaleszens wieder arbeiten kann.

Der Geschädigte steht auf der sicheren Seite, wenn er die Verdienstausfallentschädigung in Form einer Rente erhält. Denn dort kann er Abänderungen, sofern sie wesentlich sind, immer wieder beantragen, während eine Kapitalzahlung die Sache sofort beendet. Es ist sicher primär das Ansinnen der Versicherung den Geschädigten mit einem Kapitalbetrag ein für allemal zufrieden zu stellen.

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Der 9-jährige Sohn meiner Nichte fuhr heute mit seinem Rad bestimm viel zu schnell nach Hause. Denn in einer Rechtskurve rutschte er weg und stürzte. Er blieb und unverletzt. Aber sein Rad flog in einen parkende Pkw und verursachte einen Lackschaden. Für den Jungen besteht eine Haftpflichtversicherung. Aber haftet er überhaupt?

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Grundsicherung: Einkommenssteuer-Rückzahlung als Einkommen ?

Hallo, Jemand bezieht seit Januar Rente wegen voller Erwerbsminderung i.H.v. 350 Euro. Der Rest seines Einkommens ist aufstockende / ergänzende Grundsicherung. Letztes Jahr hat er vor Eintritt der Rente 6 Monate auf dem 1. Arbeitsmarkt gearbeitet und gibt nun eine Einkommenssteuer-Erklärung ab und erwartet eine Rückzahlung.

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