Wie ist der Kauf eines Zimmers in einem Pfelgeheim zu bewerten?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

glaubt man dem Artikel im Anhang, ist die Nachfrage steigend. Warum also nicht versuchen, wenn du das Geld übrig hast, auf der Bank gibts derzeit ja auch nicht grad viel. http://www.focus.de/immobilien/finanzieren/geldanlage-pflegeheim_aid_17490.html

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Nando6 07.09.2013, 15:26

Der Artikel ist aber von 2005, und seitdem hat sich die Lage geändert. Erstens was Anzahl der Heime angeht, aber auch was den Trend zu mehr Hauspflege betrifft, wie oben schon beschrieben.

0

Das was Du da ansprichst ist ein Teil des grauen Kapitalmarkts. Ich würde versuchen, ob in den Warnlisten der Verbraucherzentralen der jeweilige Anbieter auftaucht:

http://verwaltung.hessen.de/irj/VF_Internet?rid=HMULV_15/VF_Internet/sub/1ed/1ed705fb-ab75-2321-4fbf-1b144e9169fc,,22222222-2222-2222-2222-222222222222.htm

Allerdings: Wie willst Du denn von irgendwem eine Garantie dafür bekommen können, dass ein Pflegeheimbetreiber 20 Jahre durchhält. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass auf dem Pflegeheimsektor ein krasses Überangebot herrscht. Die rein theoretische Betrachtung, dass die Gesellschaft immer mehr altert, ist doch ohne Aussagekraft dafür, wieviele Heimplätze gebraucht werden und wo sie gebraucht werden. Zudem lassen sich Pflegeheime idR nicht einfach zu anderen Nutzungszwecken umgestalten. Das ist eine teure Sache und oftmals bleibt bloß noch der Abriß.

Wen man fragen könnte? Es wird sicher Wirtschaftsberatungen geben, die auch insofern ihren Service anbieten. Es fragt sich allerdings, ob man dafür den oft hohen Preis zahlen möchte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Niklaus 07.09.2013, 16:46

Diese Bezeichnung grauen Kapitalmarkt für diese Anlage stimmt nach dem inkrafttreten des AIFM nicht mehr. http://www.aifm.de/

0
Privatier59 08.09.2013, 11:07
@Niklaus

Aber doch. Die Angebote sind oft so, dass es einen grau-st.

0

- Als Investment: in die zunehmende Alterspyramide investieren und mit Pflegeheimen Rendite erzielen. Klappt das so einfach ???

- Warum sollte das auch nicht einem Privatmann gelingen, was Helios, Asklepios und Rhön so vormachen ????

Klingt alles sehr verlockend und gut - die Realität ist aber anders !!!

Zunächst einmal sind solche Immobilienangebote fast immer überteuert - der Verkäufer will Rendite machen. Wenn mit Pflege so viel Geld zu verdienen wäre, warum mach er das Geschäft nicht selbst ???

Dann ist der Zusammenhang zwischen Pflegebedürftigen und ihrer Kapitalkraft, Pflegedienstanbietern und ihren Leistungen sehr komplex. Einfach gesehen: der Leistungsanbieter wird seinen profit machen, für den Immobilienbesitzer bleibt dann vermutlich nichts mehr übrig, aber er hat das Risiko für die Immobilie zu tragen.

Also keinen bunten Prospekten und großspurigen Prognosen trauen....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

diese Renditeversprechenungen kenne ich auch. Aber ich kenne auch einige, die solche Investments haben und damit böse auf die Nase gefallen sind. Grund: die Rendite kam nicht und/ oder der Betreiber ist Pleite. Dann kann man sich um alles selbst kümmern.

Glaube den Versprechungen und investiere. Oder eben nicht. Mir wären das die 5% nicht wert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

20 Jahre! Rendite 5%? Du glaubst wohl an Spuk und böse Geister?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Nando6 07.09.2013, 23:57

Zugesichert wird eine Bruttorendite von etwas über 5%. Wenn man die Nebenkosten einrechnet, sind es anfänglich um die 5%, vielleicht etwas weniger, hängt auch vom persönlichen Steuersatz ab. Das scheint normal zu sein und habe ich bei verschiedenen Angeboten gesehen. Die Mieten sind in der Regel indexbasiert, steigen prinzipiell also entsprechend dem Lebenshaltungsindex. Der Pachtvertrag mit dem Betreiber läuft 20 Jahre mit der Option auf eine Verlängerung. Auch das ist bei Pflegeheimen wohl üblich.

Wieso also Trug und Spuk?

0

Was möchtest Du wissen?