Wie ist das denn nun aktuell-muß man beim ausziehen die Wohnung streichen oder nicht?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nach dem Gesetz gehört die Ausführung der Schönheitsreparaturen zu den Pflichten des Vermieters. Es sei denn, im Mietvertrag steht was anderes, und letzteres ist meist der Fall.

Die "aktuelle Rechtsprechung" betrifft meist Fälle, in denen Vermieter zu viel des Guten - in ihrem Sinne - in den Mietvertrag schreiben ließen mit der Folge, dass es insgesamt überzogen war und somit die "Überwälzung" der Schönheitsreparaturen auf den Mieter vollkommen unwirksam (hab' ich jetzt vereinfacht ausgedrückt).

Oder kann man sich auf irgendwelche aktuelle Rechtssprechungen berufen und sich den Aufwand und die Kosten idealerweise sparen?

Das lässt sich nur anhand des konkreten Mietvertrags beantworten, und zwar von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Bei unserem Mietvertrag war der Anwalt des Mietervereins nicht in der Lage, anhand der aktuellen Rechtsprechung hundertprozentig zu beurteilen, ob das Abwälzen der Schönheitsreparaturen unwirksam ist oder nicht.

was versteht man denn unter "regelmässigen Schönheitsreparaturen"???

also ich persönlich wechsel die Tapeten nicht und streiche sie auch nicht neu, wenn diese keine Schäden aufweisen oder die Farbe noch gut ist;

zudem würde doch jeder Nachmieter andere Tapeten nehmen oder überstreichen, wenn ihn die vom Vormieter nicht gefallen

😉

wie es nun rechtsmässig aussieht, steht im Mietvertrag

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