Wie hoch sollten Studienschulden am Ende des Studiums höchstens sein?

2 Antworten

die besten Schulden sind die die man nicht aufnehmen muss. Diese Frage ist so individuell wie die Menschen selbst und von vielen Faktoren abhängig die man zum Zeitpunkt seines Studium noch nicht vollständig beantworten kann. Eine Konkrete Antwort ist nach meiner Meinung ein Blick in die Glaskugel.

das hängt natürlich nicht zuletzt davon ab, wie deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt nach dem Studium einzuschätzen sind und was dein vorraussichtlicher Verdienst sein wird. Gerade bei privaten Krediten z.B über eine Bank ist es wichtig den Kredit relativ zügig abbezahlen zu können, denn die Zinsen sind hier oft ziemlich hoch und so wird die Summe, die du zahlen musst nur größer und größer. Als Richtwert würde ich sagen sind 10-15.000 Euro Schulden am Ende des Studiums durchaus abbezahlbar.

"Langzeitstudent" - wie das Ende des Studiums finanzieren?

Hi Leute,

ich habe ein Anliegen zur Finanzierung der letzten beiden Semester meines Studiums. Ich bin nun im 13ten Semester. Jedoch sind diese Semester nicht durch Faulheit, sondern durch einen Unfall entstanden, durch den ich 2 Jahre ausgefallen bin - jedoch war ich zu dumm Krankenscheine abzugeben. -.-

Nun zieht sich mein Studium immer weiter in die Länge, weil ich "nebenher" noch zwei Jobs habe um mir ebenjenes zu finanzieren.

Habt ihr irgendeine Idee, ob es irgendwelche passenden Kredite / Darlehen gibt, um das letzte Jahr durchziehen zu können oder wenigstens einen Job an den Nagel zu hängen?

Ich weiß, dass die KfW dort ein Darlehen anbietet, jedoch denke ich nicht, dass ich dort was bekomme, da ich dafür wahrscheinlich zu wenig Ct habe (bekomme den größten Teil meiner Ct's erst ende des nächsten Semesters). Werde es dort trotzdem mal versuchen.

Ich würde mich freuen etwas hilfreiches von euch zu lesen! :)

LG

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Betriebskostenpauschale und Umsatzsteuer bei Journalisten?

Für Journalisten (und andere freie Berufe) gibt es ja bekanntlich die Betriebskostenpauschale von bis 2.455 €, die dann aber auch die ans Finanzamt abgeführte Umsatzsteuer umfassst - so entspricht es dem Begriff Betriebsausgaben, so kann man es hier im Forum lesen, so haben eben aber auch immer wieder die Finanzämter entschieden. Soweit so klar.

In der Praxis scheint das jedoch keinerlei Niederschlag zu finden: Alle Branchenfreunde, die ich bisher befragen konnte, gehen im Wesentlichen so vor, in der EÜR neben der Betriebskostenpauschale einfach auch noch die abgeführte Umsatzsteuer angeben und fertig. Und von den Finanzämtern kommt, trotz beispielsweise meiner alljährlichen expliziten Erwähnung im Anschreiben, keinerlei Widerspruch. Schön für alle, die dadurch ganz bequem ohne Abrechnung noch mal 2.455 € zusätzliche Ausgaben einbringen können - bis es das Finanzamt dann eben doch mal bemängelt und man halt auch anfängt mit der Zettelwirtschaft.

Es scheint also bei diesem Thema auf allen Seiten ein ordentliches Maß an Unwissen zu herrschen, was auch noch dadurch verstärkt wird, dass selbst auf den einschlägigen, oft auch seriöseren Selbstständigen-Webseiten der Sachverhalt keinerlei Erwähnung findet. Da heißt es dann meist, die Betriebskostenpauschale sei ein tolles Steuersparmodell, was in Rechenmodellen bei einem zugrunde gelegten Einkommen von 30.000 € beispielsweise mit dem Verhältnis von 370 € realen Ausgaben zu 2.455€ Pauschale begründet wird.

Das ist jedoch Blödsinn, klar, denn real müsste in diesem Beispiel ja noch 7 % Umsatzsteuer (bei Journalisten) in Höhe von rund 2.000 € hinzugerechnet werden, und dann ist die Pauschale ja schon bei Kauf eines neuen Laserdruckers hinfällig. Und wer hin und wieder auch mal etwas mit 19% Umsatzsteuer abrechnet, bei dem geht es natürlich noch viel schneller.

Vor diesem Hintergrund frage ich mich zweierlei:

  1. Warum wird selbst auf Steuerfachportalen nicht deutlich darauf hingewiesen, dass die Betriebskostenpauschale bei Umsatzsteuerzahlern mit normalem Einnahmen eigentlich kaum Sinn macht? Liegen die Ämter vielleicht doch falsch?
  2. Und damit dann natürlich verbunden, gibt es irgendwo ein abschließendes Urteil oder eine Anweisung oder was auch immer, die das ein für alle mal klärt, anstatt nur zu Interpretieren.


Den seltsam bleibt es am Ende schon, schließlich sollen Betriebskostenpauschalen ja der Vereinfachung dienen, aber wenn sie dann in der Praxis eben doch bei einem ansatzweise normalen Einkommen nicht mehr sinnvoll anzuwenden sind, was soll dass dann überhaupt? In Zukunft werden sich nämlich sowohl ich als auch die für mich zuständigen Steuerbeamten durch einen hübschen Zettelhaufen wühlen, bei dem am Ende ungefähr die selben Beträge rauskommen - ein Hoch auf die Volkswirtschaft, kann man da wohl nur noch sagen.

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Anrechnung von Schulden bei Berechnung des Elternfreibetrags Bafög?

Laut Bafög-Rechner steht meiner Tochter kein Bafög zu, da mein Netto- Einkommen über 1070 € liegt.

Ich bin alleinerziehend, der Vater meiner Tochter hat nie Unterhalt gezahlt und lebt von Hartz 4, so dass er sich nicht an den Studienkosten beteiligen wird. Ich habe jahrelang von Honorartätigkeiten gelebt und wirklich nichts sparen können. Ich muss monatlich 350 € Kredit abzahlen und habe Fixkosten (Miete, NK, Versicherungen, Fahrkarte etc.) von ca. 750€ + 350 € Kreditraten.

Ich bin total verzweifelt, weil ich nicht weiß, wovon ich leben soll, wenn ich meiner Tochter 670 € Studien-Unterhalt zahlen soll! Selbst ohne die Kreditraten bleibt mir bei meinem Nettoeinkommen von ca. 1600 € nur noch 180 € pro Monat zum Leben - wie soll das gehen?

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Ist bei einer Baufinanzierung die Tilgung durch einen Bausparvertrag nicht sinnvoll?

Diese Frage wurde hier schon öfter gestellt und von der Bausparvariante wurde immer abgeraten. Die Argumente erscheinen mir nicht schlüssig. Um mir selbst ein Bild zu machen, habe ich es einfach durchgerechnet und möchte nun fundiert wissen, was ich vielleicht nicht bedenke.

Unsere Baufinanzierung hätte verschiedene Komponenten: Hypothek zu 249.000€, 50.000€ KfW-124, 50.000€ KfW-153. Die KfW-Programme haben maximal 10 Jahre Zinsbindung, können aus der Betrachtung im wesentlichen entfallen, aber für die Berechnung der theoretischen monatlichen Belastung nach Ablauf der Zinsbindung, rechne ich sie mit.

Das Ziel ist ein möglichst geringes Zinsrisiko bei gleichzeitig möglichst wenig insgesamt gezahlten Zinsen. Für den Vergleich verschiedener Modelle muss man es also einfach nur durchrechnen mit verschiedenen fiktiven Sollzinsen in 10 Jahren. Also jedes Modell einmal mit 3 %, einmal mit 4 %, einmal mit 6 % usw....

Welche Modelle werden verglichen? Modell 1 hat 10 Jahre Zinsbindung zu 1,95 %, anfängliche Tilgung ist 2 %. Modell 2 hat 15 Jahre Zinsbindung zu 2,35 %, selbe anfängliche Tilgung. Modell 3 ist wie Modell 1, nur wird hier die Tilgung stattdessen konstant in einen Bausparvertrag eingezahlt. Das heißt, weder steigt die Tilgungsrate über die 10 Jahre an, noch verringert sich der Zinsanteil der Hypothek. Nach 10 Jahren haben sich so ca. 50.000€ im Bausparvertrag angesammelt. Dieser Vertrag ist so vereinbart, dass er nach 10 Jahren zuteilungsreif ist. Die Zuteilungssumme beträgt ca. 142.000€, d.h. vereinbart ist eine Zuteilung bei 35 % Ansparsumme. Damit wird jetzt nach 10 Jahren ein Teil der Hypothek abgelöst. Ab dem 11. Jahr tilgt man die Hypothek mit 3,1 % anfänglicher Tilgung. Das entspricht dem Tilgungssatz von Modell 1 für Jahr 11. Für den Bausparvertrag ergibt sich eine anfängliche Tilgung von ca. 5,04 %. Das Bauspardarlehen von ca. 92.000€ wird fest mit 2,35 % verzinst bis zum Ende der Laufzeit (ca. weitere 17 Jahre). Die Zinsen, die man die ersten 10 Jahre auf die Ansparung erhält, sind vernachlässigbar gering (wurden aber mitberechnet).

Nun habe ich das also mit verschiedenen fiktiven Sollzinsen in 10 Jahren durchgerechnet und komme darauf, dass das Bausparmodell** immer signifikant besser abschneidet**. Selbst wenn man in 10 Jahren zu 3 % verzinsen kann. Mit steigenden angenommenen Sollzinsen wird der Vorteil des Bausparmodells immer krasser, bei 6 % angenommenen Zinsen sind es gegenüber dem Modell ohne Bausparvertrag 35.000€ weniger insgesamt gezahlte Zinsen. Die angehängten Grafiken visualisieren das. Sie zeigen, wie die Zinssumme mit den Jahren anwächst.

So, wo ist nun mein Denkfehler, was habe ich nicht bedacht?

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Was kann ich gegen einen Gläubiger tun?

Hallo, ich hoffe jemand kann mir helfen. Situation: Seit längerer Zeit bin ich Krank und habe alles durchlaufen. Seit Anfang 2016 beziehe ich null eigenes Einkommen, auch keine Sozialleistungen. Grund, mein Mann liegt minimal über den nötigen Satz. Ein Rentenverfahren läuft auch schon seit langer Zeit. Nun aus dieser Situation heraus war ich irgendwann nicht mehr in der Lage die eigentliche Raten Höhe einer Bank zu zahlen. Ich war mit denen immer in Kontakt und diese haben alle Vorschläge immer ab gelehnt. Also zb geringere Raten. Immer kamen sie mit utopischen gegenangeboten. Die Bank war auch sehr fix darin alle Register zu ziehen. Vollstreckungstitel, Pfändung Konto und auch bei der Rentenstelle waren schon vorstellig. Nun die Ur Summe war mal 3500€. Klar im laufe der Zeit kamen Zinsen dazu. Ich erhielt durch eine Drittperson die Möglichkeit 1000€ als Vergleich an zu bieten. Diesen Vorschlag machte denen und nochmalig die Situation geschildert auch das eine Rente an steht und diese deutlich unter der Pfändungsgrenze liegt. Und ich dann ggf Insolvenz an melden müsste. Da es nicht anders ginge. Heute kam Post mit Ihrem Gegenangebot von 3250€ zahlbar innerhalb 4 Wochen. Ja das kann ich absolut nicht. Wenn das könnte, wäre nicht in der Situation. Ich weiß mir keinen Rat mehr. Mir war zwar klar das die 1000€ als zu wenig ansehen könnten, wäre ein realistisches Angebot gekommen hätte evtl mit der Drittperson reden können. Desweiteren hab ich mich ja schon nackig gemacht auch eine EV abgeben müssen. Ist es da denn dem Gläubiger gestattet weiterhin Briefterror zu machen? Alle 2 oder 3 Wochen kommt Post. Ich solle doch zahlen. Was kann ich tun? Blöd gefragt, kann man auch gegen diese Vollstreckung an gehen? Ich meine, das sie nicht alles machen könnten? Danke im voraus für Antworten.

Würde es was bringen,wenn ein Anwalt oder Ähnliches solch Vergleich denen nochmalig vorschlägt?

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