Wie hoch sollte Instandhaltungsrücklage sein?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In der Praxis hat es sich bewährt, für diese Frage an das Gesetz anzuknüpfen, und zwar an § 28 Abs. 2 der II. Berechnungsverordnung.

Zwar regelt dieses Gesetz eigentlich nur die Höhe der Instandhaltungsrücklage für preisgebundenen Wohnraum, doch können die hierfür gegebenen Richtwerte auch sonst vereinbart werden.

Das erspart allen Miteigentümern den Streit über die Höhe der Instandhaltungsrücklage.

Weiter hier:

http://www.experto.de/verbraucher/immobilien/immobilienrecht/instandhaltungsruecklage-bei-eigentumswohnungen-so-vermeiden-sie-streit.html

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Haste auch ne Ahnung, wie die dortigen Summen gemeint sind?

Pro Monat wohl eher nicht - pro Jahr? Absolut (als vorzuhaltender Betrag)?

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@Mikkey

Ich gehe mal davon aus, dass es pro Jahr gerechnet wird und man somit auf eine monatliche Summe von ca. 120 -150 € kommt. Je nachdem wie groß die Wohnung ist.

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@Primus

um Gottes Willen, das wären ja Unmengen!

Ich kann mir nur vorstellen, dass der abolute Betrag gemeint ist, der regelmäßig als Grundstock vorhanden sein sollte, um Unvorhergesehenes bezahlen zu können. Und wenn davon etwas entnommen/verbraucht wird, muss man es durch Einzahlungen der Eigentümer im laufenden Jahr wieder aufstocken. Oder wenn eine Maßnahme konkret geplant ist, kann man gezielt dafür aufstocken lassen.

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Die Frage ist in dieser Allgemeinheit garnicht zu beantworten. Man müßte ganz konkret wissen, ob für einen Neubau oder einen Altbau gefragt wird und, wie die Ausstattung des Hauses ist. Mit 50 Cent jedenfalls kommt man nicht aus. In 30 Jahren ergäbe das bei 140qm Wohnfläche gerade mal 25.200 Euro. Bei nur 1,5% Inflationsrate beträgt die Kaufkraft dann knapp 15.000 Euro. Allein die Erneuerung einer Dacheindeckung und die einer Heizzentrale -beides kann nach 30 Jahren anfallen- kostet schon nach heutigem Wert zusammen nicht unter 20.000 Euro. Der Aufwand wird dann in 30 Jahren um etliches höher liegen.

Habe die Quelle leider nicht mehr zur Hand aber man sollte bei einem EFH-Neubau ca. 2€ / Quadratmeter Wohnfläche pro Monat für Instandhaltungszwecke beiseite legen. Das kam mir auch etwas viel vor als ich das gelesen hatte und ob das jeder stemmen kann der noch eine Finanzierung bedienen muss ist fraglich. Wenn man allerdings mal die Kosten für eine Dacheindeckung o. Heizungserneuerung aufruft dann ist dieser Wert gar nicht mehr so abwegig. Wir machen das jedenfalls seit ein paar Jahren.

Gruß Andi

Erwerbsminderung

Hallo... Ich arbeite seit Jahren nur Teilzeit und verdiene im Moment zwischen 1103 und 1200 Wuro Brutto im Monat. Vor einigen Monaten habe ich einen Antrag wegen teilweiser Erwerbsminderung gestellt. Ich hab eine Beeinträchtigung von 50% und würde nun gerne wissen, wie hoch ich dazuverdienen darf ( nach meinen Recherchen liege ich leider 60 Cent über der Hinzuverdienstgrenze) und ob bei einer Beeinträchtung eine evt. höhere Grenze möglich ist. Die Formel zur Berechnung habe ich so verstanden, dass die Rentenpunkte der letzten 3 Jahre addiert werden und wenn diese unter 1,5 ergeben, dann die Grenze von 1102 Euro gilt... Meine Rente bei voller Erwerbsminderung läge laut Rentenbescheid bei 440 Euro, wären es bei der verminderten dann genau die Hälfte? Danke im Voraus....

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