Wie hoch sind Zinsen bei schlechter Bonität?

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Ich weiß dieser Satz kommt häufig vor und bringt nicht wirklich viel, aber: das hängt von der Bank ab. Es kann sein, dass der Unterschied zwischen guter und schlechter Bonität nur wenige Prozent sind (1%-2%). Manche Banken 'bestrafen' schlechte Bonität aber auch schon mal mit bis zu 6%-7% höheren Zinsen im Vergleich zu Kunden mit guter Bonität

Der Unterschied des Effektivzinssatzes eines Allzweckdarlehens zwischen Darlehensnehmern guter und schlechter Bonitätsbewertung kann zwischen 3 - 6 % betragen.

Wohnung Kaufen - Was beachten?

Guten Morgen,

ich spiele gerade mit dem Gedanken eine Eigentumswohnung zu erwerben, wie realistisch ist das in meiner Situation?

Zu mir:

Festanstellung, unbefristeter Vertrag.

Ich könnte nach Abzug aller Fixkosten ca.1000 € - 1200 € jeden Monat auf die Seite legen.

Eigenkapital liegt bei nur ca. 35T


Wenn ich z.b. eine Immobilie für 250.000 € erwerben würde, dann würden die Kaufnebenkosten sich auf ca. 25.000€ belaufen, sprich fast mein ganzes EK wäre schon aufgebraucht. würde bedeuten das Nettodarlehen wären um die 240.000€ mit einer Sollzinsbindung von 10 Jahren und einer Tilgungsrate von 4% (um die 1100€ Monatlich) hätte ich nach 10 Jahren eine Restschuld von über 130.000€. Die Frage ist, wie wird der Zins sich bis dahin verändern, was wenn ich Arbeitslos werden?

Auf der einen Seite sind die Immobilienpreise sehr hoch aber die Zinsen sehr niedrig. Ich stelle mir die Frage, lohnt es sich bei einer langen niedrig zinsbindung jetzt eine Wohnung zu kaufen ? Es muss ja trotzdem der sehr hohe Gesamtpreis bezahlt werden. Auf der anderen Seite zahle ich momentan sehr viel Miete und würde lieber dieses Geld in meine eigenen 4 Wände investieren.

Ist es überhaupt realistisch für mich mometan an einen Immobilienkauf zu denken ?

Bin über jeden Tipp dankbar.

Danke :)


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Wohnungskauf "Betreutes Wohnen"! Worauf sollte man achten?

Ich interessiere mich für eine neue Immobilie. Eine 2 Zimmer Wohnung mit nur 38qm. Kostet 59.000 Euro und hat eine Mieteinnahme von 3.150 Euro/Jahr. Das Wohngeld ist mit 224,- Euro recht hoch finde ich. Die Rendite als Kapitalanlage finde ich aber nicht schlecht. Habe nach Abzug der nicht umlagefähigen Kosten nur noch eine Rendite über ca. 3,7%. Ein Makler vermittelt die Immobilie, so daß noch 3,57% Maklerkosten dazukommen. Wie hoch die die weiteren Erwerbsnebenkosten? Auf jeden Fall habe ich einen sicheren Mieter. Die Miete ist ja nicht so hoch. Es wohnt ein ältere Dame alleine drin. Sie will auch weiterhin drin wohnen bleiben. Meine Tochter, wenn sie mal in dem Auszugsalter kommt, dürfte aber nicht einziehen. Der Makler sagte mir, daß der Mieter in Verbindung mit dem Deutschen Roten Kreuz ausgesucht wird. Der Vermieter aber das letzte Wort hat. So genau habe ich das noch nicht verstanden. Da muss ich nochmal nachfragen. Die Wohnungen mit betreutes Wohnen sind in der Regel sehr teuer. Diese scheint mir eine der günstigsten zu sein. War auch schon heute vor Ort um mir das Gebäude anzusehen. Es ist sehr groß. Mit weit über 40 Wohnungen . Pro Eingang ca. 9-10 Wohnungen. Rücklagen sind isngesamt 109.000€. Im Grunde genommen für so ein großes Bauwerk nicht viel. Mein Anteil wäre gerade mal 1.500 Euro an Rücklagen für das gesamte Gebäude. Das ist wenig. Das Gebäude ist vom Baujahr 1999, also relativ neu. Die Fassade sieht aber nicht mehr schön aus. Sie ist etwas schmutzig. Ich suche noch eine Kapitalanlage. Ich würde gut 20% davon in bar bezahlen und für den Rest eine Hypothek aufnehmen. Soweit ich gesehen habe sind die effektiv Zinsen so um die 1,8%, also recht niedrig. Wenn ich 300 Euro im Monat für das Darlehen Zins und Tilgung zahlen würde und jährlich 5% Sondertilgung, dürfte das ganze in 10 Jahren bezahlt sein, denke ich. Habe es mal kurz überschlagen. So in etwa dürfte das hinkommen. Was meint ihr dazu?

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Soll ich einen Bausparvertrag abschließen, um den günstigen Zins für die Anschlussfinanzierung zu sichern?

Guten Tag zusammen,

folgende Situation:

Im letzten Jahr habe ich eine Eigentumswohnung gekauft (Neubau, Kaufpreis um die 200.000 EUR) und selbst bezogen, zusammen mit meiner Freundin. Wir hatten ca. 2 Jahre nach einer passenden Mietwohnung gesucht, aber einfach nichts passendes gefunden.

Kaufen wollte ich eigentlich (noch) nicht. Später sollte es mal ein Haus werden. Bei den aktuellen Preisen ist das allerdings kaum möglich bzw. höchst unvernünftig. Alles, was annähernd in Frage kam, liegt bei uns in der Gegend bei mind. 350.000 EUR, eher noch deutlich drüber. Ich bin absolut kein Handwerkertyp aber doch recht pingelig, also kommen Häuser um die 200.000 EUR nicht in Frage.

In der Wohnung fühlen wir uns nun sehr wohl, haben eine große Terrasse, einen kleinen Garten, nette Nachbarn, tolle Lage usw. Für 1 Kind ist mind. genug Platz, so dass wir wohl die nächsten Jahre auf jeden Fall bleiben werden.

Nun zum eigentlichen Punkt:Ich habe das Darlehen über einen unabhängigen Berater abgeschlossen und die Zinsbindung auf nur 10 Jahre festgesetzt. Im Nachhinein bedauere ich dies ein wenig, allerdings war zum Zeitpunkt des Kaufs der niedrige Zins (1,82 %, zum damaligen Zeitpunkt und mit nur ca. 15 % EK schon recht gut) ausschlaggebend, außerdem wollte ich in der Whg. ohnehin nicht alt werden und strebe an, in den ersten 10 Jahren schon kräftig zu tilgen.

Dennoch lockt mich der Gedanke, einen Bausparvertrag abzuschließen, um zumindest etwas Sicherheit zu haben. Der Berater weiß natürlich mit interessanten Angeboten zu locken, z. B. sichern Wüstenrot oder alte Leipziger z. Zt. 2,5 % zu. Ich könnte also einen Bausparvertrag über insgesamt 70.000 EUR abschließen um mich gegen evtl. steigenden Zins abzusichern.

Mir fällt aber immer wieder auf, wie schlecht Bausparverträge allg. abschneiden: "am Ende verdient nur die Bank" usw. Sicher, in der Ansparzeit gibt's keine Zinsen, also Verlust ggü. Inflation, aber sonst?

Ich habe keine Ahnung, was die Zukunft bringt, evtl. entdecken wir in ein paar Jahren unser Traumhaus, vielleicht fühlen wir uns aber so wohl, dass wir in der Whg. bleiben möchten, ggf. auch weiter vermieten... Bei der aktuellen politischen Lage würde ich es auch nicht ausschließen, mal ins Ausland zu gehen.

Nochmal die Eckdaten:

  • Darlehen über insgesamt 190.000 EUR
  • 1,82 % Sollzins, 10 Jahre
  • monatliche Rate 649 EUR (bei 2,22 % Tilgung, kann diese auf ca. 2,8 % erhöhen, tendiere aber zu Sondertilgungen - max. 5 % p.A. erlaubt)
  • Zinsanteil der Rate also bereits unter 300 EUR / Monat
  • monatl. Sparrate: 500-1000 EUR (variiert, meist um die 800 EUR. Bei zukünftigen Gehaltserhöhungen entsprechend mehr.)
  • Ich könnte also ca. 6000 - 9500 EUR Sondertilgung p.A. leisten (Oder alternativ sparen).

Mein aktueller Sparplan sieht so aus: die monatl. Sparrate gesplittet in Aktienfonds und auf Tagelsgeldkonto, und dann jährlich entscheiden, ob und wieviel getilgt oder weiter gespart wird.

Mann, langer Text. Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe :)

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Kredit für Freund aufnehmen um Autopfand abzulösen, als Sicherheit Fahrzeugbrief etc.

Hallo liebe Community,

ich wurde gestern mit einer - für mich - ganz schwierigen Frage konfrontiert, womit ich eigentlich nie gerechnet hätte. Dazu muss ich etwas ausholen:

Ein guter Freund hat sich durch seinen Arbeitgeber hoch verschuldet, konnte Kredite nicht mehr bedienen und hat dadurch ein Schufa score von ca. 5 % noch als Dankeschön erhalten. Ich habe alle seine Unterlagen, aktuelle Gehaltsabrechnungen, Schufa Auskunft, Autopfand usw. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwierig und unangenehm das für meinen Freund war, sich so jemanden "fremden" zu öffnen und sein Leben darzulegen. Natürlich kannte ich seine Situation, dennoch hatte ich das nie schwarz auf weiss.

Mittlerweile ist er wieder in Festanstellung, verdient wieder sein sehr gutes Gehalt wovon ich lange Träumen werde, aber sein Schufa scoring ist er nicht los geworden. Durch starke Steuernachzahlungen (die er nicht sofort zurückzahlen konnte) hat er seinen neues Auto als Pfand abgegeben und dafür eine hohe Summe erhalten. Jetzt wo er alles bezahlt hat würde er diesen Pfand gerne wieder ablösen, um die sehr hohen Monatsbeiträge zu vermeiden. Er bekommt aber dafür keinen Kredit, obwohl er durch sein Gehalt innerhalb von 6 Monaten alles bezahlt hätte.

Ich habe zwar einen laufenden Kredit (kleinst Kredit um Bafög Darlehen zu bezahlen), aber dennoch eine gute Bonität. Er hat mich gebeten diesen Kredit für Ihn aufzunehmen, damit er sein Auto wieder ablösen kann. Im Gegenzug bietet er mir Geld, eine Abtretungserklärung zur Pfändung seines Gehalts und den KFZ Brief (Das Auto ist weit mehr wert als die Pfandablösesumme).

Was haltet Ihr davon? Ich habe Angst um meine Zukunft (Schufa), dass er aus welchen Gründen auch immer nicht zahlen kann (Kündigung, Tod, ...) und ich auf diesem Kredit sitzen bleibe. Selbst der KFZ Brief stimmt mich da nicht positiv, es ist einfach eine für mich sehr hohe Summe (30k €).

Herzlichen Dank vorab für Eure Hilfe.

Gruß, Mike

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