Wie hoch sind Kosten für ein medizinisches Gutachten vor Gericht?

2 Antworten

Letztlich wählt der Richter den Sachverständigen aus. Leider wird hierbei nicht immer auf Kosten geschaut oder Vergleiche getätigt. Wenn du Glück hast kostet es nuzr wenige tausend Euro, wenn du Pech hast viele tausend.

Bestimmt ist es auch hier üblich, dass man einen Kostenvoranschlag für so ein Gutachten erhält. Frag mal nach.

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Kein Gerichtsgutachter wird einen verbindlichen Kostenvoranschlag abgeben.

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Mahnbescheid nach Zahlung?

Hallo, ich hoffe, jemand liest meine Frage und kann mir helfen.

Ich war am 22.316 das erste mal in dieser Arztpraxis. Ich bekam sofort eine Akupunkturbehandlung, die ich selbst zahlen muss. Hab unterschreiben müssen, daß sie 30 Euro kostet. An der Anmeldung, als mir die Arzthelferin die Nadeln abnahm, wollte sie den Betrag kassieren. Ich bat sie um eine Rechnung, da ich nur 20 Euro dabei hatte. Am 12.4. kam Anruf von der Praxis, daß der Betrag noch zu zahlen sei. Ich bat nochmals um eine Rechnung, die ich ja beim ersten Besuch verlangt hatte, aber nicht bekam, weiß ja sonst nicht, wohin ich überweisen soll. Paar Tage später war die Rechnung da mit Zahlungsziel 14.5.16 Ich zahlte die Rechnung am Samstag den 14.5.16 per online Überweisung. Laut meiner Umsatzabfrage wurde der Betrag am (PFINGST-)Montag 16.5.16 abgebucht und war am Dienstag, 17.5.16 auf dem Konto des Arztes. Am 21.5.16 hatte ich einen Mahnbescheid im Briefkasten. Dieser wurde am 17.5.16 von einer Rechtsanwaltskanzlei beauftragt und am 18.5.16 vom Gericht erstellt.

Was soll ich jetzt tun? Soll ich Einspruch erheben mit Aussicht auf Zivilprozess? Darf der Arzt einen Mahnbescheid an dem Tag, an dem er das Geld auf dem Konto hatte, noch erstellen? Mir kommts fast als Retourkutsche vor, weil ich zu dem Arzt nie wieder hin gegangen bin. Vielen Dank jetzt schon für Ihre Ratschläge. Gruß, Sabine

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Hartz 4 und PKV

Hallo zusammen, dieses Portal finde ich sehr interessant und ich glaube, ich werde hier eine Antwort auf meine drängendste Frage bekommen. Ich bin privat krankenversichert und beziehe seit Juli 2011 leider Hartz 4. Meine Zahlung im Krankheitsfall beläuft sich auf 1.500 Euro im Jahr, ehe die PKV eintritt. Nur, wie soll das bezahlt werden? Bis jetzt bin ich gesundheitlich gut durchgekommen, aber jetzt ist der Fall eingetreten, dass ich heute wegen akuter Beschwerden ein Krankenhaus aufsuchen mußte, wo ich auf den Kopf gestellt wurde. Und ich weiß natürlich, dass da eine super hohe Rechnung geschickt wird. Nun meine Frage: Ich habe im Hinterkopf behalten, dass es Institutionen gibt, die jemandem evtl. mit einem Zuschuß helfen, denn es kann ja nicht sein, dass man aufgrund von Hartz 4, weil man solche Summen nicht zahlen kann und keine gesetzliche Kasse einen aufnimmt, nicht zum Arzt geht. Das ist meiner Meinung nach der schlechteste Weg, da bei verschleppten Krankheiten es umso teurer wird. Kann mir jemand da weiterhelfen? Ich weiß nämlich nicht so richtig weiter. Könnte nur in kleinen Summen das ganze abstottern, aber das dauert ja auch sehr lange und wenn man nochmal krank wird, was dann? Kann und möchte natürlich meine Lebensgeschichte, weshalb ich privat krankenversichert und nun in Hartz 4 abgerutscht bin, nicht detailliert aufschreiben. Ich habe anfangs den beruflichen Weg der Polizeiausbildung begonnen und dadurch mußte ich in die PKV gehen. Vorher war ich gesetzlich versichert. Ich bin 35 Jahre alt. Vielleicht kann mir wirklich jemand einen Rat geben, das würde mir sehr helfen und ich bedanke mich schon einmal.

Viele Grüße

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Ermittlung Schadenshöhe - Schadenersatz

Ich habe ein ausbauwürdiges Haus gekauft bei dem der Verkäufer einen Baustopp wegen fehlender Standsicherheit arglistig verschwiegen hatte. Der Betrug wurde bereits im Zivilprozess bestätigt und der Schädiger verurteilt. Zusätzlich zur Kaufsumme ist mir (lt. Rechnungen, Quittungen, Belege) ein Schaden entstanden, da ich 6 Monate länger für den Ausbau benötigte und für die Herstellung der Standsicherheit - inkl. Statiker, Bauanträge, Abnahmen etc. eine Fachfirma bestellen musste. Soweit so gut - der Richter hat ein Gutachten für die getätigten Arbeiten angewiesen - bis hier immer noch gut. Alle anfallenden und nachgewiesenen Arbeiten wurden vom Gutachter als notwendig erachtet. Aber jetzt mein Problem Wohnort Grossstadt 120 km entfernt das gekaufte Haus sehr ländliche Gegend. Der Gutachter akzeptiert, dass die Firma Fahrkosten hatte, da sie aus der Grossstadt kam. Akzeptiert aber keine Wochenendzuschläge der Firma (ich selbständig - Ladenbesitzer, Einmannunternehmen) und auch nicht die Preise aus der Rechnung der Grossstadtfirma, sondern veranschlagt Richtpreise der ländlichen Gegend. Ich dachte, mir wird der tatsächlich entstandene Schaden den ich durch Belege nachweisen kann - ersetzt. Kann jemand helfen?

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