Wie hoch sind die Haushaltskosten in München?

5 Antworten

Also für mich wäre damals eine Privatschule aus finanziellen Gründen nicht infrage gekommen. Und auch bei Euch scheint diese finanzielle Belastung das hauptsächliche zu sein, was Ihr ändern könntet.

Allerdings kommt ja ein Teil über die Steuererklärung wieder rein (zwei Drittel der Kinderbetreuungskosten und evtl. auch des Schulgeldes können abgesetzt werden).

Und ab Sommer 2019 werden die Kitagebühren in München wohl massiv gesenkt, ich hab grad einen Artikel gefunden, weiss nicht, inwiefern sich das auch auf Waldorf-kitas auswirkt. https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.entlastung-in-sicht-muenchner-eltern-sollen-weniger-kita-gebuehren-zahlen.0afa4f0d-1c1d-4116-bc4f-b9171cdf7694.html&ved=2ahUKEwi4rN_spu3dAhXxzoUKHapfAQIQxfQBMAN6BAgKEAQ&usg=AOvVaw1GHEEjtRNbUHEWszue9JLj

Leider fällt die KiGa nicht in die Müncher Förderformel rein, habe nachgefragt. Die Meinten, der Aufwand würde sich nicht lohnen. Die müssten wohl jemanden zusätzlichen Einstellen, der die Einkünfte der Eltern durchgeht, was sich zum Schluss wohl nicht rentieren würde.

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Das höchste Sparpotential ist bei den "Kita + Schulausgaben". Dafür verwendest du bereits 25 % Deines Nettoeinkommens!

Im Kommentar lese ich "Waldorf-Schule". Nun ja, das kostet eben, wenn Du die Kinder nicht auf die "normale" städtische Schule schicken willst. Das gilt auch für den Kita-Platz. Städtische Kitas haben einen Höchstsatz (bei Betreuung über 9 Stunden, sonst günstiger) von rd. 200 €, ein privater Kita-Platz geht bei ca. 400 € los.

Das alles ist ein Luxus, den Du vermeintlich den Kindern hier leistest. Musst Du selber wissen ob es das wert ist, aber dann auch nicht klagen!

Telefon 100 € geht günstiger, habe selber nur ca. 50 € p.M. mit Festnetz-,Auslands- und Internetflat, dazu 2 Smartphones. Vermutlich schlagen bei Dir die Mobilfunkkosten für die Handys hier gewaltig zu, da ja so viele unbedingt wichtige Gespräche über Handy zu führen sind (WhatsApp nicht zu vergessen). Telefondisziplin kann hier Kosten sparen.

Der Rest ist für München normal (bin ebenfalls in München), wobei ich davon ausgehen muss, dass in den Ausgaben auch Beträge für Rücklagen vorhanden sind, denn ihr werdet nicht jeden Monat für 125 € reisen oder für 50 € Schuhe und Kleidung kaufen. Oder ist das so? Wenn ja, dann ist hier Sparpotential.

Unklar ist der Posten "Transfer" mit 50 €. Was verbirgt sich dahinter?

Waldorfschule und Waldorf-KiGa: Das ist ja auch mein verstecktes Anliegen hier. Die staffeln die Gebühren etc. nach Einkommen. Wenn also gestaffelt wird, dann müsste es wohl ausreichen. Daher ist es auch hier weniger eine Klage, denn mehr ein Verstehen-Wollen.

Ich habe mir die Zahlen nun genauer angeschaut und komme zum Schluss, dass die Schul- und KiGa-Gebühren knapp 1/5 des Nettoeinkommens (inkl. Steuerrückzahlung und Kindergeld) ausmachen.

Tel.: Da muss ich in der Tat schauen. Ich zahle für DSL, mobiles Internet (bis 5000 MB/monatl.), Fest- und Mobiltelefon ca. 50€ fest alleine bei 1&1.

Rest: Die Kosten sind geschätzte Durchschnittswerte. Ich habe noch einmal nachgeschaut: Für Reisen sind es ca. 250€/Mon. (=3000€/Jahr). Für Schuhe und Kleidung für alle 4 Personen gehen bestimmt 50€/Mon. (=600€/Jahr) weg.

Aufgezählt habe ich auch nicht Ausgaben für Sportequipment, wie z. B. Schuhe oder Schläger.

Transfer: Das sind Kosten für Fahrten mit öffentlichen für alle vier Personen (Arbeitgeber zahlen nichts) und gelegentlichen Carsharing (wir haben kein Auto). Fahrradkauf- und Reparatur sind hier nicht enthalten.

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Die Miete hat was mit München zu tun, die anderen Ausgaben aber wohl nicht.

Natürlich ist keine Wohnflächenangabe dabei. Aber hier in Köln dürfte eine 4-Zimmerwohnung mit 110 bis 130qm Größe insgesamt genau so teuer kommen.

Für meine private KV zahle ich im übrigen mit fast 500 Euro mehr als Ihr zu vier Personen. Der Wohnort spielt dabei aber keine Rolle.

Die verbrauchsabhängigen Ausgaben sind abhängig von den Lebensgewohnheiten. Was ich beispielsweise pro Monat für Alkohol und Zigaretten ausgebe schreibe ich lieber nicht. Es ist jedenfalls ein Betrag der den oben genannten erheblich überschreitet, trotz Wohnort Köln!

Das kann man munter so fortsetzen. Bei Euch mächtig zu Buche schlagen natürlich die Kita- und Schulausgaben, aber auch die dürften hier in Köln nicht wesentlich günstiger sein.

Wohnung ist 90 qm groß.

Kita und Schule sind Waldorf. Und genau das ist gerade auch schon die Motivation für meine Frage hier: KiGa-Gebühren wurden gerade um 20% erhoben, der Schulhort ist ab sofort extra zu zahlen; ca. 200€/14 Tage. Das Schulgeld ist in der Waldorfschule einkommensabhängig, wobei als Grundlage das Gesamteinkommen (vor Steuer) aus der Einkommenssteuererklärung genommen wird.

Bis jetzt waren wir am Limit aber jetzt sind wir drüber.

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@Olivenbaum2013

Wenn du dir hier Bestätigung für die eigentlich schon getroffene Entscheidung holen wolltest, die Kinder aus der Waldorfschule zu nehmen, dann ist dir das gelungen ;)

Vielleicht haben die Kinder ja Freunde, die mit ihnen wechseln können. Oder ihr überredet wen. Dann ist eh alles gut.

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@Rat2010

Nein, das wollen wir nicht. Wie oben schon gesagt: Das versteckte Anliegen hier für mich ist zu verstehen, wie die Staffelung der Schulgebühren in der Waldorfschule funktioniert. Denn die Staffelung ist ja einkommensabhängig.

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Ist ein Disagio bei einem Hypothekenkredit für ein MFH sinnvoll?

Wir möchten ein MFH (KP EUR 550.000) zur reinen Vermietung kaufen und haben von einem Steuerberater gehört, dass ein Disagio in Höhe von 4% sinnvoll wäre. Bisher haben wir unsere Steuererklärung immer selber erstellt, da keine schwierigen Positionen vorhanden waren. Wir sind jetzt doch etwas unsicher, da wir seinen Ausführungen zur Disagio-Berechnung nicht ganz folgen konnten. Vom Bankberater haben wir nur erfahren, dass das Disagio in den ersten 10 Jahren der Darlehenslaufzeit als Zinsvorauszahlung verrechnet wird und daher ein höherer Effektivzins zustande kommt.

Wir haben folgende Angebote:

  1. Darlehen: EUR 500.000, Zinssatz: nom. 3,49% p.a. (3,55% eff.), Zinsbindung: 20 Jahre, mtl. Annuität: EUR 2.900, Gesamtbetrag Zinsen: EUR 195.040,20, Restschuld: EUR 0,00

  2. Darlehen: EUR 520.000, Zinssatz: nom. 3,27% p.a. (3,80% eff.), Zinsbindung: 20 Jahre, mtl. Annuität: EUR 2.955, Gesamtbetrag Zinsen: EUR 189.097,25, Restschuld: 0,00

Steuerliche Fakten:

Bruttoeinkommen 2012 ca. EUR 83.000,-- (Mann)

ALG1 (für ein halbes Jahr) EUR 3.430 (Frau), danach kein Job mehr wegen Studium

ein Kind

2010 ein zu versteuerndes Einkommen von EUR 57.000 (= gezahlte Einkommensteuer von EUR 13.000). Wir haben durch ein Arbeitszimmer, Kinderbetreuung und Studiengebühren recht hohe Werbungskosten (2012 ca. EUR 15.000).

Nun meine Frage: Lohnt sich ein Disagio bei uns überhaupt? Wir müssten immerhin einen um 20.000 EUR höheren Kreditbetrag aufnehmen, damit sofort EUR 20.800 an Zinsen voraus gezahlt werden. Diese können wir dann als Werbungskosten in diesem Jahr voll steuerlich ansetzen, während das Gebäude und die Marklercourtage über 50 Jahre abgeschrieben werden. Damit würde sich zwar unser Spitzensteuersatz von 42% verringern und wir würden eine Steuerrückzahlung (nicht bekannte Höhe) erhalten, aber wir zahlen einen um 0,25% höheren Effektivzins (bei einem so hohen Darlehen recht viel) und über die 20 Jahre durch die mtl. höhere Belastung (mtl. EUR 55) 13.200 EUR mehr zurück. Selbst wenn man die Zinsersparnis über die 20 J. mit berücksichtigt, hätten wir EUR 7.257 mehr bezahlt. Oder mache ich hier einen Denkfehler? Im Internet habe ich gelesen, dass ein Disagio sich vor allem lohnt, wenn man zum Zeitpunkt der Auszahlung einen hohen Steuersatz hat und danach zum Beispiel in Rente geht. Die nächsten 2 (evtl. auch 4-5 Jahre wg. Masterstudium) Jahre werde ich noch studieren und mir danach wieder eine Teilzeitarbeitsstelle suchen. Wir werden in der Zukunft also wieder mehr Geld zur Verfügung haben.

Ich hoffe es kann uns jemand helfen und ist so nett für uns eine Entscheidungshilfe zu sein. Vielen herlichen Dank!

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