Wie hoch ist die Provision für einen Versicherungsmakler bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung ?

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8 Antworten

Ende 60 ist schonmal Schrott denn mit 60 kannst du nicht in Altersrente. Ob der Preis angemessen ist, ist auch schwer zu sagen, da wir weder deinen Beruf erfahren, den Anbieter noch die monatliche Rentenhöhe.

Da ein Makler generell sehr viele verschiedene Anbieter im Repertoire hat, lassen sich auch darüber nur schwer Auskünfte erteilen. Unterschiedliche Versicherer zahlen unterschiedliche Courtagen.

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Kommentar von Fragfreund
07.05.2013, 11:50

Das mit der Laufzeit ist allein eine Abwägung ( Kosten/Nutzen) des Versicherungsnehmers . Dass der "Makler" natürlich die längere Laufzeit aufgrund seiner Provision wählen wird, ist klar.Wenn jemand der Meinung ist, er kann aufgrund anderer Versicherungen oder Kapitalanlagen die Zeit zwischen 60 und der Altersrente /EU-Rente oder ähnlichem anders überbrücken, ist eine Laufzeit bis zum 60.Lebensjahr ebenso vernünftig. Einiges hier, vor allem die kategorische Form der Formulierung grenzt stark an Bevormundung.

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Kommentar von Fragfreund
07.05.2013, 11:54

Einfach leben und leben lassen. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

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Kommentar von Fragfreund
07.05.2013, 11:57

Da ein Makler generell sehr viele verschiedene Anbieter im Repertoire hat, lassen sich auch darüber nur schwer Auskünfte erteilen. Unterschiedliche Versicherer zahlen unterschiedliche Courtagen.

Wahrscheinlich, je schlechter die Versicherung ist, desto höher die Courtage.

Ist wie mit dem Gewinn für den Autoverkäufer bei überteuerten Modellen.

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das wird Dir hier keine genau sagen können-machst Du die Versicherung bei der Bank, so bekommt der Bankberater kaum allzu viel Provision. Machst Du es direkt beim Makler, hängt es sicher vom Versicherer ab. Also: kaum zu beantworten.

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Kommentar von ThiloS
07.05.2013, 11:15

Die Ausschüttung an die Bank ist die gleiche wie bei einem Makler - eher sogar höher. Nur bleibt dann eben das Wenigste davon bei der armen Wurst am Bankschalter hängen, der überwiegende "Rest" geht an die Bank. Der Schalterverwalter bekommt aber dafür schön Festgehalt und charmante Urlaubsregelungen.

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Kommentar von Fragfreund
07.05.2013, 11:55

Wahrscheinlich, je schlechter die Versicherung ist, desto höher die Courtage.

Ist wie mit dem Gewinn für den Autoverkäufer bei überteuerten Modellen.

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Die Courtagen bewegen sich zwischen 4% und 4,5% der auf die Laufzeit zu zahlenden Beiträge, je nach Volumen, das der Makler bei einer Gesellschaft einreicht oder wie sehr eine Gesellschaft ihren Tarif "pushen" möchte. In Deinem Fall gingen ca. 1.436,- an den Makler.

In Deinem Fall vermutlich zu unrecht, denn die Laufzeit ist zu kurz und sollte wenigstens bis zum 67sten Lebensjahr gehen, da zum einen das Risiko, dass Du zwischen 60 und 67 berufsunfähig wirst, am höchsten ist (um 50% höher als vor dem 60sten Lebensjahr), zweitens, solltest Du vorher berufsunfähig werden, der Versicherer die Rente nur bis zum 60sten zahlt und Du dann 7 Jahre "irgendwie überbrücken" müsstest.

Leider fehlt die Angabe, welchen Beruf Du hast und wie hoch die vereinbarte Rente ist, ansonsten könnte ich Dir auch noch sagen, ob die Beitragshöhe gerechtfertigt ist.

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Kommentar von Fragfreund
07.05.2013, 11:45

Das mit der Laufzeit ist allein eine Abwägung ( Kosten/Nutzen) des Versicherungsnehmers . Dass der "Makler" natürlich die längere Laufzeit aufgrund seiner Provision wählen wird, ist klar.Wenn jemand der Meinung ist, er kann aufgrund anderer Versicherungen oder Kapitalanlagen die Zeit zwischen 60 und der Altersrente /EU-Rente oder ähnlichem anders überbrücken, ist eine Laufzeit bis zum 60.Lebensjahr ebenso vernünftig. Einiges hier, vor allem die kategorische Form der Formulierung grenzt stark an Bevormundung.

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Die Provision hängt vom Anbieter ab (wobei die fast gleich sind), von seiner Vereinbarung mit dem Anbieter, von der Prämienhöhe, der Laufzeit etc.

Die Provision ist bereits im Tarif einkalkuliert, kann also auch nicht gespart werden und ist beim beratungsintensivsten Vorsorgeprodukt BU natürlich etwas höher, da der Berater am Anfang eine sehr umfangreiche Beratungsleistung zu erbringen hat und dann über die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung steht.

Die exakte Höhe ist somit nicht relevant und auch für eine Entscheidung nicht maßgebend.

Und jetzt basht mich, aber ich weiß auch nicht, was mein Bäcker / Fleischer / Supermarkt / Kfz-Mechaniker... an mir verdient und es interessiert mich auch nicht. Er macht gute Arbeit, er wird dafür bezahlt, ich kann mir beim Kauf aussuchen, WEN ich bezahle ;-)

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Du hast eine BU bereits abgeschlossen und erkundigst Dich jetzt im Nachhinein über die Provision??? Diese Frage/Fragen stellt man, nicht nur bei Abschluss einer Versicherung, sondern grundsätzlich vor Abschluss von Verträgen u.a auch an den/die Makler!

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Kommentar von Fragfreund
07.05.2013, 12:02

Du hast eine BU bereits abgeschlossen und erkundigst Dich jetzt im Nachhinein über die Provision??? Diese Frage/Fragen stellt man, nicht nur bei Abschluss einer Versicherung, sondern grundsätzlich vor Abschluss von Verträgen u.a auch an den/die Makler!

Das ist sicher richtig, jedoch kann der dir viel erzählen. Daher muß so eine Frage in einem Forum, das von Mitbewerbern nur so wimmelt, gar nicht mal so schlecht sein.

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Kommentar von ThiloS
07.05.2013, 12:43

Genau. Ich frag auch immer den Bäcker, was er so an einem Brötchen als Verdienst hat und auch meinen Rechtsanwalt, wie hoch der Gewinn für ihn aus meinem Fall sein wird. In der Gaststätte und im Supermarkt frage ich auch nach der Gewinnspanne und meinen Friseur auch. Als Arbeitnehmer frage ich auch meinen Chef, ob er mein Gehalt wirklich so austariert hat, dass ihm nicht allzu viel Gewinn von meiner Arbeitsleistung bleibt, am Besten natürlich soll er "0 auf 0" herauskommen. Dann isses gerecht, gell?

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So langsam kommt mir hier die Galle hoch über User Fragfreund. Zitat: "Dass der "Makler" natürlich die längere Laufzeit aufgrund seiner Provision wählen wird, ist klar."

Du hast doch wirklich null Ahnung. Vielleicht solltest du mal 14 Tage ein Praktikum in einer Maklerkanzlei tätigen. Dann wirst du ganz schnell merken, wie hohl und teilweise falsch deine Aussagen sind. Ich hatte letztens einen Berufskraftfahrer der eine BU wollte. Dazu kam, dass er Bluthochdrucktabletten nimmt. Letzteres erschwert unheimlich die Suche nach einem guten Preis/Leistungsverhältnis. Einige Versicherer bieten gerade mal eine Laufzeit bis 55. Das Risiko in diesem Beruf fängt nämlich ab 55 Jahre an (Bandscheiben, Kniebeschwerden). Die Prämien für diesen Berufszweig sind enorm. Du solltest dich mal mehr mit den vorgegebenen Pflichten (EU bzw. BaFin) für Versicherungsmakler beschäftigen, als hier nur Provisionen in den Vordergrund zu schieben. Für diesen Fall habe ich um die 40 Stunden aufgewendet. Dabei entschied sich der VN im Endeffekt gegen eine BU, da diese für ihn nicht finanzierbar war, bedingt durch die Zuschläge und Ausschlüsse der Versicherer. Ich will dich mal sehen, ob du bereit bist, 40 Stunden für Null zu arbeiten. Dazu musste ich noch eine lange Dokumentation aus haftungstechnischen Gründen schreiben. Ich hatte für diesen VN volles Verständnis, sich dann doch gegen diese Absicherungsform zu entscheiden. Vielleicht sollte ich zukünftig doch eher darüber nachdenken, ein Honorar in solchen Fällen zu vereinbaren, damit ich nicht für Null arbeite.

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Kommentar von Fragfreund
07.05.2013, 14:15

Dabei entschied sich der VN im Endeffekt gegen eine BU, da diese für ihn nicht finanzierbar war, bedingt durch die Zuschläge und Ausschlüsse der Versicherer.

Mein Reden. 40 Stunden Arbeit und Honorar für die Katz.

Ein online-Antrag bei einem Dirktversicherer hätte für den Berufskraftfahrer das gleiche Ergebnis gebracht und bestätigt meine Skepsis gegen "Beratungswahn" und natürlich auch gegen Versicherungen. Bist du gesund, nehmen wir dich gern !

Mir geht es doch nur darum, den Kreis der ca. 1 Dutzend "versicherungsorientierten" Dauerposter hier um ein kritisches Element zu bereichern und den Sinn aber auch den Unsinn mancher Versicherungen zu beleuchten. Daran ändert auch der Versuch einiger nichts, kritische Stimen mit Fachterminologie zu erschlagen. Der Grund, dass viele Kritiker hier einfach nicht posten ist meiner Meinung nach der, dass sich mit kritischen Beiträgen natürlich keine Geld in dem Metier verdienen lässt.

Dieses Forum heißt aber nicht "Pro Versicherungsfrage.net"

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Kommentar von gammoncrack
07.05.2013, 15:10

So langsam kommt mir hier die Galle hoch über User Fragfreund.

Nicht nur Dir - aber das interessiert ihn überhaupt nicht. In anderen Foren hat er wohl aufgrund des ewigen Aneckens schon aufgegeben. Man kann nur hoffen.......

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Ganz simpel: Nachlesbar gem. VVG in den Angebotsunterlagen. Nach VVG auch 5 Jahre Stornohaftung, Haftung bei Beratungsfehlern. Courtage gibt es nur bei Vertragsabschluss.

Bei Bedarf besteht auch die Möglichkeit Netto Tarife abzuschliessen und Honorarvereinbarungen zu schliessen. Ist egal ob über Vermittler oder Versicherungsberater. Stundensatz zwischen 120€ und 250€ pro Sunde. Keine Stornohaftung.

Oder über Versicherungsberater nach RVG (Rechtsvergütungsordnung). Streitwert: 8000€ Macht im Ergebnis. (Stornofrei und sofort fällig)

A. Nur Beratung 1x Geschäftsgebühr Beratung Fakto 1,3 = 535,00 €

B. Bei Abschluss zusätzlich 1x Geschäftsgebühr Einigung Faktor 1,5 = 617,00 € 1x Geschäftsgebühr Abschluss Faktor 1,5 = 617,00 €

Es wird Zeit, dass auf RVG statt Courtage umgestellt wird. Dann ist es auch vorbei mit den unqualifizierten und polemischen Bemerkungen. Beratung muss Geld kosten, so wie es in UK der Fall ist.

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Manchmal ist es echt zum schmunzeln. Angebliche Akademiker argumentieren hartnäckig über Verdienste! Der nächste Akademiker gibt Halbweisheiten von sich. Der dritte Akademiiker hat sein Kind unterirdisch abgesichert.

Allen dreien ist gemeinsam dass sie Redelöwen sind. Und sich im kollektivbashing einig sind. D.H. dafür.

Und? Das Ergebnis? Folks..spart alles, zahlt es aus dem Portemonnaie aber hört doch bitte auf zu heulen - und noch besser: einfach mal zurückhalten bei den Themen wovon man nichts versteht, danke

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