Wie hoch ist die Gehaltserhöhung durch weniger Arbeitstage?

1 Antwort

Das ist keine Finanzfrage, sondern wird in der dritten Klasse Mathematik gelehrt.

40:36=1,1111

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Welches aber der falschen Ansatz ist.

Gehalt : 40= mal 36

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@cats123
Gehalt : 40= mal 36

Okay, setzen wir uns also beide in die dritte Klasse.

Das da ist schon mal keine Gleichung. Wie ist das gemeint?

Kommen wir also zunächst zu meiner Gleichung und wir füllen sie mit einem Beispiel:

Ich verdiene zunächst 4.000 bei 40 Stunden. Macht 100 pro Stunde (Der Monat soll mal nur 40 Stunden haben, es geht mit 40 x 4,35 aber genau so).

Nun verdiene ich 4.000 in 36 Stunden. Macht 4.000 / 36 = 111,11. Also verdiene ich 11,11 % mehr als vorher.

Kommst du bitte vor zur Tafel und rechnest deinen Rechenweg vor?

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@EnnoWarMal

Wenn man eine Gleichung als solche nicht erkennt, mag es vielleicht daran liegen, dass man in der dritten Klasse eben noch nichts zu suchen hat.

Dass der Arbeitnehmer hier ganz einfach 400 Scheine mehr bekommt, ist wohl nicht fraglich.

Und jetzt gehen wir noch zum Deutschlehrer – vielleicht kann der jemanden für den Nachhilfeunterricht empfehlen.

Oder – wie ein gewisser Enno sagen würde – man finde und unterstreiche in der Frage das „Prozent“.

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@EnnoWarMal

Wenn Du vorher 4.000,-€ verdienst und hinterher auch 4.000,-€, dann verdienst Du genau soviel wie vorher:)

Abgesehen davon, würde ich mich bei der Wahl zwischen "weniger Gehalt" und Reduktion der Wochenarbeitszeit auch für letzteres entscheiden.

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@Andri123

Einmal nur mit Profis arbeiten!

man finde und unterstreiche in der Frage das „Prozent“.

Okay, "Prozent" kommt in der BRD wohl erst in einer der höheren Klassen und ich bin ein DDR-Schulkind gewesen, da kam sowas in der Vorschule dran. Ich verrate aber schon mal was: "Prozent" bedeutet "für/in Hundert(stel)".

1 ist also 100% Prozent, und 1,1111 sind 111,11% und damit 11,11% oder 0,1111 mehr als 1 bzw. 100%.

Klingt komisch, ist aber so.

Und jetzt gehen wir noch zum Deutschlehrer

und

Wenn Du vorher 4.000,-€ verdienst und hinterher auch 4.000,-€, dann verdienst Du genau soviel wie vorhe

Okay. Buchstäblich hat der Fragesteller nach der Gehaltserhöhung gefragt, und da ist tatsächlich keine, wenn man es monatsbezogen nimmt. Aber so wäre die Frage sinnlos. Logisch kann die Frage nur dann sein, wenn sie auf die Gehaltserhöhung pro geleisteter Arbeitseinheit abzielt.

Und jetzt wieder zurück zum Mathematik-Leistungskurs: wenn ich vorher 40/40, also 1 bekomme und nun 40/36, also 1,1111, dann beträgt die Erhöhung (1,1111 minus 1,0000=) 0,1111, was 11,11% entspricht.

Und

40= mal 36

ist imer noch keine Gleichung, der rechte Term ist unvollständig. vor das "mal" müsste ein x, dann würde es passen. Und nun rechnet dieses x mal aus.

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Einkommensteuer 4 mal höher da tlw Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit?

Hallo,

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Von meinem Lohn aus nicht-selbstständiger Arbeit wurden ca. 470 EUR Lohnsteuer einbehalten. Wenn ich das richtig sehe, ergibt sich die 470 EUR Lohnsteuer aus der Annahme, dass ich das ganze Jahr und nicht nur 6 Monate Lohn bekomme.

Nun kommt aber nochmal fast das gleiche Einkommen aus meiner freiberuflichen Tätigkeit dazu, so dass mein Jahreseinkommen tatsächlich ungefähr dem Einkommen entspricht, welches für die Festsetzung der 470 EUR Lohnsteuer angenommen wurde.

Deswegen ging ich davon aus, dass meine Einkommensteuer mit den 470 EUR Lohnsteuer mehr oder weniger schon bezahlt ist. Tatsächlich muss ich ca 1250 EUR nachzahlen, das ist insgesamt eine Einkommensteuer von 1720 EUR, also fast 4 mal soviel wie ich dachte. Wie kommt dieser Unterschied zustande, wo liegt mein Fehler?

Ich weiß, ich habe sehr viel vereinfacht und weggelassen in meiner Rechnung, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich damit dieser große Unterschied erklären lässt. Deswegen geh ich von einem grundsätzlichen Fehler aus und wäre sehr froh, wenn mir das Jemand erläutern könnte.

Vielen Dank,

Daniel

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Muss ein Selbständiger/Freiberufler Geldgeschenke vom Opa in der Steuererklärung angeben?

Hallo, es geht um jemanden, der selbständiger Webdesigner ist. Aus gesundheitlichen Gründen lagen die Einnahmen n den letzten Jahren nur im Bereich von ca. 4000 - 6000 Euro p.a.. Dazu kamen noch ein paar Kapitaleinkünfte. Zusammen ergab beides vielleicht knapp 10000 Euro. Der Selbständige hat einen Opa, um den er sich fast täglich kümmert. D.h., er fährt zu Ihm ans andere Ende der Stadt, bringt Einkäufe und Essen mit, fährt den Opa zu Ärzten, erledigt Behördenkram usw, usw. Das alles rechnet er aber nicht im Detail mit dem Opa ab (nach dem Motto. gib mir mal 20,87 Euro für meine Einkäufe bei Aldi!). Stattdessen gibt der Opa dem Enkel öfters mal pauschal und großzügig ein paar Hunderter auf die Hand. Was davon nun für die Kosten (Einkäufe, Fahrten etc.) ist, die dem Enkel entstanden sind und was geschenkt, lässt sich kaum auseinander rechnen. Unter dem Strich hat der Enkel im Jahr knapp 10000 Euro Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit und ebenfalls knapp 10000 Euro von dem Opa. DAS PROBLEM:früher oder später wird wohl mal ein Finanzbeamter auf die Frage kommen, wie der Enkel Jahr für Jahr von knapp 10000 Euro (manchmal auch weniger) leben konnte. Und da der Enkel meist das von dem Opa erhaltene Geld bar auf seinem Konto eingezahlt hat, wird dann vermutlich die Frage kommen, woher das Geld stammt. Der Opa würde natürlich bestätigen, dass es seine Geldgeschenke war. Die Frage ist nur: muss der Enkel das vom Opa erhaltene Geld auch Jahr für Jahr in seiner Steuererklärung angeben? Also ungefähr so: Webdesign Firma XY 700 Euro, Unterricht Herr ZZ 200 Euro, Kostenerstattung und Auslagen von meinem Opa 500 Euro, usw, usw. ? Und müsste er (schlimmstenfalls) wirklich immer ausrechnen, was nun Auslage für seine Kosten waren, die der Opa Ihm wieder gegeben hat und was Geldgeschenke waren? Hat jemand einen Tipp oder einen fachkundigen Rat für solch einen Fall? schon mal danke im Voraus!

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Kündigung Renten Direktversicherung

Guten Tag,

eine Frage an die Steuer- oder Versicherungsexperten:

Ich habe einen Direktversicherung im Jahre 2003 abgeschlossen (Standard Life). Das Produkt nennt sich "FREELAX aufgeschobene Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht". Leistungsdatum 2019 (dann wäre ich 65) / Rentenzahlungsbeginn 2029 (dann wäre ich 75)

Ich bin als 400 Euro Kraft beschäftigt, da ich bzw. mein Mann sonst zu viel Steuernachteile hätten. Sozusagen als Gehaltserhöhung habe ich damals die Vereinbarung getroffen, dass mein Arbeitgeber 146 € monatl. in diese Versicherung einzahlt. Das ganze sollte Steuerfrei sein. Im Nachhinein fühle ich mich da ein bisschen betuppt. Vor allem wenn ich sehe, was da am Ende rauskommt und was ich so für Alternativeb beim googlen gefunden habe. Aber das lässt sich nun leider nicht mehr ändern. Da war man wohl etwas zu gutgläubig.

Nun ist es aber so, dass meine Arbeitszeiten auf Grund schlechter Wirtschaft, blablabla, reduziert werden musste und somit ich entweder auf Gehalt verzichten konnte oder die Versicherung gekündigt werden sollte. Ich habe mich zur dritten Möglichkeit entschieden, nämlich die Versicherung erstmal Beitragsfrei stellen zu lassen, da mir dies erstmal am klügsten erschien.

Nun meine Frage:

Da es für mich nicht in Frage kommt, die Beiträge weiter aus eigener Tasche zu zahlen (146 Euro von 400 ist m.E. ein zu großer Anteil), was kann man sonst machen?

1.) Kann man bis zum Leistungseintritt beitragsfrei weiter "ruhen" lassen und dann nur die Leistungen in Anspruch nehmen, für die man auch eingezahlt hat.

2.) Was passiert, wenn ich kündige? Die Versicherung war ganz heiss darauf, sofort auszuzahlen. Ich denke mal, da habe ich aber große finanzielle Nachteile. Stimmt meine Befürchtung, dass dann nachversteuert wird? Was wird dann nachversteuert? Der ganze Betrag zu meinem in dem Fall gültigen Einkommenssteuersatz (Klasse 5, da mein Mann Klasse 3 hat)? Und wie sieht es mit den Sozialversicherungsbeiträgen aus? Kommen die auch noch? (Müsste mein AG seinen Anteil dann auch "nachabführen"?)

Was würde bei einem Rückkaufswert von angenommen 12000 Euro übrigbleiben? (ungefähr...die Hälfte? weniger/mehr??) Man liest oftmals etwas von steuerfrei nach 12 Jahren...was hat es damit auf sich?

3.) Alternativen? Umwandlung in anderes (sinnvolleres Produkt) / Reduzierung auf einen Mindestbeitrag?

Für mich wäre Kündigung das Schönste, da ich z.Zt. ein bisschen Bares brauchen könnte. Aber nicht um jeden Preis.

Für qualifizierte Antworten wäre ich wirklich sehr dankbar, da ich jetzt nicht auch noch einen Steuerberater bezahlen möchte, wenn ich vielleicht sowieso schon Miese mache.

Vielen Dank im Voraus!!

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Frage zu Fahrtkosten - Vorteil durch steuerfreie Erstattung vom Arbeitgeber?

Hallo,

ich habe einen täglichen Arbeitsweg von 89 km, die ich i.d.R. mit dem Zug zurücklege. Mein Arbeitgeber erstattet mir steuerfrei die Kosten für das Monatsticket (309 Eur, etwa 11x pro Jahr, denn ab und zu mache ich auch Urlaub und das Ticket gilt 30 Tage am Stück), welches er nach Ablauf von mir erhält (wegen der auf dem Ticket ausgewiesenen MwSt., die er vom Finanzamt zurückerhält). Mein AG würde mir übrigens auch einen Fahrkostenzuschuss gewähren, falls ich mit dem Auto fahre.

Meine Frage: Ist folgendes richtig?

Fall A) Wenn ich die Fahrtkosten von der Steuer absetze, muss ich folgendermaßen rechnen: 89 km x 210 (Arbeitstage abzgl. Fortbildungstage etc.) x 0,30 Eur/km = 5607 Euro - 11 x 309 Euro = 2208 Euro, die ich absetzen kann. Davon bekomme ich grob geschätzt 30% vom Finanzamt zurück, was etwa 660 Euro entspricht (55 Euro monatl.).

Fall B) Angenommen mein Chef zahlt mir anstelle der Erstattung der Fahrtkosten monatl. 260 Euro (309 Euro abzügl. MwSt.) mehr Gehalt: Dann bekäme ich netto, also nach Steuer, noch circa 150 Euro, kann jedoch die vollen Fahrtkosten absetzen (5607 Euro --> Obergrenze 4500 Euro), was in meinem Fall geschätzt 30%, also 1350 Euro (monatl. 110 Euro) Rückzahlung bedeuten würde. Natürlich muss ich dann für die Ticketkosten selbst aufkommen. D.h. ich zahle das Monatsticket selbst (monatl. rd. 280 Euro wenn ich mir 11 Tickets im Jahr kaufe) und erhalte 150 Euro (Chef) + 110 Euro (Finanzamt), d.h. ich zahle im Endeffekt monatl. 20 Euro für die Fahrten.

Der Unterschied zwischen Fall A und B sind rund 75 Euro, die ich mehr in der Tasche habe, wenn ich mir die Fahrkosten steuerfrei erstatten lasse. Richtig? Von daher lohnt es sich die Fahrten erstatten zu lassen und es lohnt sich erst recht, wenn ich noch weitere berufsbedingte Fahrten habe, die ich absetzen kann.

Ist das alles richtig?

(Das dreizehnte Gehalt habe ich bei meiner Rechnung nicht berücksichtigt)

Andere Frage: Wenn ich einen Arbeitsweg von nur 4 km hätte und mir dafür ein Monatsticket für 50 Euro holte, dann erhielte ich dafür nur gut 20 Euro (4 km x 0,30 Eur/km x 18 Tage) vom Finanzamt wieder, d.h. ich zahlte für die 4 km im Endeffekt 30 Euro monatl., wogegen ich bei einer viel weiteren Strecke (89 km) weniger bezahle oder sogar noch Geld zurückerhalte. Ist das nicht merkwürdig?

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Falsche Heizkostenabrechnung wegen Schätzung bei den Nachbarn

Ich habe inzwischen umfangreich recherchiert zum Thema Schätzungen der Heizkosten, werde aber nicht fündig für meinen konkreten Fall:

Ich habe im Januar die Nebenkostenabrechnung meines Vermieters erhalten, wonach ich ca. 850 Euro nachzahlen sollte. Nach Überprüfung der Heizkostenabrechnung der Fa. Techem war mir relativ schnell klar, dass ein Fehler bei der Berechnung meines Verbrauchs vorliegen muss. Ich sollte pro verbrauchter Einheit (Strich auf den Heizungsröhrchen) statt der 12,30 Euro im Vorjahr jetzt plötzlich 30 Euro bezahlen. Das entspricht einer Kostenerhöhung von ca. 150 % (!). Eine Anfrage bei der Techem über den Vermieter brachte nur ein labidares "Das stimmt so". Daraufhin habe ich Widerspruch eingelegt und bin in den Mieterschutzbund eingetreten.

Mit Hilfe des Mieterbundes konnte ich eine Korrektur der Rechnung erwirken. Grund der falschen Berechnung war, dass in unserem 3-Wohnungshaus die Verbrauchskosten (70%) der größten Wohnung im Erdgeschoss "vergessen wurde". Hinzu kommt, dass bereits im Vorjahr der Verbrauch dieser Wohnung geschätzt wurde. Der Mieter ist ausgezogen, der Folgemieter ist ebenfalls ausgezogen, die Wohnung wird inzwischen von einer weiteren Mietpartei bewohnt. Da in 2009/10 die Röhrchen nicht gewechselt werden konnten, wurde auch das Folgejahr geschätzt (Dieser Schätzwert war der erwähnte "vergessene" Verbrauch.

Aus der neuen Berechnung ergibt sich nun, dass ich zwar 36 % weniger Verbrauch hatte als im Vorjahr (das ist auch schlüssig, weil ein Mitbewohner ausgezogen war und ich diesen Raum nicht mehr heizen musste), ich aber trotzdem pro Einheit immer noch 55 % mehr bezahlen soll. Die Verbrauchsschätzung der fraglichen Wohnung ist exakt so hoch wie mein tatsächlicher Verbrauch, obwohl die Wohnung 95 m² groß ist und meine nur 68 m². (Und ich habe wie gesagt nicht alle Zimmer beheizt).

Meine Werte (und im übrigen auch die der 2. Mietpartei - die Rechnung war genauso falsch wie meine) wurden immer korrekt abgelesen. Nur werden jetzt die Gesamtkosten einfach IRGENDWIE auf uns umgelegt. (Wie gesagt, kein Anspruch auf Plausibilität, 150 % Preissteigerung sind da schon mal drin! :-(

Muss ich diese unverhältnismäßige Schätzung akzeptieren? Kann ich im Grunde dafür bestraft werden, dass der Vermieter sich nicht um eine Ablesung gekümmert hat bzw. in einem Fall die Mieter der besagten Wohnung nicht da waren? Das hieße ja, dass ich so sparsam sein kann, wie ich will, am Ende zahle ich immer drauf...

Übrigens: Bitte nicht empfehlen, bei der Techem anzurufen. Das habe ich versucht mit dem Ergebnis, dass die Dame am Telefon sinngemäß sagte: Sie sieht, dass da irgendwas nicht stimmt, aber genau könne sie mir das auch nicht sagen... Ich solle doch noch mal an meinen Vermieter schreiben. Das werde ich jetzt auch tun, habe auch demnächst wieder einen Termin beim Mieterschutzbund, aber bis dahin wäre es toll, wenn jemand eine Idee hätte, ob ich noch etwas tun kann...

Vielen Dank im Voraus!

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