Wie hoch ist das Schonvermögen bei Hartz IV für die Altersvorsorge?

1 Antwort

Es ist zu unterscheiden, das Schonvermögen ohne Rü+cksicht auf den Zweck dieses Vermögens, von 150,- Euro pro Lebensjahr, Mindestens 3.100,- Euro udn 9.750,- Euro höchstens (denn danach ist man ja nciht mehr im ALG II, sondern in Rente.

Dazu kommt das zweckbestimmte Schonvermögen von 250,- Euro pro Lebensjahr für die Private Altersversorgung (Lebensversicherungen, Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht usw.).

Riester wäre extra und käme nochmals dazu.

Riester Banksparplan übersparen / überzahlen

Hallo :)

Ich habe den Banksparplan vor kurzem abgeschlossen, Laufzeit 37 Jahre, keine Kosten, Mindestverzinsung + Kopplung an Umlaufrendite. (Zur Info: er dient als SICHERER BAustein in der Altersvorsorge, es existieren noch ein gewöhnlicher Fonds-Sparplan, ein fest verzinster Sparplan ohne Fonds, und vor den Unisex -Tarifen kommt noch eine gewöhnliche private Rentenversicherung)

Ich habe nun mal eine grundsätzliche Frage zum Riester Banksparplan:

mir ist klar, - dass man, um volle Zulagen zu erhalten, 4% seines Vorjahres-Bruttos einzahlen muss - dass man max. 2100€ Einzahlung pro Jahr steuerlich gefördert bekommt

Was ist nun, wenn ich mehr als diese 2100€ pro Jahr einzahle?

Szenario 1: Was passiert, wenn die Bank das im Vertrag ablehnt --> kündigt sie? Wird das überzahlte einfach nicht verzinst?

Szenario 2: die Bank duldet Überzahlungen und verzinst sie auch, wie wird das steuerlich behandelt? In Grunde bezahle ich ja auf jeden 1€ ,den ich über die 2100€ einzahle, doppelt Steuern weil die Steuerbegünstigung fehlt, ist der Denkansatz soweit korrekt?

Der Grund, warum ich überhaupt soweit denke: Stichwort Schonvermögen. Wir wissen, dass im äußersten Fall des Falles eines HArtz IV EIntritts ein Schonvermögen anrechnungsfrei verbleibt (750€/Lebensjahr). Im Lauf der nächsten Jahre komme ich da drüber (Fonds-Sparplan, herkömmlicher Sparplan, priv. Rentenversicherung, normale Rücklagen auf Tagesgeldkonto).

Nur der Riester-Sparplan ist def. Hartz IV sicher, also könte man dort ja feißig einzahlen, um sein Vermögen zu "schützen"; und dieses finanzielle Polster entsprechend auszubauen, und das halt Krisensicher falls der Super-Gau Hartz IV eintreten sollte.

ISt diese Überlegun soweit korrekt?

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Hartz IV, Schulden und Erbe?

Folgendes Szenario:

A bezieht Hartz IV und hat Schulden. Nun ist ein Verwandter gestorben und A erbt Barvermögen. Er nimmt das Erbe umfänglich an.

In diesem Moment muss er das dem Jobcenter melden und fällt aus dem Hartz IV Bezug raus.

Welchen Betrag muss A beim Jobcenter angeben? Das komplette Vermögen, oder darf er erst seine Schulden bezahlen und gibt dann den Restbetrag beim Jobcenter an?

Sollte das geerbte Vermögen so gering ausfallen, dass er maximal zwei drei Monate aus dem Hartz IV Anspruch heraus fällt, muss er dann erneut Hartz IV beantragen oder "ruht" sein Anspruch?

Welchen Betrag wendet das Jobcenter zur Berechnung der anspruchslosen Zeit an? Die Höhe des Regelsatzes plus die bisher gezahlte Warmmiete? Wenn einen anderen, wie berechnet der sich?

Tut mir leid, sind jetzt doch viele Fragen geworden. Aber vielleicht kann mir ein Experte helfen. Jedenfalls Danke für das Lesen bis hier hin.

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