Wie hoch darf Mieterhöung sein

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3 Antworten

Steht im Vertrag nichts zur Miet­erhöhung, können die Eigentümer von frei finanzierten Wohnungen die Miete bis zur sogenannten orts­üblichen Vergleichs­miete erhöhen.

Maximal darf die Miete inner­halb von drei Jahren um 20 Prozent steigen.

Anders ausgedrückt: Inner­halb von nur gut elf Jahren kann sich die Miete verdoppeln. Mehrere Miet­erhöhungen nach­einander wirken nämlich wie Zins und Zinseszins.

Dass es keinen Mietspiegel gibt, hindert nicht die Mieterhöhung. Die Benennung von Vergleichswohnungen ist eine alternative Begründungsmöglichkeit:

http://dejure.org/gesetze/BGB/558a.html

Bei der allgemeinen Mieterhöhung gibt es die Begrenzung von 20% innerhalb von 3 Jahren.

Betriebskostenvorauszahlungen unterliegen nicht diesen Beschränkungen sondern dürfen in erforderlicher Höhe angepaßt werden.

Juergen010 18.11.2013, 18:21

nur Mal so interessehalber:

Müssen die Vergleichswohnungen bereits im Mieterhöhungsschreiben konkret benannt werden?

Oder kann der Vermieter die Vergleichswohnungsanschriften quasi "nachschieben" wenn sich der Mieter quer stellt?

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Privatier59 18.11.2013, 18:30
@Juergen010

Identifizierbar sein müssen die Vergleichswohnungen schon. Fehlt das, ist die Wirksamkeit des Mieterhöhungsverlangens in Frage gestellt.

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Mein Kommentar zu Deiner Frage: Hast Du 14 Jahre geschlafen oder hattest Du es nicht nötig? 14 Jahre keine Zeitungen gelesen? 14 Jahre, einfach aus vielleicht Bequemlichkeit nur ignoriert!

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