Wie hoch darf mein Bruttoeinkommen sein, um Vermögenswirksame Leistungen zu erhalten?

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3 Antworten

Auf welche Branche bezieht sich Deine Frage?

Arbeitnehmer aus dem Bereich Metall/Elektro  haben Anspruch auf AVWL. Da geht nur Riester und bAV.

Die Anlageformen des 5. VermBG sind dort nicht möglich. Die bestehenden Übergangsregelungen (ab 2006) dürften auch nicht mehr ziehen. 

Wenn zum Zeitpunkt des Abschlusses dieses Tarifvertrages a)  ein vermögenswirksamer Vertrag des Beschäftigten nach dem Tarifvertrag über vermögenswirksame Leistungen vom 3. Mai 2000 bedient worden ist für die Restlaufzeit dieses Vertrages, b)  ein vermögenswirksamer Vertrag des Beschäftigten nach dem Tarifvertrag über vermögenswirksame Leistungen vom 3. Mai 2000 bedient worden ist und die Hälfte seiner Vertragslaufzeit abgelaufen ist, für die Restlaufzeit dieses und die bis zu siebenjährige Laufzeit eines Anschlussvertrages über vermögenswirksame Leistungen, oder c)  der Beschäftigte das 57. Lebensjahr vollendet hat.
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Es kommt auf das zu versteuernde Einkommen, nicht auf das Brutto-Einkommen an.

Ein Zitat:

"

Folgende Durchführungswege können unterschieden werden:

Betriebliche Sparformen (z. B. Aktienfonds oder Mitarbeiterkapitalbeteiligung):
Die Sperrfrist beträgt hier sechs Jahre. Gefördert wird eine VL-Anlage
von maximal 400 EUR pro Jahr mit jeweils 20 % auf den
Jahresmaximalbetrag, sofern der Anleger im Jahr der Anlage ein zu versteuerndes Einkommen von nicht mehr als 20.000 EUR (Alleinveranlagung) bzw. 40.000 EUR (bei Eheleuten) aufweist.
Bausparen:
Die Sperrfrist beträgt hier sieben Jahre. Gefördert wird eine VL-Anlage
von maximal 470 EUR pro Jahr mit jeweils 9 % auf den
Jahresmaximalbetrag, sofern der Anleger im Jahr der Anlage ein zu versteuerndes Einkommen von nicht mehr als 17.900 EUR (Alleinveranlagung) bzw. 35.800 EUR (bei Eheleuten) aufweist.

Die Anlageformen können nebeneinander bei Einhaltung der Grenzen des zu versteuernden Einkommens bestehen."

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6genswirksame_Leistung#Durchf.C3.BChrungswege

Aber auch wenn Du ein höheres zu versteuerndes Einkommen hast, darfst Du von Deinem Arbeitgeber seinen Beitrag zur vwL anlegen, erhalten bzw. verwenden; Du bekommst nur keine staatliche Förderung mehr!

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Die einzig richtige Antwort auf Deine Frage: die Höhe Deines Bruttoeinkommens spielt keine Rolle. Das kann so hoch sein wie möglich, wenn Dein Arbeitgeber Dir Vl zahlt, hat das mit der Höhe Deines Bruttos nichts zu tun.

Wenn Du aber mit Deiner Frage auf eine mögliche staatliche Förderung Deiner VL (Arveitnehmersparzulage oder Wohnungsbauprämie) abzielst, dann siehe LittleArrow

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