Wie hoch darf eine Maklerprovision sein?

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Das OLG Frankfurt/M (18 U 59/07) hat 12 % als sittenwidrig eingestuft und dabei 3-5 % als marktüblich bezeichnet (http://www.immobilien-kompass.de/immobilien/recht/erbschaft-schenkung/100012611.html).

Im Umkehrschluss ist 8 % offenbar noch nicht rechtswidrig, aber "sehr viel".

Abhilfe: mit dem Verkäufer darüber sprechen und einen entsprechenden Abschlag verlangen. Die Schwester kann dabei - wenn es so ist - auch darauf hinweisen, dass sie sofort bar bezahlt und die Finanzierungsfrage daher keine Zeitverzögerung bewirkt.

6 % + Umsatzsteuer, also 7,14 % inklusive, sind die Maklercourtage.

das kann auch 50:50 beim Käufer udn beim Verkäufer eingefordert werden.

Aber im Gegenseitigen Einvernehmen kann man vereinabren, was man möchte.

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