Wie gut findet Ihr die Knappschaft als Krankenkasse-mehr Leistungen als andere?

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Nun, der Leostungsumfang der GKV ist festgelegt im SGB V. Auf dieser Basis agieren alle Kassen.,Somit sind die Leistungen bei allen Kassen formal ersteinmal identisch.

Unterschiede kann es leistungstechnisch nur in einem sehr beschränkten Rahmen geben. Auf düse geringen Unterschiede wird marketingtechnisch sehr laut hingewiesen.

Ein echtes Differenzierungsmerkmal ist die lokale Nühe und auch die personelle Besetzung. Es ist schon ein Unterschied wenn ich im Krankheitsfall vor Ort mit einem Sozialversicherungsfachmann spreche oder ich in einem Call Center lande.

Ebenso macht es einen Unterschied ob die Kasse ein Versorgungsmanagement hat oder nicht. Im Regelfall haben das nur die großen Kassen.

Fazit: Die wahren Unterschiede liegen darin wie lokal der Service erbracht werden kann und nicht ob ich 20€ Zuschuss für eine Brille bekomme.

Das möchte ich Dir gern mit dem folgenden beantworten :

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich  Widerspruch  gegen Ihre  Ablehnung,  zu der mir angedachten Versorgung mit einer
Definitiv – Oberschenkelprothese in Linertechnik mit elektronisch gesteuerten
Rheo XC – Kniegelenk und ProFlex –  Fuß
links,  ein.

Gründe:

Durch Ihre Ablehnung der Definitiv - Oberschenkelprothese zwingen Sie mich mit dem Interims -
Kniegelenk ( Interims – Prothese ), die Sie für mich als ausreichend und für
sich als wirtschaftlich halten ( laut Ihrer Ablehnung – Absatz 2 und 4 zum
Schreiben vom 04.07.2017 ) zu einem Leben, hauptsächlich in einem Rollstuhl. Es
ist unmöglich mit dieser Prothese längere Strecken zu laufen, damit sind
Strecken von 25 bis 30 Meter gemeint die mich dann durch stark auftretenden Schmerzen
in den Hüftgelenken zum Halten zwingen und mit der Interims –Prothese nicht
ausgeglichen werden können. Ungesteuert und ungebremst ist dies sogar als
gefährlich einzustufen, woraus eine erhöhte Unfallgefahr besteht und Unterarmgehstützen
unbedingt zwingend erforderlich sind.

Mehrmals habe ich ausdrücklich betont
und darauf hingewiesen, dass ich in der Definitiv – Oberschenkelprothese,  nach etwas Übung ohne Unterarmgehstützen
laufen und auch wieder Arbeit aufnehmen kann und das ich den ungebremsten
Willen dazu habe. Was von Ihrer Seite in keiner Weise, mit Würdigung bedacht
wird.

Weiter ist davon auszugehen das Sie sich mit dem,
Ihnen zugesendeten Film, dem Probeläufen mit der Definitiv -
Oberschenkelprothese in Linertechnik mit elektronisch gesteuerten Rheo XC – Kniegelenk
und ProFlex – Fuß und den zu erkennenden verbesserten Gangbild, keinerlei
Beachtung schenkten. Mit dieser Prothese ist es mir möglich, nach etwas
Übungszeit freihändig zu laufen, einen ordentlichen Wechselschritt Treppe auf
und auch Treppe ab zu gehen und es wird mir auch wieder möglich sein Fahrrad
und PKW mit Automatik - Schaltung fahren zu können, wie es im Film nachgewiesen
ist.

Zitat Anfang :

Ich, als
Betroffener habe Anspruch auf eine Krankenbehandlung. Dazu zählt auch die
Versorgung mit so genannten medizinischen Hilfsmitteln, zu denen die Prothesen
gehören.

Im
Sozialgesetzbuch V (SGB V), in dem unter anderem geregelt ist, welche
Leistungen die gesetzlichen Krankenkassen zu erbringen haben, heißt es in §
33 Abs. 1 Satz 1: „Versicherte haben Anspruch u. a. auf Versorgung mit
Körperersatzstücken und orthopädischen Hilfsmitteln, die im Einzelfall
erforderlich sind, um einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine
Behinderung auszugleichen, soweit die Hilfsmittel nicht als allgemeine
Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens anzusehen oder nach § 34 Abs. 4
SGB V ausgeschlossen sind.“

Patienten haben einen Rechtsanspruch auf eine
Prothesenversorgung, die dem aktuellen Stand der Technik entspricht (§ 2
Abs. 1 S. 3 SGB V). Sofern eine Versorgung dem Patienten erhebliche
Gebrauchsvorteile im Vergleich zu herkömmlichen Prothesen bietet, dürfen
Krankenkassen eine Kostenübernahme – auch wenn sie erheblich teurer sein sollte
– aus Gründen der Wirtschaftlichkeit nicht ablehnen.

                                                                                Zitat Ende.

Mit Ihrer Ablehnung drängen sie mich
in ein soziales Abseits mit gravierenden Folgen für meine Existenz und den
daraus, weiter resultierenden Folgen die ihnen bekannt sein dürften ( Sozialer
Abstieg ). Ebenso verweigern Sie mir mit Ihrer Ablehnung die Teilnahme am öffentlichen
und sozialen Leben  innerhalb unserer
Gesellschaft, ebenso zwingen Sie mich zur Fortbewegung in meiner Wohnung in
einen Rollstuhl weil ich die jetzige Interimsprothese lediglich bis zu
höchstens 4 Stunden tragen kann, die Definitiv - Oberschenkelprothese in Linertechnik mit elektronisch
gesteuerten Rheo XC – Kniegelenk und ProFlex – Fuß dagegen bis zu 14 Stunden, (
in der 7 tägigen Erprobungsphase 2 mal Erfolgreich getestet ). Diese
Erprobungsphase ist und war nicht ausreichend, um mein Gangbild so zu
optimieren, dass ich ganz freihändig auch Treppen im Wechselschritt hoch und
runter  gehen kann. Auch Ihnen ist
bekannt dass dies unmöglich ist und man viele Monate dazu braucht und ich bin
gerade mal seit den letzten OP im März – April ( auch das ist Ihnen bekannt )
2017, insgesamt 3 Monate  intensiv auf
der Interims – Prothese und hab es fast geschaft  auf der Definitiv - Oberschenkelprothese,
freihändig zu laufen das muss mir erst mal jemand nachmachen.

Leider waren Sie bisher auch nicht
bereit, trotz telefonischer Absprache, das von mir bei Ihnen schriftlich am
03.07.2017 abgeforderte  Med. Gutachten,
vollständig zu übermitteln.

Da fest steht, das Ihre Ablehnende
Haltung, jeglicher Grundlage entbehrt, werde ich, bei erneuter Ablehnung dieses
 Wiederspruchs, als VDK - Mitglied
gemeinsam mit dem VDK und dessen Anwälte, Sozialgerichtliche Schritte gegen Sie
einleiten müssen.

Abschließend möchte ich die  Betonung darauf legen, dass ich Sozialgerichtliche
Schritte gern vermeiden möchte, und Sie bitte Einzulenken.

Ich beantrage deswegen, den
Ablehnungsbescheid vom 04.07.2017 aufzuheben und mir die Kosten zu erstatten.

Mit freundlichen Grüßen

leider ist das die nackte tatsache, solange du gesund bist ist alles gut, aber wehe du wirst krank, dann geht die katastrophe los. ich habe noch ein verfahren gegen die knappschaft beim sozialgericht vom jahr 2017 zu laufen, es geht um die soziale eingliederung in die arbeitswelt, das von der kasse nach meiner amputation ebenfals abgelehnt wird. ich bin froh, das ich seid jahren vdk - verbandsmitglied bin in dessen hände habe ich die laufendeb prozesse abgegeben und die anwälte sind dafür bestens gerüstet.auch meine rechtsschutzversicherung der huk coburg ist eingeschaltet. patienten sollen auf diese weise mürbe gemacht werden bis sie auf geben , das bist gängige praxis, aber nicht mit mir . bei mir haben sich schon andere die zähne ausgebissen. es lohnt sich zu kämpfen zumal die rechtslage so eindeutig ist , das die knappschaft die prozesse verlieren wird und am ende doch zahlen muß.das wird heftig für die knappschaft

es ist nur traurig wie dadurch mit beitragsgelder umgegangen wird, damit werden dan verlorengegangene prozesse bezahlt dazu kommen anwaltskosten , kosten für neue gutachten usw.

es lohnt sich zu kämpfen liebe leute gebt nicht auf und setzt euch durch, denn nur wer auf gibt , der hat verloren.

wenn mann dazu noch mitglied in einem sozialverband wie ich in der vdk ist, steigen die cancen um ein vielfaches.

lg melian60

Der Wettbewerb der Kassen um gute Risiken, oder um Risiken, die gute Leistungen aus dem Gesundheitsfonds bringen geht natürlich über Werbung.

Jeder Versucht sich gut darzustellen.

BEi einigen Kassen gibt es Vorteile in der Vorsorge, bei anderen in der SAchen Heilpraktiker, wieder andere , wie hier die Knappschaft bei der Auswahl der Ärzte und der Vereinbarung der Termine.

Wobei mir z. B. das nicht gefallen würde, denn mein Misstrauen gegenüber Krankenkassen sagt mir, die empfehlen nicht den besten, sondern den, mit dem sie eventuell einen Rabatt ausgehandelt haben.

Ehegatte vor Aufnahme einer sozialpflichtigen Tätigkeit: PKV und Beihilfe versus GKV?

Liebe Community,

ich habe auf diesen Seiten viele vorherige Fragen/Antworten zur Krankenversicherung gelesen - bin aber für mein Anliegen nicht abschließend "schlau" geworden.

Ich bin Beamter (44a) in BW (habe heute noch Urlaub und boarde nicht während der Dienstzeit!) und bei der Beihilfe mit 70% abgedeckt. Meine Frau ist zu gleichem Satz beihilfeberechtigt. Sie könnte nun in der nächsten Zeit eine Teilzeitstelle (25%) aufnehmen, mit einer Vergütung > 400 Euro und (deutlich) unter 18.000 Euro/Jahr. Damit - so viel habe ich verstanden - wird Sie sozialversicherungspflichtig und wechselt zwangsläufig in die GKV, bleibt aber grundsätzlich beihilfeberechtigt soweit Leistungen (überhaupt) nicht aus der GKV ersetzt werden.

Genau hier liegt meine Frage: Die Beihilfe hat weder eine "Auflistung" über die dann noch beihilfeberechtigten Leistungen und kann natürlich auch keine Vorabzusagen für Leistungen erteilen. Sie prüft im Einzelfall, ob ein Ersatz in Frage kommt. Genaue Aussagen sind hier nicht zu bekommen.

Meine Frau (41 a) hatte vor etwa 4 Jahren Krebs und befindet sich in der Nachsorge. Wir haben nun die Befürchtung, dass Sie im Falle der aktuellen ambulanter Untersuchungen oder ggf. auch künftiger stationärer Behandlungen diese gute Betreuung und positive individuelle Erfahrung nicht mehr nutzen kann - bzw. die Kosten dafür nicht ersetzt bekommt.

Kann jemand aus seiner Erfahrung berichten, welche Leistungen die Beihilfe trotz "GKV" noch übernimmt und welchen Weg es gäbe, den Status quo im Krankenschutz (70% Beihilfe und 30 % GKV) nicht zu verschlechtern? 100% PKV können wir uns leider nicht leisten.

Vielen Dank im Voraus und Grüße

Sonyman

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