wie Geldentwertung umgehen?

Das Ergebnis basiert auf 7 Abstimmungen

sonstige Anlagen, Ansätze und zwar 71%
Anlage in Aktien 14%
Anlage in Anleihen 14%
Anlage in Immobilien 0%

6 Antworten

Um Inflation zu "umgehen" müßte man sich des Geldes ganz entledigen. Ist aber nicht jedermanns Sache, als Penner unter der Brücke zu hausen oder als Erleuchteter auf Bergesgipfeln zu sitzen. Der Rest der Menschheit macht einfach das, was er mit Ersparnissen schon immer gemacht hat, nämlich anlegen. Im Idealfall so gestreut, dass einen die Widrigkeiten der Marktverhältnisse nicht jucken. Noch schlimmer als die Inflation nämlich kann einen eine böse Börsenbaisse oder der Totalausfall eines Anleiheschuldners die Stimmung verderben.

sonstige Anlagen, Ansätze und zwar

Anlage in Unternehmen, also Sachwerte.

sonstige Anlagen, Ansätze und zwar

wir haben in den letzten Jahren die Anlagen gemischt, heisst: Mischfonds, Aktien übergewichtet. In Immobilien sind wir nicht (mehr) investiert.

sonstige Anlagen, Ansätze und zwar

Gute Mischung. Immobilienfonds der richtigen Fondsgesellschaft halte ich für relativ sicher, diese schlage i.d.R. auch die Inflation. Ist aber ne langfritstige Sache, da die Kosten von meistens 5% hoch sind.

Mischfonds sind meiner Meinung nach auch ne gute Sache. U.u. ein Mischfonds mit maschinellem Ansatz, der z.b. in Aktien investiert, wenn es bergauf geht und in den Geldmarkt, wenn es bergab geht. (Anhand von Durchschnittswerten). Verluste kann es auch hier geben, diese fallen aber geringer aus, als bei einem Aktienfonds

sonstige Anlagen, Ansätze und zwar

Wenn man eine Geldentwertung, d.h. eine Reduktion der Kaufkraft von Geldwerten, befürchtet, dann muß man ein Instrument für die Anlage wählen, das mit der Geldentwertung aufwertet, da entweder Erträge an diese Geldentwertung gekoppelt sind oder aber da eine physische Knappheit der Anlagen für eine Art geldwertneutrale Ersatzwährung sorgt.

Im Endeffekt sind das Aktien solider, globaler Unternehmen, die im Falle einer Inflation auch höhere Preise durchdrücken können und damit wieder einen Inflationsausgleich schaffen können, sowie Edelmetalle, die als werthaltige Ressourcen begrenzter Verfügbarkeit existieren. Leider gibt es jedoch überlagernd noch einen Spekulationsanteil, der natürlich auch dafür sorgen kann, daß ein solides Unternehmen in Krisenzeiten unbeliebt ist (Kurs zu niedrig) bzw. in Phasen geringer Inflation plötzlich hip wird und damit überhöhte Preise für dessen Aktien gezahlt werden. Das ist im Grunde das Erfolgsrezept von Value-Investments: unterbewertete Substanztitel identifizieren und von deren soliden Erträgen und Kursrobustheiten profitieren.

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