Wie geht man am besten vor, wenn man Geld in Singapur anlegen möchte?

4 Antworten

Wieviel Schwarzgeld hast Du denn so anzulegen? Keine Sorge, wir sind hier ganz unter uns!

Wenn ich so einen Schwachsinn lese. Wer von den Tippgebern hat denn selbst schon mal Schwarzgeld in ein anderes Land gebracht ? Vermutlich niemand, ansonsten würden nicht solche Antworten gegeben werden. Sog. Schwarzgeld kann so oder so in der EU bleiben, man kann es sehr gut innerhalb der EU “reinigen“ und muss nicht in die Schweiz, Singapur oder sonst wohin abwandern. Deutschland kann da auch nichts dran ändern ! Wer meint, sein Geld über Umwege am Fiskus vorbei ins Ausland bringen zu müssen, hat sich noch nie wirklich richtig mit den geltenden EU Gesetzen beschäftigt ! Fakt ist, das es fantastisch funktioniert in England und den Niederlanden und die FSA (UK) und AFM (NL) sieht zu und muss zusehen ohne eingreifen zu können ! Hinzu kommt das es dann auch noch sehr gute Rendite innerhalb der EU gibt, wo dann auch der Einlagensicherungsfond greift. Wozu sollte man dann sein Geld unter Risiko aus der EU “rausschmuggeln“ ?!

Seriöse Banken in Singapur verlagen bei deutschen Klienten in der Regel eine Bestätigung, dass sämtliche Gelder versteuert sind. Schwarzgelder einfach so nach Singapur umzuleiten ist eher ein Märchen der Unwissenden hat wenig mit der aktuellen Realität zu tun.

Grundsätzlich steht es jedem frei seine Gelder, wo auch immer, zu investieren. Nicht jeder Anleger begeht Steuerlucht oder ist kriminell. Wir sprechen da von einer Minderheit, ansonsten würde unser Steuersystem wohl kaum noch am Leben sein.

Zu beachten ist viel mehr, nicht im nachhinein in die Steuerfalle zu tappen, indem man seine Kapitalgewinne, die zukünftig erwirtschaftet werden nicht versteuert. Die Steuerpflicht bleibt nach vor in Deutschland, sollte man seinen Wohnsitz nicht verlagern, was ebenfalls jedem frei steht.

Dubai finde ich persönlich ebenfalls eine gute Alternative. Wichtig ist sich genau zu informieren und sich am besten eine Firma (Treuhänder, Anwalt etc.) zu suchen die sich auf das jeweilige Land spezialisiert hat und jemanden aus Europa betreuen kann.

Sollte es um Schwarzgeld gehen: Noch mag Singapur wohl ein sicherer Hafen sein, allerdings wird es kaum möglich sein das Geld dorthin zu transferieren, ohne dass der Fiskus etwas davon merkt. Zudem wird Deutschland über kurz oder lang auch Abkommen mit Singapur erzwingen und dann hagelt es wieder Selbstanzeigen (wenn es die bis dahin noch gibt). Aber am besten alles ordentlich versteuern und das Geld kann in der EU bleiben.

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