Wie funktioniert eine Sterbegeldversicherung?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi torsten,

Du zahlst monatlich oder jährlich einen bestimmten Beitrag ein. Nach einer Wartezeit (z.b. 3 Jahre) haben deine Hinterbliebenen Anspruch auf die festgelegte Versicherungssumme im Todesfall. Während der anfänglichen Wartezeit wird lediglich der eingezahlte Beitrag wieder ausgezahlt. Die Verträge haben meist keine Gesundheitsfragen.

Eine normale LV hat Gesundheitsfragen und ist auch i.d.R. zeitlich von der Laufzeit her begrenzt. Sterbegeldvers. läuft bis Du irgendwann abtrittst. Die Beitragszahlungsdauer kann flexibel vereinbart werden.

Ich finde es allerdings sinnvoller, eine bestimmte Summe z.B. für die Beisetzung plus Streusselkuchen anzulegen und für diesen Zweck zu bestimmen. Eine Sterbegeldversicherung kann eine Alternative sein, wenn Du das Geld zum anlegen nicht zur Verfügung hast.

Wegen “steuerlichen Gründen” keine freiwillige Beitragserhöhung möglich

Ich habe eine kombinierte Versicherung aus Berufsunfähigkeitsversicherung und Lebensversicherung. Aus finanziellen Gründen habe ich die Beiträge der Lebensversicherung vor ca. 4 Jahren auf den Mindestsatz herunterstufen lassen. Mein finanzieller Engpass ist jetzt wieder vorbei und ich wollte die Beiträge wieder erhöhen. Allerdings habe ich einen Brief bekommen, in dem meine Versicherung mir sagt dies sei aus ”steuerlichen Gründen” nicht möglich. Sonst stand da nicht dazu. Als ich die Beiträge heruntergesetzt habe war es kein Problem. Kann mir jemand sagen, was die Versicherung damit meint, und ob dies so zulässig ist? Ich will mich ein bisschen informieren bevor ich die anrufe, sonst können die mir ja alles erzählen und ich habe keine Ahnung ob das stimmt oder nicht.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?