Wie funktioniert ein Devisenkonto?

5 Antworten

Tatsächlich profitierst du bei einem sogenannten Devisenkonto von den Währungsschwankungen. Das lohnt sich allerdings richtig erst ab einem höheren Betrag. 

Ein besonderes Konto brauchst du dafür nicht unbedingt. Du kannst "einfach" die Entwicklungen verschiedener Währungen verfolgen und ein Konto in einer anderen Währung anlegen, wenn es dir günstig erscheint.

Den Gewinn erzielst du dann, wenn sich der Kurs der Fremdwährung im Verhältnis zum Euro stark nach oben entwickelt. Der Wert deines geldes auf dem Devisenkonto ist dann (in Euro) gestiegen.

Bedenke aber auch eventuelle Kontoführungsgebühren und andere Gebühren, die auf dich zukommen können. Wenn du mehr darüber lesen möchtest, kann ich dir diese Seite empfehlen: http://www.devisenkonto.de/

Dort findest du alle wichtigen Informationen, Risiken und Hintergründe zu diesem Thema. 

Wenn Du Online-Banking betreibst, dann stöbere einfach mal auf der Internetseite Deiner Bank. Wohl so gut wie jede Bank bietet Devisenkonten an, natürlich nicht in jeder Währung und nicht mit jedem Anlagebetrag.

In Devisen legst Du im übrigen auch da an, wo Du es nicht direkt bemerkst. Wenn man einen international ausgerichteten Renten- oder Aktienfonds ohne Währungsabsicherung gegenüber der Euro kauft, spekuliert man auch in Devisen.

Natürlich kann man mit Devisenanlagen Geld verdienen, man kann aber auch Geld verlieren. Selbst jede Menge Profis sind damit auf die Nase gefallen. Ob man als Anlage-Anfänger gerade mit so etwas anfangen sollte, stelle ich mal in Zweifel.

Ein Bauer nach dem Krieg :

"Die Kühe hamse uns genommen nur de wiesen sinn noch da "

Ich hab noch einen :

Aufgeregt kommt die Sekretärin zumBankdirektor: "Herr Direktor, der Kassierer ist weg!" "Überprüfen Sie sofort den Tresor!" "Hab ich schon gemacht - da ist er auch nicht."

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Zum Spekulieren eigenen sich die Devisenkonten selten, da die normalen Spreads zwischen Ankauf und Verkauf ziemlich hoch sind. Das rechnet sich eigentlich nur, wenn man tiefe Taschen hat, gute Nerven und Wochen bis Monate als Anlagehorizont.

Fürs Zocken auf ein- oder Mehrtagesbasis sind CFD's eigentlich günstiger.

Ansonsten braucht es nicht viel. Ein Konto das auf Währung lautet ( relativ einfach ) , die entsprechende Einstufung in der Risikoklassifizierung ( könnte schon schwieriger werden, weil die Bank ja keinen Lehrgang anbieten muss um ihrem Kunden das Wissen zu vermitteln ) und eben ein glückliches Händchen.

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