Wie funktioniert das mit der Umsatzsteuer?

2 Antworten

soweit richtig. Wenn Dein Umsatz (nicht Dein verdienst, das wäre der Gewinn), über die 17.500,- Grenze geht, mußt Du ab Januar mit Steuer abrechnen.

die steuer wird grudsätzlch auf den Preis aufgeschlagen, aber wie Du schon sagst, nicht jeder Kudne wird 19 % mehr akzeptieren. Also landet es bei 10, oder 13 % mehr.

Dafür aus den eingangsrechnungen die Vorsteuer, die dann bei den Umsatzsteuervoranmedungen abgezogen werden kann.

aso angenommen du nimmst dan im Januar aus neuen Rechnungen 1.190,- Euro ein, sind das in der umsatzsteuervorameldung 1.000,- Umsatz udn 190,- Euro Steuer.

davon die Vorsteuer aus den Rechnungen ür Bürobedarf, oder vom Mobiltel. abgezogen. die Differenz muss dann bis zum 15.02. gezahlt werden.

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Heißt das, 17.500 € = Einnahmen - Betriebsausgaben oder nur Einnahmen?

Wenn nicht jeder Kunde 19 % akzeptiert, wie wird bestimmt, ob ich 10 oder 13 % (s.Bsp.) als Vorsteuer draufrechne?

Das Rechenbsp. ist mir auch nur halb klar. Die 190 € Steuer okay. Aber welche Vorsteuer aus RE f Bürobedarf od Mobiltel abziehen? hä? Von was die Differenz genau (und) von was abziehen?

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@sporty10
  • Umsatz = Einnahmen

  • Gewinn = Einnahmen - Ausgaben

  • Du rechnest nicht 13, oder 10 % als Steuerdrauf. Das war nur ein Beispiel dafür, was wohl Deine Kunden als Preiserhöhung akzeptieren. Du mußt den Leute sagen, "ich muss nun mit Umsatzsteuer rechnen udn diese Abführen. Also muss ich die Preise um 19 % erhöhen." Wenn die dann anfangen zu schachern, oder dsagen, dann müssen wir den Auftrag zurückziehen, dann mußt Du Dich einigen. Die Steuer, die Du abzführen hast ist aus jeder Einnahme gleich. 119,- einnahme sind immer 100,- Umsatz und 19,- Steuer (andere Beträge prozentual das gleiche).

  • Wlche Vorsteuer aus den Eingangsrechnungen/Belegen? Na die, die drauf steht. Entweder der Betrag ist ausgewiesen, oder es ist ein stempel drauf (19 % Umsatzsteuer enthalten).

  • vor was die Differenz? Na zwischen der Umsatzsteuer, die Du vereinnahmt hast udn der abzugsfähigen Vorsteuer.

Beipsiel. Du hast imMärz 2.380,- Euro eingenommen. Also 2.000,- umsatz und 380,- Euro Umsatzsteuer. In deinen Blegen für Barausgaben und den Eingangsrechnungen sind insgesamt 52,- Euro Vorsteuer ausgewiesen.

Also trägst Du die Beträge in das Formular Umsatzsteuervoranmeldung ein und überweist 328,- Euro an das Finanzamt.

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Kleinunternehmerregelung nur bei einem von mehreren Gewerbe?

Hallo!

Für meinen speziellen Fall habe ich leider keine Antwort im Netz finden können und hoffe, dass mir hier jemand helfen kann.

Ich habe mich im Jahr 2006 beim FA als Freiberufler (Dolmetscher) angemeldet. Damals verzichtete ich auf die Kleinunternehmerregelung und habe auf allen Rechnungen Mwst. ausgewiesen und als Umsatzsteuer für das entsprechende Jahr abgeführt (Regelbesteuerung). Eine Anmeldung beim Gewerbeamt erfolgte nicht (falls das von Bedeutung sein sollte).

Im Januar 2015 habe ich ein neues Gewerbe beim Finanzamt und Gewerbeamt angemeldet (anderes Tätigkeitsfeld: Online-Warenhandel). Bei diesem Gewerbe habe ich auf dem Fragebogen des Finanzamtes (Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung) angekreuzt, dass ich die Kleinunternehmerregelung nach§19 Ustg in Anspruch nehmen möchte. Anschließend habe ich die neue Steuernummer erhalten.

Im Jahr 2015 habe ich fortan für die Dolemtsch-Tätigkeiten Rechnungen unter meiner alten Steuernummer mit ausgewiesener Mwst. ausgeschrieben, also wie gewohnt. Für den Online-Handel habe ich unter der neuen Steuernummer Rechnungen geschrieben und habe keine Mwst ausgewiesen.

So wollte ich das eigentlich weiterführen. Nun bin ich aber etwas irritiert, weil ich auf Behauptungen gestoßen bin, dass das so nicht geht. Ein Einzelunternehmer müsse entweder für alle seine Gewerbe Umst. abführen oder auf keinen (wenn Kleinunternehmerregelung). Eine getrennte Handhabung sei nicht möglich.

meine Fragen: 1.) Stimmt das? 2.) Falls ja, muss ich nun auf allen Rechnungen aus meinen beiden Gewerben Mwst. ausweisen und Ust an das FA abführen oder umgekehrt (keine Mwst/Ust für beide Gewerbe)? Info: Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben in einem Jahr einen höheren Umsatz als 17.500€ gehabt.

3.) Stimmt das, das wenn ich für den Online-Handel weiterhin die Kleinunternehmerregelung nutzen möchte, der Umsatz aus beiden Gewerben aus dem vergangenen Jahr zusammen addiert nicht 17.500€ überschreiten darf? Oder wird hierfür nur der Umsatz aus dem Online-Handel betrachtet?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Muss ich ein Gewerbe anmelden?

Guten Tag, ich bin 19, Schüler und möchte mir als "Webdesigner" (Design UND Programmierung) nebenbei etwas dazuverdienen. Vor 2 Jahren sagte der Steuerberater meines Vaters, dass ich dafür KEIN Gewerbe brauche. Da ich (deutlich) unter 17.500 im Jahr verdiene, soll ich aber den folgenden Satz auf meine Rechnungen schreiben:

"Es erfolgt kein Ausweis der Umsatzsteuer aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gem. §19 UStG."

Nun bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich damals schon 18 war. Daher nun meine Frage:

Muss ich für meine Tätigkeit ein Gewerbe anmelden? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?

Vielen Dank im Voraus für die Antworten!

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Privat Rechnung stellen ohne Umsatzsteuer

Hallo ich habe eine Frage:

Vor einer Woche habe ich der Firma eines Bekannten bei einem Umzug geholfen. Mein Bekannter meinte zu mir ich bekomme 8 Euro die Stunde. Nach ein paar Stunden kam ich somit auf knapp 70 Euro.

Jetzt wurde mir gesagt ich soll eine Rechnung schreiben, die folgende Zeile enthält:

"Nach § 19 Abs. 1 UstG „Besteuerung der Kleinunternehmer“ bin ich nicht dazu verpflichtet die Umsatzsteuer auszuweisen."

Meine Frage ist, ob ich als Privatperson (kein Gewerbe) eine Rechnung schreiben darf, welche den oben stehenden Satz enthält ohne Stress mit dem FA oder so zu bekommen.

Vielen Dank für eure Antworten.

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Vollzeitjob und nebenberufliche Tätigkeit - weiterhin als Kleingewerbe ohne Umsatzsteuer möglich?

Guten Tag liebe Community,

ich habe ein kleines Anliegen bezüglich meines Gewerbes, welches ich nun seit knapp 3 Jahren führe. Angemeldet habe ich dies als Kleingewerbe und dieses auch Umsatzsteuerbefreit nach § 19 UstG. Somit gilt ja die Regelung mit dem 17.500 Euro Limit.

Dies hat sich auch meines Erachtens nach sehr gelohnt, da ich das Gewerbe über meine gesamte Ausbildungszeit geführt habe. Da ich niedrige Privateinnahmen hatte, hat sich das mit dem Kleingewerbe kompensiert (wenig Steuerzahlungen).

Nun bin ich ausgelernt und verdiene ein volles Gehalt, möchte aber weiterhin nebenberuflich aktiv bleiben. Ist es möglich, trotzdem weiter ohne ausgewiesene Umsatzsteuer zu arbeiten ?

Sollte ich mit irgendetwas falsch liegen korrigiert mich.

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Wechsel von Kleinunternehmer zu Regelbesteuerung nachträglich (Erweiterung der Geschäftstätigkeit)

Hallo Leute, ich bin seit einigen Jahren gewerblich im EDV-Bereich tätig. Ich habe mich für die Kleinunternehmerregelung lt. $19 entschieden und bin demnach von der Umsatzsteuer befreit (Grenzen werden eingehalten, also kein Problem). Nun habe ich Mitte 2011 eine Photovoltaik-Anlage (PVA) erstanden, die mittlerweile auch Strom liefert. Kleinunternehmerregelung macht hier keinen Sinn (da dies die Anlage um 19% verteuern würde). So weit ich informiert bin, kann ich für die PVA kein zweites Gewerbe anmelden, ich muss also irgendwie nachträglich für 2011 zur Regelbesteuerung wechseln, wie gehe ich da vor? Ich bin gerne bereit, für meine Gewinne aus dem EDV-Betrieb nachträglich USt. abzuführen. Mache ich einfach USt.-Voranmeldung für Jan-Dez 11? Danke, Grüße, Oli

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Warum erhalte ich keinen Nachweis der Umsatzsteuer auf den Streckenanteil der Deutschen Bahn in Österreich?

Hallo zusammen,

ich habe gestern ein Ticket von Deutschland nach Wien hin- und zurück bei der DB gebucht. Folgendes steht auf der Fahrkarte:

Positionen / Preis / MwSt (D) 19%

ICE Fahrkarte / 117,00 € / 51,00 € 8,14 € 

Reservierungen / 18,00 € / 9,00 € 1,44 €

Summe / 135,00 € / 60,00 € 9,58 €

Demnach wird nur für 60,00 € MWSt. in Deutschland ausgewiesen. Die MWSt. aus Österreich wird ncht angeben. Eine Umsatzsteuer-ID konnte ich nicht angegeben.

Dies wollte ich nachholen und habe deshalb einen bahn.business account angelegt. Es wurde nach der HRG.-Nr. gefragt, aber die Möglichkeit, eine USt.-ID-Nr anzugeben, bestand nicht.

Ich habe dann die business-Hotline der Bahn angerufen, mit der Bitte mir die österreichische USt. auszuweisen. Darauf kam die Antwort, dass Fahrkarten der Deutschen Bahn in Österreich, Italien und der Schweiz von der dortigen Umsatzsteuer befreit sind.

Stimmt das wirklich? Kennt sich jemand damit aus?

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