Wie funktioniert das eigentlich: Steigende Staatsverschuldung und sinkende Steuerlast?

2 Antworten

Der Gedanke ist ganz einfach und hat auch schon in anderen Staaten funktioniert.

Durch sinkende Steuern, bleibt den Menschen mehr Geld in der Tasche. Das geben sie naturgemäß auch aus. Sie kaufen dafür Waren, Investitionsgüter oder Dienstleistungen. Dadurch werden höhere Steuereinnahme erzielt, an MwSt, an EinkSt, Grunderwerbsteuer u.v.a.

Es würde nur nicht funktionieren, wenn die Menschen das Mehr an Geld in den Sparstrumpf stecken und der Wirtschaft entziehen. Das tun sie ja nicht mal derzeit, denn der Konsum ist trotz Finanzkrise noch nicht eingebrochen.

Na ja schwierige Sache, der Staat hofft, daß er durch seine horrende Ausgaben für die Finanzkrise das Schlimmste abfedert bzw. abmildert. Die Arbeitnehmer bekommer mehr Geld in der Kurzarbeit als wie in der Arbeitslosigkeit, gehen daher auch mehr Geld aus. Weitere Steuerentlastungen tun natürlich dem Bürger gut, der Konsum wird angekurbelt, damit auch wieder die Nachfrage, die den Firmen gut tut. Ein ewiger Kreislauf, aber ich fürchte die "Zeche" zahlen die Steuerzahler der nächsten 20 - 30 Jahre, die können nur noch Schuldendienst leisten und kaum mehr was tun.

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