Wie finde ich Käufer für werthaltiger Grundschuld

Support

Liebe/r hansd,

wir sind keine Verkaufsplattform. Bitte verzichte in Zukunft auf Fragen, die darauf schließen lassen, du möchtest über unsere Plattform Kaufinteressenten finden.

Herzliche Grüsse

Jürgen vom finanzfrage.net-Support

3 Antworten

Wie finde ich seriöse Interessenten

Eine Zwangssicherungshypothek ist streng akzessorisch und ohne die zugrunde liegende Forderung absolut wertlos. Wieso wird nichts von der Forderung geschrieben? Soll die etwa nicht abgetreten werden? Was für eine Forderung ist das? Ohne solche Informationen kannst Du niemals einen Käufer finden und ohne Abtretung der Forderung auch nicht. Wenn Du Käufer von Forderung und Hypothek finden willst, mußt Du schon ein Kleinanzeige in der Zeitung aufgeben, lange warten und so leidensfähig sein, Angebote zu akzeptieren die um die 10% des Nennwertes der Forderung liegen.

Eine Zwangssicherungshypothek ist streng akzessorisch

er spricht aber auch von Grundschuld, und die ist fiduziarisch.

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@EnnoBecker

Erinnert mich an meinen ersten Schultag: Vor der Tür (hier in der Überschrift) gabs leckere Sachen und im Klassenraum stand dann eine olle Hippe hinterm Pult (die Zwangssicherungshypothek).

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Diese Probleme sehe ich bei einer Hypothek genauso:-) Der Gläubiger der erstrangigen Belastung hat es mit einer Grundschuld offenbar etwas pfiffiger angestellt;-)

Ferner wurde in der Fragestellung ein Zins von 8 % p.a. angegeben. Der dürfte kein Zahlungszins, sondern nur ein Sicherungszins der Zwangshypothek sein.

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Mal abgesehen von den Problemen die @privatier59 angesprochen hat, wer will denn bitteschön gegen einen 82jährigen vollstrecken?

Wer will die Dreckarbeit für einen anderen machen, der selbst nicht den Mut hat sich die Hände schmutzig zu machen und eventuell einen Herzinfarkt bei einem Rentner auslöst?

dies ist sehr einseitig gesehen! wer genug Geld hat, kann diese und die Forderung der Bank , 1. Rang, kaufen und einfach warten und hat dann über zehn Jahre Zeit ohne den alten Mann von einem über 3000qm großem Hof zu vertreiben. das ist ja mein Punkt. also ca. 8% p.a. verdienen und den alten Herrn leben und wirken lassen. er hat keine Erben.

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@hansd

Verstehe ich es richtig, es handelt sich um landwirtschaftliche Flächen die Dir als Bauland vorschweben. Da können dann aber auch noch ganz andere Kosten auf den Erwerber zukommen.

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@hansd

Dann mal viel Glück bei der Käufersuche. Wenn das so ertragreich ist, stehen die bestimmt Schlange.

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@hansd

Dann wird der Staat erben und den Hof verkaufen udn aus dem Verkaufspreis die Schulden zahlen. Wo soll da der Extragewinn liegen?

Viel Glück bei der Suche

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hans:

Der Gläubiger der Zwangshypothek kann sehr wohl verkaufen und das Recht und die ihr zugrundeliegende Forderung abtreten. Hierfür ist die Zustimmung des Eigentümers nicht erforderlich.

Der Zessionar könnte auch mit dem Antrag auf Zwangsversteigerung noch sieben Jahre (= Lebenserwartung des Eigentümers/Schuldners) warten und gegen die Erben nach Umschreibung des Titels vorgehen. Und höchstwahrscheinlich einen riesigen Forderungs-Ausfall riskieren.

Er könnte aber auch mitbieten und die Immobilie zur Rettung seiner Foderung ersteigern und alle vorrangigen Gläubiger, auch die nicht im Grundbuch eingetragenen, ablösen.

Hinzu kommt, dass niemand den Unterhaltungszustand des Gehöfts und den Wert nach 7, 8 oder mehr Jahren voraussagen kann.

Hans, erkläre uns einmal verständlich, was einen gut Betuchten bewegen könnte (reine Nächstenliebe einmal ausgenommen), sich auf ein derartiges Risiko einzulassen.

Abtretung der Grundschuld bei Bankwechsel

Hallo! Bei uns steht demnächst der Ablauf der Zinsbindungsfrist für einen Baufinanzierungskredit an. Ich habe daraufhin einige Kreditinstitute und ihre Zinssätze verglichen. Da ich von einer anderen Bank deutlich günstigere Konditionen angeboten bekam, würde ich gerne das Kreditinstitut wechseln und eine Umschuldung vornehmen. Mit dem vermeintlich neuem Kreditinstitut war soweit bereits alles besprochen und abgesegnet. Nun forderte diese neue Bank abschließend aber von meiner jetzigen (Sparkasse) eine schriftliche Erklärung, dass sie bereit sei, den Rang im Grundbuch abzutreten. Dagegen widersetzt sich jedoch die Sparkasse, weil ich vor Jahren bei Kreditabschluss ein "Kundenbindungsabkommen" mit Abschluss des Kreditvertrages unterzeichnet hätte. Ich schreibe "hätte", weil mir dies nicht bewußt ist/war. Daher nun meine Frage: Sind derartige Kundenbindungsverträge überhaupt zulässig? Was soll das denn für eine "Zinsverhandlung" sein, wenn ich gar nicht die Möglichkeit habe, das Kreditinstitut zu wechseln?? Das würde ja bedeuten, dass ich null Entscheidungsmöglichkeit habe und unterzeichnen muss, was mir die Sparkasse anbietet! Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das rechtens ist! Über hilfreiche Antworten wäre ich sehr dankbar!

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