Wie finde ich einen Prozesskostenfinanzierer?

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Dach neu decken - finanzielle Ideen gesucht.

Hallo

Wir haben vor ein paar wenigen Jahren ein altes Haus gekauft (Null-Wert beim Finanzamt). Da ich es aber gewohnt bin aus Kac.. BonBons zu machen, war das für mich kein Problem. Zu diesem Zeitpunkt war die finanzielle Welt auch noch in Ordnung und ein Zukunftsplan für die Arbeiten war geschmiedet. Nötige Modernisierungen wurden zum großen Teil erledigt und einige Wohnungen wurden auch vermietet.

Das alles wurde bis jetzt ohne Kredite oder ähnlichem geschafft. Mittlerweile bekommen wir aber leider Harz IV und Arbeitsstellen sind nicht in Sicht. Die Mieteinnahmen für die vermietete Wohnungen werden in voller Höhe dem Lebensunterhalt angerechnet. (Ganz, ganz toll.) Es muss jetzt unbedingt das Dach gemacht, bzw. repariert werden. Auch wenn ich 98 % der Arbeiten am Haus selber mache, bleiben die Materialkosten. Aber wie finanzieren? Abzahlen wäre auch nicht das Problem, bis zu einem bestimmten monatlichen Betrag. Ev. einen Baukredit, aber das mit Harz IV? Zudem brauchen wir keine 50.000 €. Bei dem Betrag geht´s aber wohl erst los. (Wir hatten uns vor dem Hauskauf schon mal erkundigt was machbar ist.)

Für´s benötigte Baumaterial sparen ist für diese Größenordnung ist auch nicht möglich. Wovon auch? Selbst wenn ich monatlich 100 € beiseite lege.

Ich überlege schon seit Monaten nach einer Lösung und komm auf keine vernünftige Idee. Aus der Familie anpumpen kann ich auch keinen.

Irgendwie muss es doch eine legale Möglichkeit geben, um das Dach reparieren zu können. Zudem befürchte ich, das ich für´s Dach auch mal einen gelernten Profi dazu holen muss.

Gibt´s denn keine finanzielle Möglichkeit bei Harz IV? Hat wer einen Tipp, den vielleicht nur die Eingeweihten kennen?

Gruß Nino

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Mieterhöhung - trotz gravierender Mängel?

Was passiert, wenn ich meine Zustimmung zur Mieterhöhung von 60,- nicht geben "kann", weil die Wohnung erhebliche Mängel aufweist? Mir ist bewusst, das ich Mietminderungen bis dato nicht in den Raum gestellt habe. Jetzt aber, will der Vermieter die ortsübliche Miete - und ich empfinde das, in Anbetracht meiner Wohnung als zu viel. Sein Verweis auf teurere Vergleichswohnungen, finde ich mehr als unangemessen, zumal mein Vermieter "sein eigenes Haus" kennt und genau weiß, wo er "Glaswolle" eingespart hat. Im Vorab und im Begehen einer Wohnung sieht man es nämlich nicht, sondern erst durch/im Gebrauch, bemerkt man die Mängel, wie hellhörige Regipswände, aufgrund schlechter Dämmung. Ebenso verhält es sich mit dem Fußboden, auf welchem zu Mietbeginn Teppichboden lag, so das man einlagige Spannplatten, nicht vermuten konnte. Das unter diesen Spannplatten, die Glaswolle nicht flächendeckend ausgelegt ist, habe ich auch > erst bei einer Reparatur (Wasserschaden/WC) sehen können. Es gibt noch weitere Mängel, die ich hier aber nicht alle aufzählen möchte. Fakt ist, daß ich bisher immer jeder Mieterhöhung zugestimmt habe, um Ruhe zu haben. Nun aber, verspüre ich einen heftigen Widerstand in mir, dieser Mieterhöhung von fast 60 Euro zuzustimmen. Frage: Kann ich bei diesen Mängeln den Zustimmungs-Prozeß verlieren - und im Nachhinein mit Kosten rechnen, wenn der Vermieter auf Zustimmung klagen sollte? Oder weiß der Vermieter ganz genau, was er vermietet hat, und läßt die Klage, weil er sonst alles zu tragen hat? (Gutachten meinerseits sind vorhanden). Vielen Dank im Voraus für eure Antworten

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Schmerzensgeld trotz Schulden oder besser zuerst Privatinsolvenz anmelden? Beste Lösung gesucht!

Liebe Forum-Mitglieder, wir befinden uns gerade in einer recht verzwickten Lage und hoffen, dass sich hier jemand für unseren Fall interessiert und eventuell einen guten Rat hat. Unser Vater musste vor ein paar Jahren Firmeninsolvenz anmelden und trägt hieraus als Privatperson immer noch riesige Schulden mit sich, da er leider keine Privatinsolvenz angemeldet hat. Letztes Jahr ist er schwer erkrankt und es kam zu einigen Fehlern bei der klinischen Behandlung, sodass er nun mit der Pflegestufe weiterleben muss. Wir würden gerne zivilrechtlich gegen einige Fehler der klinischen Behandlung angehen und denken auch eine recht hohe Summe an Schmerzensgeld erstreiten zu können (zumindest gibt es Urteile über ähnliche Fälle, bei denen die Summe recht angemessen schien). Nun stellt sich jedoch die Frage, ob dieser ganze Prozess, aufgrund der Verschuldung unseres Vaters, überhaupt Sinn macht? Wir möchten verschiedene Optionen abwägen: 1. Privatinsolvenz anmelden, in der Hoffnung, dass die Wohlverhaltensphase bereits vor dem Urteil eintritt? Unsere Recherchen haben ergeben, dass Schmerzensgeld, wenn man schon in der Wohlverhaltensphase ist, behalten werden kann. Hier würde sich jedoch die Frage stellen, wann diese Wohlverhaltensphase eintritt? Das konnten wir nicht wirklich rausfinden. Ist dies abhängig von der Höhe der Schulden oder einfach von der Länge des Prozesses? 2. Gibt es irgendeine Möglichkeit, bei der das Schmerzensgeld an einen Angehörigen ausgezahlt wird? 3. Oder ist es so einfach, dass Schmerzensgeld grundsätzlich trotz Schulden behalten werden kann? Eventuell hat jemand noch eine komplett andere Möglichkeit? Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und Zeit! Viele Grüße DieKinder

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Angst vor BG Gutachten! Brauche Hilfe BITTE !!

Hallo

Ich habe jetzt große Angst auf das Gutachten Ende November.

Ich war vor einigen Monaten in der BG Klinik, da wurde mir das USG versteift.

Da ich mir jedes Schreiben zukommen lasse, hatte ich mir auch die Unterlagen der BG Klinik schicken lassen.

Bei meinem letzten Aufenthalt stand im Bericht (von der Klinik zur BG)

Eine Minderung der Erwerbstätigkeit in rentnenberechtigendem Ausmaß wird verbleiben.Diesbezüglich empfehlen wir ein Gutachten in 6 Monaten.Bezüglich Ihres Anschreibens vom 22.6.2011 teilen wir Ihnen mit, dass seit Beginn der Arbeitsfähigkeit am ...02.2011 eine Minderung der Erwerbsfähigkeit mindestens in Höhe von 20% vorliegt!!

Soweit so gut!!!

Heute in der Klinik, wurde festgestellt, das mein rechtes USg versteift, und der Fuß gerichtet werden muß!!

Der Doc bei dem ich war, war der bei dem ich Ende November das Gutachten haben soll!!

Er meinte "" Beim linken Fuß sind es vielleicht 10% mehr nicht" (siehe Brief von mindestens 20%)

Der Tabialis soll wohl auch etwas abbekommen haben, das an diesem Gutachten geguckt wird!

Nun ist meine Angst, das es wirklich nur 10% MdE geben soll, bei meinen schweren Unfall den ich hatte!?

Ich bin ein Leben lang schwerbehindert, mit 44 Jahre!

Man bekommt immer wieder die MdE Liste, aber was man wirklich bekommt, kann einem niemand sagen!!

Kann mir einer mal einen rat geben, wie ich mich weiter verhalten soll!?

Oder mach ich mir nur selber Angst!??

Mfg

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Wie macht man Angaben in der Steuererklärung über Einnahmen als Freiberufler ?

Sehr geehrte Damen und Herren. Meine Frau arbeitet hauptberuflich als Kita Leiterin und hat sich nur zum Evaluator nach KiQu qualifiziert. Als Evaluator prüft Sie Kitas nach dem Berliner Bildungsprogramm und erstellt zum Ende eine Abschlußbericht. Sie arbeite im Auftrag von KiQu und stellt diesen nach Ende eine Abschlußrechnung. Die Höhe der Rechnung wird nach einem Schlüssel von KiQu festgelegt. Sie hat die Rechnung nun ohne Mwst. ( § 19 UstG ) geschrieben da ihr Einnahmen im Jahr nicht 17500€ übersteigen. Nun wollen wir unsere private Steuerklärung machen und suchen den Punkt wo man Angaben zu den Nebenverdienst machen kann. Kann mir jemand einen Tipp geben? Die Angaben passen nicht in die EÜR da Sie nicht Selbstständig ist sondern Freiberufler! Siehe Absatz unten: *Freie Berufe Freiberufler sind Personen, die einen bestimmten Katalogberuf ausüben, die im Einkommensteuergesetz (§ 18 Abs.1 Nr.1 EStG) ausdrücklich genannt sind. Diese Katalogberufe sind: Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören neben den Katalogberufen auch bestimmte Tätigkeiten, die selbstständig ausgeübt werden. Dies sind

  • unterrichtende und

  • erzieherische Tätigkeiten.

Hauptmerkmal der freiberuflichen Tätigkeit ist die persönliche Arbeitsleistung, die selbstständig und mit Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt wird.*

Wer kann mir helfen? Welcher Formular ( Anhang ) ist es?

Danke

Mit freundlichen Grüßen Bigfoot

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Stiefmutter Alleinerbin, was tun?

Nachlass: 40.000 Euro und 75% eines EFH (25% gehören bereits den Kindern)

Testament: 2. Ehefrau (seit 9 Monaten) Alleinerbin, Kinder erben die 75% Hausanteil mit der Auflage einem Nießbrauch durch die Stiefmutter bis zum 17.9. zuzustimmen, ansonsten entfällt das Erbe an die Kinder. Es wurde Testamentsvollstreckung angeordnet. Vorhandene Mittel bei den Erben incl. Stiefmutter, weniger wie Null, es gibt nur das Bargeld aus dem Erbe, kein Geld für RA oder Notar vorhanden. Nießbrauch kommt nicht zustande, da alle Erben zustimmen müssten, da sie ja bereits Miteigentümer des EFH sind. Anfechtung der Nießbrauchregelung ist erfolgt aufgrund Sittenwidrigkeit, da der Erblasser verlangt, dass die Erben Ihre bereits vorhanden Vermögensteile mitbelasten und Motivirrtum wg. Rente. Eine Bearbeitung der Anfechtung durchs Amtsgericht wurde gerade abgelehnt, da nicht die Erbeinsetzung angefochten wurde. Eine komplette Aufhebung des Testamentes ist aber nicht gewünscht, da Stiefmutter dann zu 37,5% im Haus steht, aber scheinbar die letzte Möglichkeit. Die jetzige Anfechtung der Klausel wurde nur zu den Akten genommen. Kinder wollen aber das Haus und Stiefmutter möchte gerne das Bargeld behalten und ein zeitbegrenztes Wohnrecht. Kann Stiefmutter auf Pflichtteil bestehen- Höhe ca. Barerbe - und auf den Rest als Alleinerbin verzichten? Oder wie kriegen wir die Kuh ohne Kosten vom Eis?

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