Wie finanziert ein Unternehmen ein Grundstück und ein Gebäude?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Eine Finanzierung wie die funktioniert fast immer nur über den Chef oder seine Frau. Wenn einer der Vermögen hat die Haftung übernimmt, geht alles.

Es ist auch oft anders, als es aussieht. Es sieht so aus, als ob es dem Betrieb gehört. Tatsächlich hatte aber der Chef oder die Chefin den Grund und haften für das Darlehen für das Gebäude.

Die Bank gibt also der Schreinerei kein Geld. Dass denen das zu gefährlich ist, kannst du dir an deinen acht Fingern abzählen ;). Wohl aber dem Chef, der Vollhafter ist.

Bei einer GmbH müsste wahrscheinlich der Geschäftsführer bürgen. Ohne die Bürgschaft ist die Sache den Banken in der Regel zu heiss.

Ja,ich schließe mich auch dem Vorschreiber an. Pauschal kann man mit Eckdaten so etwas nie schreiben. Eine Gewerbefinanzierung kann man bis 60% des Kaufpreises finanzieren, wenn 40% Eigenkapital vorhanden sind. Dann kann auch nur die Firma Darlehensnehmer sein. Ist weniger Eigenkapital vorhanden, dann muss der Darlehensnehmer seine Einkünfte privater Art mit Sicherheiten, Vermögen offenlegen.

Mit diesen Zahlen ist keine Aussage zu machen. Entscheidend ist einmal hier den Rating-Wert zu kennen. Ist anhand dieses Wertes und dem entsprechenden Rating-Bericht davon auszugehen, daß der kredit nachhaltig bedient werden kann, so kann von einem Beleihungswert von 50 bis 60% des Immobilienwertes ausgegangen werden, was bedeutet, daß mindestens 40% als Eigenkapital vorhanden sein müßte oder anderweitig eingebracht werden muß. Darüberhinaus dürften bei dieser Betriebsgröße und wahrscheinlich einer GmbH auch noch zusätzliche private Sicherheiten notwendig werden. Dies ist aber nur eine grobe Aussage.

Was möchtest Du wissen?