Wie errechnet sich die Einkommenssteuer bei einem Angestellten der nebenbei ein Gewerbe hat?

4 Antworten

Der Arbeitgeber hat die Lohnsteuer abgeführt, die von Deinem Angestelltengehalt abgezogen wurde.

Damit ist aber keine Steuer auf einen Nebenverdienst entrichtet.

Dazu müsste man den aber erstmal feststellen, wie hoch der Gewinn ist.

Das wird dann in der Einkommensteuererklärung zusammen geführt.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Das ich auf den Nebenverdienst Steuer zahlen muss ist klar. Die Frage war ja ob mein Gehalt auch berechnet wird und mich dann eine Nachzahlung von mehreren Tausend Euro erwartet....

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@Aylicyrus

Du hättest nur lesen müssen - Der Arbeitgeber hat die Lohnsteuer als Vorauszahlung auf die Einkommensteuer bezahlt.

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@Aylicyrus

DEin Einkommen ist Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit + Gewinn aus Gewerbebetrieb.

Das ergibt eine Summe an Einkommensteuer. Auf diesen Betrag wird die bereits entrichtete Lohnsteuer angerechnet.

Ob da mehrere Tausend Euro herauskommen, hängt vom Gewinn aus Gewerbebetrieb ab udn von der Höhe des Gehalts, denn der Einkommensteuertarif ist progressiv.

Wenn der Gewinn aus der Nebentätigkeit 10.000,- Euro ist, wird die NAchzahlung höher, wenn Dein Gehalt 50.000,- und nicht nur 30.000,- Euro ist.

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Hättest Du denn nicht bis 31.5.2017 eine Steuererklärung für 2016 abgeben müssen, und für die Folgejahre entsprechend? Das FA nimmt 6% Zinsen ab 15 Monaten.

Und Du liegst ganz falsch.die vorausbezahlte Lohnsteuer wird angerechnet, wie unten angemerkt, aber Gewinn und Einkünfte werden zusammen gerechnet.

Der Arbeitgeber hat die Lohnsteuer als Vorauszahlung auf die Einkommensteuer bezahlt.

Kleinunternehmer wechselt in Festanstellung innerhalb des Jahres. Gewerbe abmelden o. bis Ende des Jahres als Nebenberufliches Gewerbe weiter laufen lassen?

Ich bin Hauptberuflich Selbständig seit September 2016. Ich habe von der Kleinunternehmer Regelung gebrauch gemacht. 2016 weniger als 17,5K € Umsatz erwirtschaftet. Soweit so gut.

Jetzt nach über einem Jahr, zum 01.11.2017 begebe ich wieder in eine Festanstellung.

Nun bin ich mir unsicher ob ich das Gewerbe komplett abmelden soll oder es lieber als Nebenberufliches Gewerbe weiter laufen lassen soll.

So wie ich es verstanden habe, darf ich im folge Jahr als Kleinunternehmer maximal 50K€ Umsatz und 8,5K€ Gewinn erzielen um weiterhin Kleingewerbetreibender zu sein.

Die 50K habe ich bis zum 30.10 nicht überschritten aber in 10 Monaten fast die 8,5K Gewinn. Jetzt die Angst:

Ich habe auf keiner Rechnung als die Umsatzsteuer ausgeschrieben,

( da Kleingewerbetreibender)

und ich mag auf keinen Fall rückwirkend an alle Firmen eine erneute Rechnung für die Umsatzsteuer stellen müssen.

Ist es also clever die letzten 2 Monate des Jahres, das Gewerbe als Nebenberuf aufrecht zu erhalten um dann auf das Jahr gerechnet weniger Einnahmen zu haben?!

Die letzten 2 Monate würde ich ja sowieso kürzer treten und somit auf das komplette Jahr gesehen auch weniger erwirtschaften.

Werden dann meine Einkünfte aus dem Anstellungsverhältnis mit angerechnet?

Für meinen neue Arbeitgeber wäre ein Nebenberufliches Gewerbe in Ordnung.

Auf die geringfügigen Einnahmen innerhalb der etwaigen Nebenberuflichen Tätigkeit kann ich verzichten. Ich mag nur ungern rückwirkend alle Rechnungen erneut schreiben müssen. Ich weiß einfach nicht wie es berechnet wird?

Errechnen die den Durschnitt auf das Jahr aus den 10 Monaten die ich Selbständig war? Ist es deshalb schlau, 2 Monate mit 0€ Umsatz zu haben um das dann auszugleichen? Oder werden die Einahmen aus dem Anstellungsverhältnis dazu gerechnet? Abmelden oder bis Ende des Jahres weiter laufen lassen.

Vielen, vielen Dank für eure Hilfe.

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