Wie erfolgt die Gewinnverteilung bei einer Gmbh & Co. KG ?

1 Antwort

Dies wird meistens als Formel in den Einzelverträgen festgelegt.

Dabei erhalten die Anteilseigner z. B. ein festes "Gewinnvorab" in Höhe von 6 % (kann auch unterschiedlich festgelegt werden) ihres Kapitalanteils (mindestens jedoch € 100.000, sofern ein ausreichender, ausschüttungsfähiger Gewinn festgestellt wurde), der Rest wird in Vielfachen von 1.000 Euro wird nach Kapitalanteilen verteilt. Der verbleibende Rest wird vorgetragen.

Wie läuft eine faire Gesellschafts- und Gewinnverteilung?

Hallo Zusammen,

wir hoffen ihr könnt uns zu folgendem Fall weiter helfen?

Legen wir mal los!

Ein Freund, nennen wir Ihn den Ideengeber, betreibt z.Zt. ein Onlineportal, welches mtl. ca. 5.000€ Gewinn abwirft? Bedingt durch Zeitmangel und anderen Beteiligungen, wird dieses Portal nur mit minimalsten Aufwand geführt und hat seit ca. 5 Jahren keine signifikanten Umsatzsteigerung erzielt.

Um das Unternehmen weiter auszubauen, sollen nun zwei weitere Gesellschafter in das Unternehmen integriert werden (GmbH & Co. KG) und dafür Sorge tragen, dass das Portal auf ein neues Level gehieft wird.

Der Ideengeber möchte aber operativ so gut wie keine eigene Leistung mehr einbringen, sodass die Stabilisierung, Entwicklung und das mögliche Wachstum voll durch die neuen Gesellschafter erbracht wird.

Jetzt die Frage. Wie würdet Ihr das Unternehmen aus gesellschaftlicher Sicht aufteilen? Kurz gesagt. Es gibt den Idenngeber, der aber nichts mehr leisten möchte und es gibt die beiden neuen Gesellschafter, die das Unternehmen groß machen sollen. Wie kann der Gewinn am fairsten aufgeteilt werden unter der Berücksichtigung, dass zwei den ganzen Tag arbeiten und der Ideengeber mal eine gute Idee hatte, aber Jahre lang nicht wirklich viel erreicht hat und in der neuen Konstellation operativ keine Aufgaben übernimmt.

Über eure Rückmeldung und Ideen würden wir uns sehr freuen!

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Ich bedanke mich für eure Antworten!

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