Wie den den Partner absichern, mit dem man nicht verheiratet ist... ?

3 Antworten

Mit Testament kann man fast alles machen. Man sollte sich nur überlegen, ob man die Folgen möchte.

gemeinsames Haus. Wert 400.000,- 2 Kinder.

Einer Stirbt, kein Testament. die Kinder erben die Hälfte des Hauses zu gleichen Teilen. Es passiert nichts weiter.

Testamen zu Gunsten des unverh. Partners:

der erbt 1/4 des Hauses. die Kinder je 1/8.

Der Partner erbst somit 100.000,-, Freibetrag 20.000,-, Steuer 30 % auf 80.000,- = 24.000,- Euro.

Ist das gewollt?

Wenn man, aus welchen Gründen auch immer, nciht heiraten will, sollte folgende Lösung angestrebt werden:

Die Paten der Kinder zu eventuellen Ergänzungspflegern bestellen lassen.

Die Kinder voll erben lassen und z. B. für den Partner schon vorher jeweils für die andere Hälfte ein lebenslängliches Wohnrecht eintragen lassen..

Das wäre eine möglich Lösung.

Wenn man alle Hintergründe (einschließlich der für die Heiratsphobie) kennt, kann man noch andere Lösungen finden.

Selbstverständlich kann man auch in einer Partnerschaft seinen Partner absichern.

Für den Todesfall: Das gemeinsame Testament heisst dann Erbvertrag, regelt und meint aber dasselbe oder jeder bestimmt mit eigenem Testament seinen Nachlass.

Denn richtigerweise bestehen keine gesetztlichen Erbrechte, pauschalierter Zugewinn oder gesetzl. Hinterbliebenenrentenansprüche für den Längstlebenden, wenn ihr euch nicht traut :-O

Viel wichtiger wär aber, lebzeitig eine Vorsorgevollmacht (Gesundheitsfürsorge) zu erteilen, ohne die keine medizinischen Entscheidungen zu trefffen wären oder sich mit Lebens-, Pflge- oder Rentenversicherungen mit Bezugsrecht abzusichern.

G imager761

Unterschiedliche Anteile bei Gründung selbe Verantwortung?

Mein Geschäftspartner und ich führen im Moment eine GbR, heißt beide Personen zu gleichen Teilen voll persönlich haftbar --> 50/50

Bevor mich mein Geschäftspartner dazugeholt hat - er war Ideengeber der Idee, die im weiteren Verlaufe zusammen ausgearbeitet, verfeinert und wirklich realisiert wurde über eine Zeit von 1 1/2 Jahre - war die Kondition, das wir als gleichberechtigte Partner zusammenkommen, eben 50/50 wie oben beschrieben.

Wir stehen nun kurz vor der Gründung der GmbH. Aus diesem Anlass möchte mein Partner als Ideengeber auch mehr Anteile als ich bekommen. Diese Anteile wurden von seiner Seite noch nicht ausgesprochen, werden sich aber irgendwo im einstelligen Bereich wiederfinden. Neben seiner Forderung möchte er aber auch, dass ich mit der selben Verantwortung wie er drin bleibt, was sich mir aber jeglicher Logik entzieht.

Nun meine Frage: Besteht bei unterschiedlichen Anteilen die Möglichkeit Verantwortungen dahingehend auch zu verteilen und wie macht man das in der Praxis und wie lässt sich das abbilden? Ich bin natürlich nicht gewillt mit der selben Pflicht rein zu gehen, wenn für mich die Anteile unterschiedlich ausfallen.

Ich bedanke mich für eure Antworten!

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