Wie definiert das Finanzamt den Verpflegungsmehraufwand bei Fortbildungskosten?

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Als Verpflegungsmehraufwand sind pauschale Tagessätze definiert, die Du als Werbungskosten geltend machen kannst oder die Du als steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse kassierst. Die letztere Lösung ist natürlich besser für Dich.

Es spielt keine Rolle, ob Du mit dieser Mehraufwandspauschale auskommst oder nicht. Wahrscheinlich nicht bei einer Veranstaltung im Frankfurter Steigenberger Hotel; schon eher bei einem fränkischen Sauerkrauttopf im Main-Sinzig-Kreis.

hier sind die Sätze. Wer sich tagsüber mit mitgebrachten Broten udn einer Currywurst begnügt, kann sogar noch Gute machen.

Finanzamt akzeptiert komplette Fortbildung neben dem Beruf nicht an!?

Hallo Zusammen, ich habe einen festen Job und mache neben dem Beruf an einer Abenduni eine Fortbildung zum Betriebswirt. Ich habe in meiner Steuererklärung die - Fortbildungskosten (Kursgebühren) - Fahrkosten zur Lehrveranstaltungen - Fahrkosten Lerngemeinschaft normal geltend gemacht. Das Finanzamt hat aber komplett alles abgelehnt. - Die Kursgebühren wurden komplett nicht berücksichtigt, eine Begründung ist nicht im Bescheid. - Fahrkosten hat das Finanzamt auf 5 km reduziert und akzeptiert. Obwohl ich von der Arbeit zur Vorlesung 30 km fahre. - Lerngemeinschaft wurde auch nicht akzeptiert, mit der Begründung. „Die Aufwendung für die Lerng. wurden nicht anerkannt, da eine ausschließlich berufliche Veranlassung nicht nachgewiesen wurden konnte. Es wurden keine Angaben über Beginn, Dauer und Inhalt bzw. Ausbildungsstand der einzelnen Treffen gemacht" Sollte hier zu sagen, dass ich die Lerngemeinschaft sehr detailliert aufgelistet hatte mit Fach, Datum, Wo und Unterschriften.

Der Knaller ist: Ein Arbeitskollege von mir, macht die gleiche Fortbildung, bei Ihm wurde alles akzeptiert ohne Nachfragen vom GLEICHEN Sachbearbeiter! Das ist doch eine Frechheit vom Finanzamt!

Meine Frage: Selber Einspruch oder Steuerberater? Mir Fehlt die Zeit und das nötige Fachwissen, Eure Empfehlungen? Vielen Dank Im Voraus.

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Krankenversicherung ab dem 23. Lebensjahr umgehen?

Hallo,

folgende Frage: Wie sieht es aus, wenn man mit 23 Jahren einen Job auf 400 € Basis hat und sich auf die kommende Ausbildung / Fortbildung vorbereitet. (Soll im Januar 2010 beginnen) Laut Krankenkasse kann man bis einschl. 22 familienversichert sein, wenn man entsprechend wenig Einkommen hat. Ab 23 ist es anscheinend nur noch möglich, wenn man sich in einen schulischen Ausbildung oder einem Studium befindet. Ergo auf keinen Fall zwischen der Ausbildung bzw. wärend man arbeitet (400 € oder freiberuflich zum Beispiel). Die Zeit bis Januar sieht also so aus: Einnahmen: 400 € geringfügig Krankenkasse: ca 140 € / Monat, errechnet aus dem Satz für Freiberufler

Wie ihr seht, ist die Rechnung sehr ineffizient.

Hat jemand vllt eine Idee, wie man das anders handhaben könnte? Oder bleibt nur die Möglichkeit, in den sauren Apfel zu beißen?

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Beim FA Selbständig obwohl nur Angestellte?

Guten Tag. Ich habe für das Jahr 2014 Fortbildungskosten geltend gemacht für ein Studium als Pferdeverhaltenstherapeutin. Diese wurden auch anerkannt.

Ich bin jedoch nur Angestellte und habe kein Gewerbe angemeldet. Dies habe ich in nächster Zeit auch nicht vor. Selbständig möchte ich mich evtl. erst in ein paar Jahren machen.

Nun habe ich heute erfahren, dass ich beim Finanzamt als Selbstständige gelistet bin. Man teilte mir folgendes dazu mit: "In der Einkommensteuererklärung 2014 machten Sie Fortbildungskosten geltend, um zukünftig als selbständige Pferdeverhaltenstherapeutin tätig zu sein. Diese Fortbildungskosten wurden als vorweggenommene Betriebsausgaben bei den selbständigen Einkünften berücksichtigt."

Habe ich dadurch Nachteile, außer dass ich viel länger auf den Bescheid warte?

Viele Dank!

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