Wie berechne ich meine Altersvorsorge unter Berüksichtigung von Inflation?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Berechnen ist einfach. Gehe auf zinsen-berechnen de dort gibt es Ansparrechner und jede Menge anderer Rechner u.a. auch Inflationsrechner. Bei 2% Inflation ist der Euro in 27 Jahren nur noch heutige 60 Cent Wert.

Also insgesamt ist Dein Rechenweg schon richtig.

Aber - Du musst halt jedes Jahr darauf achten, dass Du Deine Zielrendite erreichst. Einfach so auf einen Sparplan vertrauen wird wohl nichts.

Und bei einer Anlagedauer auf Produktivwerte zu setzen ist auf jeden Fall ratsam. Die meisten Menschen in Foren scheinen Aktien mit Lotto gleichzusetzen. Ich denke da eher so: Eine Gruppe von Investoren und Mitarbeitern arbeitet täglich hart daran das eigene Unternehmen erfolgreicher zu machen und ich habe die Chance daran zu partizipieren. Und natürlich schaffen es nicht alle. Wenn es einem Unternehmen gut gelingt dieses Ziel zu erreichen kann es durchaus Unternehmen geben die das nicht so gut hinbekommen und Probleme haben.

Beispiele wären da bis zum Smartphone Microsoft und Apple wobei in dieser Zeit Microsoft der Gewinner und Apple der Looser war. Und dann Apple und Nokia und sich für Apple die Welt drehte.

Ich empfehle sich mit ETFs auseinander zusetzen. Bei JustETF und anderen Roboadvisorn bekommt man viele Infos und wie man Investitionen streut.

Aus ein selbst genutzte Immobilie kann ein Baustein zu Deinem Ziel sein.

Also empfehle ich sich aktiv mit der Anlage auseinander zusetzen und mindestens jährlich Deine Anlagestrategie zu überdenken und anzupassen.

Hier ein Beispiel von mir:

Ich habe im Januar 2018 auf Technologiewerte gesetzt. Also NVidea, Google, Microsoft, Amazon und Co. Und ein wenig in RWE.

Der DAX hat knapp 30% verloren. Ich habe ca. 12% Gewinn gemacht obwohl NVidea auch in der Verlustzone ist.

Aber natürlich ist nicht mein gesamtes Geld in diese Ecke gegangen also habe ich über alles in diesem Jahr nur ca. 3% Gewinn gemacht - was aber über der Inflationsrate und damit für mich ok ist.

Für jemanden der beginnt würde ich aber zu ETFs raten. Auch hier kann man Schwerpunkte setzen ist aber nicht so risikoreich mit Einzelaktien unterwegs.

Insgesamt bedeutet aber mein Einsatz man muss sich mit der Materie richtig auseinander setzen, klug vorgehen, Risiken richtig einschätzen können und bereit sein zu Lernen und sich durch Misserfolge nicht entmutigen lassen. Insgesamt über einen längeren Zeitraum ist die Investition in Produktivwerte neben Spezialinvestitionen wie z.B. Investition in Wald ein erfolgversprechender Weg.

Natürlich stellt sich in Deinem Alter noch die Frage nach Deiner persönlichen Entwicklung. Also bist zu bereits am Ende der Karriere und Gehaltsleiter angekommen oder wäre mit einer Konzentration auf einer Investition in Dich oder Deine Frau mehr Spaß an der Arbeit und/oder Gewinn durch Arbeit erreichbar.

Weil man muss sich immer klar machen: Die meisten Menschen die Selbstständig sind oder eine eigene Firma haben oder in leitender Tätigkeit sind wollen meist nicht früh in Rente gehen sondern eher nach und nach ausschleifen weil die Freude und die Erfolgserlebnisse aus ihrer Arbeit ihnen mehr Wert sind als das Liegen am Strand. Man denke einfach an Wissenschaftler, Politiker, Industriebosse, Leute wie Warren Buffet, Stephen Hawking. Aber auch auf kleinerem Niveau gibt es sehr viele Beispiele.

Du hast sehr übliche Ziele. Ob es dann Sinn macht, kürzer zu treten, wenn ihr jung und gesund seid oder ob man heute leben und gesund alt werden sollte, möchte ich einfach mal zu denken geben.

Der Anlagemix ist entscheidend. Wenn ihr - was du andeutest - jetzt zu 100 % breit in Aktien investiert bist und wenn du das 20 Jahre durchziehst, ist die Inflation kein Thema, weil Unternehmen (als Gesamtheit und weltweit) mehr wert werden, wenn die Inflation steigt und auch Währungsreformen, Staatspleiten, Kriege, Krisen und so weiter überstehen.

Nur

Man kann nur tun, was man kann!!! Wenn man das Richtige tut (Aktienfondssparpläne waren in der Vergangenheit das Richtige), ist es schon mal besser als etwas Kontraproduktives zu machen (was auch vorkommt). Jegliche Berechnung eines Vermögens oder auch eines Bedarfs in 60 Jahren hängt von Ereignissen der Zukunft ab, die nicht vorhersehbar sind. Denke nur an Themen wie Steuer, Lebenserwartung, Währungsreformen, Wirtschaftskrisen.

Ein Beispiel rausgenommen: die aktuelle Abgeltungssteuer, keine Vermögensteuer, und die Freibeträge sind (im Vergleich zu deinen 60 Jahren) kaum ein paar Jahre alt. Es kann schlechter aber auch besser kommen nur ist die auf die Gewinne anfallende Steuer ebenso schwer zu prognostizieren als die zu erwartende Inflation.

Überlege, was in den letzten hundert Jahren in Deutschland alles dabei war und dir wird bewusst, dass jede Planung auf 60 Jahre Scheinmathematik ist.

"Man sagt, dass man mit Aktien langjährig durchschnittlich 6% Rendite hat"

Also - der DAX hatte in den letzten 12 Monaten 17,80% Verlust.

Wie hoch Eure Depotkosten sind, weiß ich nicht genau.

Die Inflation hatte in den vergangenen 27 Jahren durchschnittlich 1,75%. Sollte es mit dem Euro, der EZB und Draghi so weitergehen, müsst Ihr für D mit jährlich über 2,0% rechnen.

Was Viele, so auch Ihr vergessen, ist die Kapitalertragsteuer, die Euch ca. 1/3 der jährlichen Erträge abzieht. (Der Sparerpauschbetrag ist bei Eurem Vorhaben schnell überschritten).

CA.-Werte, ohne Garantie der Vollständigkeit:

Bei 6% Rendite WÄREN:

2% durch die Kapitalertragsteuer weg

2% durch die Inflation

1% durch Depotgebühren

Bleiben - spekuliert 1% Kaufkraft übrig

Wenn Ihr später ein hübsches Sümmchen zusammenhabt und es Euch monatlich auszahlen lasst - herrscht auch noch Inflation !

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