Wie bekommt man raus ob ein Gläubiger einen Titel hat oder nicht?

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Kann mein Gläubiger die Höhe der Raten festlegen?

Hallo, habe mit meinem Gläubiger eine Ratenzahlungsvereinbarung getroffen im letzten Jahr in Höhe von monatlich 100,00 Euro. Der Pfändbare Teil aus meinem Einkommen beläuft sich auf knapp 40,00 Euro, ist durch teilweise Aufhebung der Pfändung vom Amtsgericht bestätigt worden. Da die Ratenzahlungsvereinbarung nur auf 12 Monate befristet war, habe ich jetzt um Verlängerung gebeten und meine aktuelle Gehaltsbescheinigung übersandt. Obwohl es keine Veränderung in meinen Lebensumständen gab und auch mein Gehalt ist nicht mehr geworden, verlangt dieser ab dem 01.11. von mir das ich 150,00 Euro zahlen soll, anstatt der 100,00 Euro oder ich habe mit weiteren Zwangsmaßnahmen zu rechnen. Kann er das so einfach? Ich muß meine Schulden zahlen, daran lasse ich auch keinen Zweifel aufkommen, denn er bekommt jeden Monat pünktlich sein Geld. Aber er läßt meine Kontopfändung aufleben wenn ich nicht sofort auf einen Brief antworte (arbeite außerhalb und komme nur alle 14 Tage nach Hause) weil ich bekomme zur Wiedervorlage max. 7 Tage Zeit, oder er läßt die Pfändung ruhen, wie er Lust und Laune hat. Habe mich nun für ein Pfändungsschutzkonto entschieden, mit dem Freibetrag den mir das Gericht bestätigt hat und was bei mir gepfändet werden darf, weiß auch mein Gläubiger (knappe 40,00 Euro). Kann er bestimmen wieviel ich zahlen muß, weil ich fühle mich echt genötigt?

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Was passiert bei einer Zwangsvollstreckung?

Hallo, ich habe durch meinen Anwalt einen Titel über eine Zahlung von Lohn erwirkt. Da der Beklagte nicht gezahlt hat, wird nun ein Versuch der Zwangsvollstreckung unternommen, bzw. wurde angedroht. Was passiert, wenn der Beklagte darauf beim 1. Versuch nicht reagiert? Mir ist bekannt, dass meine Rechtsschutz-Versicherung bis zu 3 Versuche bezahlt. Was ist aber beim 2. oder 3. Mal anders als bei 1. Mal? Wenn kein Geld auf dem Konto ist (lehrgeräumt wurde), hat man da noch andere Aussichten sein Geld zu bekommen? Danke für eine Antwort

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Grundschuldeintrag des Gläubigers?

War 15 Jahre lang mit meinem Ex liiert, getrennte Wohnungen. Hat mich finanziell unterstützt. SInd einige Male in Urlaub gefahren. Diese Ausgaben will er unter anderem auch zurück. Hat mich unter übelster Weise genötigt ein Schuldanerkenntnis zu unterschreiben. Gab April 2014 eine Gerichtsverhandlung. Niemand glaubte mir wie dies zustande gekommen ist. Gegenanwalt und mein Anwalt begannen zu meinem Erstaunen einen Vergleich zu machen. Endete bei 10 000Eur, die ich in einem Jahr begleichen sollte, und wenn nicht solle ich 20 000Eur an meinen Ex bezahlen. Unter Tränen und wiederholtem Beteuern sagte ich dass ich keine 10 000Eur habe. Wurde bedrängt zu unterschreiben. Mein Ex rastete dermassen aus, weil ihm die Summe zu niedrig war und wolte wegen mir vor das Oberlandesgericht. Amtsrichter lehnte dies ab.Nun bekam ich einen Brief vom Obergerichtsvollzieher, entweder dei Summe von 22 500Eur innerhalb 1 Woche bezahlen oder alles darzulegen was meine Finanzen betrifft.Kann natürlich nicht bezahlen. Ich habe eine Rente von 742,80Eur un muss von diesem Geld noch ein paar Jahre in Raten etwas abbezahlen. Ich habe ein altes kleines Einfamilienhaus von meiner Mutter geerbt.Meine Frage, kann dieser Typ darauf eine Grundschuld eintragen lassen? Das Haus ist nicht viel wert. Kann er, da er einen Titel hat, verlangen, dass ich das Haus verkaufe? Dann würde ich auf der Strasse sitzen. Er selber arbeitet bei einer grossen Fa. mit Dreischichtmodell, hat ein gutes Gehalt, bekommt mal Betriebsrente,besitzt ein Zweifamilienhaus und hat dazu noch ein Grundstück geerbt.Der ist so eiskalt dass Ihm das egal ist, wie es mir geht. Danke für eine Resonnanz.

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wo finde ich alle meine gläubiger?

habe durch umzug bedingt nicht mehr alle meine unterlagen, gibt es eine stelle, an der ich kostenlos eine übersicht bekomme?

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Plötzliche Inkassoforderung von Zyklop Inkasso

Hallo,

heute Morgen lag ein Schreiben von Zyklop Inkasso in meinem Briefkasten.

Dort ging es um einen Betrag in höhe von über 1700 Euro, die innerhalb von 14 Tagen gezahlt werden müssen. Ansonsten kommt der liebe Gerichtsvollzieher.

Total ahnungslos um was es überhaupt geht, habe ich dort angerufe. Angeblich sind Zahlungen an das Versandhaus Quelle offen, bei denen ich zuletzt 1996 etwas gekauft habe. Ich weiß aber sicher, dass JEDE Rechnung dort beglichen wurde.

Angeblich wurde ich 2010 schon von der Zyklop Inkasso angeschrieben. Ich habe aber mit Sicherheit nie ein Schreiben von ihnen erhalten.

Nach kurzem Informieren im Internet habe ich gesagt, dass sollte wirklich etwas offen sein (woran ich mich erinnern würde) es mittlerweile verjährt sein müsste. Sagt mir die Dame am Telefon, das ein Titel vorliegt. Habe natürlich sofort eine Kopie angefordert.

Meine Frage ist jetzt was ich tun soll. Natürlich erst mal abwarten ob wirklich eine Kopie des titels kommt aber kann ich sonst noch etwas tun? So wie ich das mitbekommen habe ist ein Titel etwas unanfechtbares. Sollte einer kommen, muss ich wohl oder übel zahlen.

Hab natürlich auch schon alle Unterlagen durchsucht aber habe bei meinem Umzug vor 2 Jahren gründlich aussortiert...Quelle ist pleite, ich habe seit 16 Jahren nichts mehr bestellt, was ich bestellt habe, habe ich bezahlt - und weg damit.

Für jede Antwort wäre ich wirklich dankbar. Bin etwas durch den Wind wegen dieser Sache..

Liebe Grüße

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Inkassobüro rückt Vollstreckungstitel nicht raus - Rechtsanwalt eingeschaltet - 2 Fragen dazu

Hallo,

es geht um Folgendes:

Ich hatte Schulden bei einem Inkassobüro. Diese haben auch einen vollstreckbaren Titel. Ich habe die Schulden komplett beglichen, aber nur ein einfaches Erledigungsschreiben erhalten. Den vollstreckbaren Titel bekam ich nicht zurück. Da ich nach § 371 BGB ein Recht auf Rückgabe des Schuldscheins habe, rief ich das Inkassobüro 2 Mal an und beide Male wurde behauptet, die Akten werden geschreddert, sobald ein Fall abgeschlossen ist. Auch der Vollstreckungstitel soll angeblich schon geschreddert worden sein. Da ich das nicht so richtig glaube, alleine schon wegen gesetzlichen Aufbewahrungsfristen nach dem HGB, ging ich gestern zu einem Rechtsanwalt. Da ich ALG II-Empfänger bin, für mich zum Glück kostenlos. Der Rechtsanwalt war sofort bereit, mir zu helfen. Schon gestern hat er ein Schreiben an das Inkassobüro verfasst. Leider konnte er es bisher noch nicht abschicken, da ich dummerweise das Aktenzeichen von dem Vollstreckungstitel nicht weiß und ich den Vollstreckungstitel selbst nicht mehr habe. Ich weiß aufgrund eines Schreibens nur das Aktenzeichen aus dem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, aber der stimmt laut Rechtsanwalt nie mit dem Aktenzeichen des Vollstreckungstitels überein. Da ich 2010, als der Vollstreckungstitel erstellt wurde, in Berlin lebte, ist mein Rechtsanwalt erstmal damit beschäftigt, die verschiedenen Amtsgerichte in Berlin anzurufen und sich nach dem Aktenzeichen des Urteils zu erkundigen. Bisher hatte er noch nicht das richtige Gericht angerufen. Ich hoffe, er findet das Aktenzeichen noch heraus. Wie könnte ich das richtige Aktenzeichen herausfinden, wenn ich das Schreiben vom Gericht nicht mehr habe? Denn anscheinend braucht er das für sein Schreiben an das Inkassobüro. Ich hoffe, mein Anspruch auf Herausgabe des Titels scheitert jetzt nicht daran, dass ich das Aktenzeichen von dem Titel nicht habe.

Ich fragte gestern meinen Rechtsanwalt, ob der Fall Aussicht auf Erfolg hat und er meinte: "Ja, auf jeden Fall." Er sagte dann auch: "Wenn ich den Titel im Original nicht bekomme, dann auf jeden Fall ein Schreiben, aus dem hervorgeht, dass die Schuld aus dem Titel erloschen ist mit Unterschrift." Ich hoffe, dass mein Rechtsanwalt weiß, dass eine Unterschrift von dem Inkassobüro nicht ausreichen würde, sondern dass ein Notar dieses Schreiben beglaubigen, also unterschreiben müsste. Als ich ihn dann fragte, ob ich dann mit dem Schreiben auch in beispielsweise 10 Jahren nicht befürchten müsste, erneut mit dem gleichen Titel vollstreckt zu werden, sagte er, dass mir das dann nicht mehr passieren könnte. Als ich ihn fragte, was er machen würde, wenn das Inkassobüro auf sein Schreiben nicht reagiert, sagte er, dass er dann wohl negative Feststellungsklage erheben werde. Das verwunderte mich ein wenig. Müsste er nicht eigentlich Herausgabeklage einreichen anstatt negative Feststellungsklage? Ich hoffe, mein Rechtsanwalt weiß, was er tut, denn ich weiß nicht, was ich sonst machen soll für mein Recht.

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