Wie bekomme ich das Geld vom Finanzamt zurück?

2 Antworten

Du brauchst dringend die Hilfe eines Steuerberaters. Der wird Dir den Unterschied zwischen Einkommensteuer und Umsatzsteuer erklären und Dich außerdem darauf hinweisen, daß es eine Gehaltsauszahlung bei Einzelkaufleuten überhaupt nicht gibt.

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Warum kann ich als Einzelunternehmer mir kein Gehalt auszahlen?

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@ddfhg

Ja gut. Habe ein wenig recherchiert. Es geht nur bei einer GmbH. Also bedeutet das bei mir: Werbeeinahmen - Finanzamt geld = Rest, mein Geld!

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@ddfhg

Hast du den gar keine Kosten?

Du hast Einnahmen, dort ist Mwst. enthalten, die muß an das Finanzamt abgeführt werden, wenn du aber Kosten (Büromaterial, Computer, Zubehör, Internet) hast, ist dort auch Mwst. enthalten, die du geltend machen kannst (Vorsteuer, bekommst du vom FA wieder).

Einnahmen - Kosten - FA-Geld = dein Geld und dann musst du für "dein Geld" noch eine jährliche Einkommensteuererklärung machen, ok, wenn du unter einem bestimmten Betrag bleibst, dann musst du keine Einkommensteuer zahlen. Die Erklärung muß aber gemacht werden. 

Das ist jetzt bitte als sehr vereinfacht zu sehen.

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will ich alles zurückbekommen. ...Was muss ich dafür machen?

Was auch immer du machen willst (Kopfstand, Sitzstreik, Ganzkörpertatoo o.ä.) - falls du mit dem "ganzen Geld" die von dir angemeldete Umsatzsteuer meinst, müssen deine Bemühungen zwangsläufig erfolglos bleiben. Schließlich hast ja nicht du diese Umsatzsteuer gezahlt, sondern deine Kunden. Und sie gehört nicht dir, sondern dem Staat. Wie willst du also etwas "zurückbekommen" können, das dir niemals gehört hat?

Oder ist damit nicht gemeint?

Ja, das ist damit nicht gemeint.

Ist das so richtig. Kann ich es so machen?

Weder ist das so richtig noch kannst du es so machen.

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Der Steuerberater hat zu mir gesagt, dass er das gezahlte Geld vom Finanzamt zurückholen werde, weil ich nicht soviel verdient habe.

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@ddfhg

Ich verstehe nicht? Ich habe keine Kunden. Nur die Werbeeinnahmen. Und dafür habe ich halt auch die Umsatzsteuervoranmeldungen gemacht.

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@ddfhg

Der Steuerberater sprach dann aber nicht von der Umsatzsteuer, du hingegen schon. Du kannst dich also nicht auf ihn berufen, wenn du von etwas ganz anderem redest als er.

Wenn du keine Kunden hast, wer bezahlt dich dann? Wie würdest du denjenigen bezeichnen, wenn nicht als deinen Kunden?

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@blackleather

Ok, verstehe. Also bekomme ich nichts zurück. Was ist das für eine Welt. Lange kann ich das mit dem Gewerbe nicht mehr machen. Habe vor es abzumelden. Muss sehen, was ich jetzt mache.  :(

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@ddfhg

Es sei denn, du kannst die Option zur Regel(Umsatz-)Besteuerung rückgängig machen. Setzt aber voraus, dass auch deine Ausgangsrechnungen bzw. Eingangsgutschriften entsprechend berichtigt werden und dass die Umsatzsteuerveranlagung nicht bestandskräftig ist.

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@blackleather

Es sei denn, du kannst die Option zur Regel(Umsatz-)Besteuerung rückgängig machen

Das ist aber wirtschaftlicher Unsinn. Die Umsatzsteuer müsste er entweder an die Kunden zurückzahlen unter entsprechender Rechnungskorrektur - oder nach § 14c UStG doch ans Finanzamt zahlen, dann aber ohne Vorsteuerabzug.

In beiden Fällen ist das Geld weg.

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  1. Wieso bin ich dann zur vierteljährlichen Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet? Ich kaufe nichts im EU-Ausland, ich bekomme Geld.
  2. Verstehe ich das richtig, dass ich nur eine Umsatzsteuervoranmeldung machen müsste, wenn ich im EU-Ausland etwas einkaufe?

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