Wie beantragt man die Gnadenrente / Witwenrente?

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3 Antworten

Meist wird das Sterbevierteljahr direkt vom Beerdigungsinstitut beim Rentenservice der Deutschen Post beantragt. Dadurch wird die Rente des Verstorbenen für drei Monate ausgezahlt.

Da Renten nur auf Antrag gezahlt werden, muss auch ein Witwenrentenantrag gestellt werden.

Es gibt zwar Formulare, einfacher wäre es, den Antrag in einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung oder über einen Versichertenberater der Rentenversicherung zu stellen.

Hier findest du welche in deiner Nähe: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/5_Services/01_kontakt_und_beratung/02_beratung/01_beratung_vor_ort/01_servicezentren_beratungsstellen_node.html

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Gnadenrente gibt es nicht !!!

Das ist kein Begriff aus dem Sozialrecht, folglich kann man es auch nirgendwo beantragen.

Eventuell besteht eine Anspruch auf Grundsicherung ?

Auch der Begriff Witwenrente ist eigentlich falsch - es ist eine Geschlechterdiskriminierung, und das ist in Deutschland verboten.

Es gibt aber sehr wohl einen Hinterbliebenenrente, und wenn du dafür einen Anspruch hast, musst du dich an den Rentenversicherungsträger des verstorbenen Partners wenden. Die Voraussetzungen sind gesetzlich geregelt:

http://www.bild.de/infos/rentenversicherung/rentenversicherung/anspruch-witwenrente-8325702.bild.html

Bei der DRV gibt es sogar einen Downloadbereich mit Anträgen, und jede Geschäftsstelle der DRV berät in diesen Fragen und man kann dort Anträge stellen.

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Hi dalli, es gibt keine Gnadenrente in der gesetzlichen Rentenversicherung, aber natürlich schon eine Witwenrente. Wenn der Verstorbene schon Rentner war, kann man bei der Post das sogenannte Sterbevierteljahr beantragen, hier wird die Rente des Verstorbenen für 3 Monate weitergezahlt, damit ist die wirtschaftliche Versorgung der Witwe erstmal gesichert. Die formelle Witwenrente wird dann noch über die Gemeinde oder das Versicherungsamt beantragt. War der Mann noch kein Rentner, stellt man den Hinterbliebenenrentenantrag bei der Gemeinde unter Vorlage einer Sterbeurkunde.

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