Wie am besten Aufteilen? Selbständig / Minijob

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da stellt sich zuerst die Frage, wie ist er zur Zeit versichert?

Bezieht er ALG II, was nach dem Sachverhalt logisch wäre, aber im Sachverhalt fehlt. aber sonst fehlt jede Angabe auf eine mögliche Familienversicherung.

"er ist selbständig und kann sich erstmal 450,- auszahlen" Bei selbständiglkeit zählen nicht die Entnahmen, sondern der steuerliche Gewinn.

Die vermutlich beste Lösung:

Der Job im Restaurant mindestens in die Gleitzone. Damit tritt Pflichtversicherung ein.

Dann wird die Krankenversicherung noch prüfen, ob die Selbständigkeit beitragsfrei bleibt, oder einbezogen werden muss.

Puhhh, erstmal vielen Dank für die Antworten.

Es macht also mehr Sinn, wenn er seine Arbeitszeit/Entgelt als Angestellter über die der selbstständigen Tätogkeit erhöht. Somit wäre er und seine Familie günstiger krankenversichert (Familienversicherung).

Habe ich das richtig Verstanden?

Der steuerliche Gewinn zählt. Kann er dann also durch Investitionen in seine Selbständigkeit den Gewinn mindern? Und somit quasi die "Einnahmen" vermindern?

Besten Dank!

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@simsala

Richtig, als Angestellter ist er am billigsten versichert.

Durch Investitionen den Gewinnmindern? hartes Brot. Investitionen kann man nur über 5 Jahre Abschrieben (Ausnahme GWG bis einschl. 410,- Euro netto, die man sofort abschreiben kann). man müßte also 5.000,- Euro ausgeben, um den Gewinn um 1.000,- Euro zu mindern. Also wenn man sowieso kein Geld hat, kaum die richtige Methode, ausser man braucht die Sache wirklich dringend.

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@wfwbinder

Er kauft vom Gewinn neue Artikel ein, oder hat letztens erst einen Suchmaschinenprofi engagiert. Das hat den Gewinn quasi "aufgefressen".

Muss er dann trotzdem vom Gewinn Einkommenssteuer zahlen etc.?

Tutmirleid, das sind jetzt meine persönlichen Fragen. :))

Vielen Dank für die Hilfe.

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@simsala

Neue Artikel = Waren einkauf, natürlich Betriebsausgabe, die er abziehen kann, aber keine Investition.

Webseite, ist auch Betriebsausgabe. Kann er also auch abziehen.

Investitionen wären: Regale, Schreibtisch, Computer, Auto alles was man auf Dauer nutzt. Kostet das mehr als 410,- Euro netto, muss es auf mehrere Jahre verteilt werden.

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@wfwbinder

Vielen Dank!

Darf ich Sie auch per E-Mail anschreiben? Ich merke, dass Sie Ihr Fach beherrschen. Mein Bekannter hat diese Hilfe bitter nötig und nur ein Klick auf "hilfreichste Antwort" wäre für Ihre Hilfe einfach nicht angemessen.

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Puhhh, erstmal vielen Dank für die Antworten.

Es macht also mehr Sinn, wenn er seine Arbeitszeit/Entgelt als Angestellter über die der selbstständigen Tätogkeit erhöht. Somit wäre er und seine Familie günstiger krankenversichert (Familienversicherung).

Habe ich das richtig Verstanden?

Der steuerliche Gewinn zählt. Kann er dann also durch Investitionen in seine Selbständigkeit den Gewinn mindern? Und somit quasi die "Einnahmen" vermindern?

Besten Dank!

Hallo,

natürlich wäre ein sozialversicherungspflichtiger Job das beste für ihn und seine Familie. Er hätte für ein paar EUR die ganze Familie versichert.

Allerdings klappt das nur, wenn er mit Einkünften und Arbeitszeit überwiegend angestellt ist. Sobald ihn die Kasse als überwiegend selbstständig ansieht, wirds deutlich teurer und der Arbeitgeberzuschuss zur KV fällt weg.

Mir stellt sich vor allem die Frage: Wie sind die denn heute alle krankenversichert ?

Viel Glück

Barmer

Puhhh, erstmal vielen Dank für die Antworten.

Es macht also mehr Sinn, wenn er seine Arbeitszeit/Entgelt als Angestellter über die der selbstständigen Tätogkeit erhöht. Somit wäre er und seine Familie günstiger krankenversichert (Familienversicherung).

Habe ich das richtig Verstanden?

Der steuerliche Gewinn zählt. Kann er dann also durch Investitionen in seine Selbständigkeit den Gewinn mindern? Und somit quasi die "Einnahmen" vermindern?

Besten Dank!

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@simsala

Grundsätzlich ja. Aber die Arbeitszeit spielt eine gleichwertige Rolle. Und man darf auch nicht über die Investitionen der Kasse klar machen, dass das der Hauptberuf ist.

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Zählen Sozialversicherungsbeiträge zum Grundfreibetrag?

Hallo liebe Community,

ich habe einen Midijob bis 850€ und habe eine Frage zum Steuerfreibetrag: Beziehen sich die 8.820 € auf mein Bruttoeinkommen Minus der Sozialversicherungsbeiträge (KV,RV, AV, PV)? Auf meiner Lohnbescheinigung vom August 2017 steht unter Jahressummen:

Bruttoverdienst: 6.559,81 € KV: 521,58 € RV: 585,92 € AV: 94 € PV: 95,95€ Lohnsteuer: 94,24 €

Bruttoverdienst Minus Sozialversicherungsbeiträge = 5.262,36 €. Heißt das, dass ich in den Monaten September - Dezember insgesamt noch 3.557,64 € (nach Sozialversicherungsabgaben) verdienen kann, um keine Lohnsteuer zahlen zu müssen?? Und wie viel Steuern muss ich zahlen wenn ich über dem Steuerfreibetrag bin?

Frage 2: Im Monat August 2017 war mein Bruttoeinkommen 1.464 €. Die ausgewiesene Lohnsteuer von 73 € würde ich über den Lohnsteuerausgleich wieder zurück bekommen sofern ich insgesamt unter dem Steuerfreibetrag bleibe? Wie sieht es aber mit den höheren Sozialversicherungsbeiträgen aus (KV, RV, AV, PV) wenn ich einen Monat über der Teilzeitzone bin (450-850 €)? Bekomme ich die auch zurück?

Außerdem fange ich jetzt zu meinem Midijob (bis 850 €) noch einen Minijob an (450€). Monatlich verdiene ich dann 1.300 € insgesamt. Auf ein Jahr gerechnet verdiene ich dann 15.600 €. Damit bin ich weit über dem Lohnsteuerfreibetrag von 8.820 €. Da mein zweiter Job aber ein Minijob ist, ist das ok?! Habe ich das richtig verstanden?

Anders gefragt, muss ich trotz meinem monatlichen Gehalt von 1.300€ (aus Midi und Minijob) nur Sozialversicherungsbeiträge aus meinem bisherigen Midijob bezahlen? Ich habe also keine weiteren Abgaben obwohl ich dann 1.300€ monatlich verdiene, anstatt 850€ wie bisher?

Besten Dank für eure Hilfe!!

:))

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