Widerruf per Email bestätigt?

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Es gibt in Deutschland nur für die allerwenigsten Verträge eine Formvorschrift. Das wäre oft auch nicht praktikabel (man stelle sich vor du brauchst einen schriftl. Vertrag, wenn du ein Brot kaufst). Wenn in den AGB oder auf Grund besonderer ereinbarung nichts anderes vereinbart ist, ist jegliche Äußerung rechtlich binden (also auch mündlich). Nachdem das für verträge gilt, gilt es erst recht auch für Widerrufe, Storni etc. (wie gesagt, wenn nichts anderes vereinbart ist). Aus Beweisgründen ist jedoch eine Textform oftmals zu empfehlen (oder bei mündlichen Verträgen ein oder mehrere Zeugen). Ich würde mir deshalb in deinem Fall keine Sorgen machen. Allerdings gilt diese Formfreiheit auch andersherum: Wenn du z. B. eine Mail an einen Händler schickst und etwas bestellst, kannst du dich nicht darauf berufen, dass du nichts unterschrieben hast. (Bei Onlinebestellungen ist das ja üblich).

Gar nicht bumm, die Logik. DH.

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Auf der einen Seite sind normale Emails nie rechtskräftig.

Auf der anderen gibt es einseitige Willenserklärungen und für die braucht man keine Bestätigung.

Fax ist mit Faxbestätigung jedenfalls in D vor jedem Gericht ausreichend für den Zugang der in dem Fall einseitigen Willenserklärung. Eine Bestätigung bräuchte es nur dann, wenn die Rechtslage unklar ist oder gegen dich spricht.

Dafür, dass dies nicht der Fall ist, würde mir ein Email ausreichen. Wenn die so tun, als ob das Mail nicht gesendet worden wäre, müssten sie ja gegen den eindeutig zugegangenen Widerruf vorgehen.

Wenn sie das wollten, würden sie dir nichts schicken und dich die Bestätigung mahnen lassen, auf Zeit spielen und so weiter. Der Fall scheint aber eindeutig zu sein.

Bank akzeptiert keinen vorläufigen Ausweis und sperrt Konto aufgrund fehlender Dokumente

Hallo,

meine Bank hat mein Konto gesperrt. Begründung: es läge kein aktueller Ausweis vor und ich hinge seit einem halben Jahr mit der Einsendung einer Kopie hinterher. Dies stimmt so jedoch nicht, ich habe Ende Dez. eine Kopie gefaxt, diese wurde nicht kommentiert. Somit ging ich davon aus, dass alles in Ordnung ist. Heute hieß es, es wäre nichts da (Sendebericht liegt dort vor!!!) und per Fax wäre das eh immer ganz schlecht, da man nur selten etwas erkennen könne. Jedoch hat mich bis heute niemand darüber informiert, dass das Fax unleserlich war oder nicht angekommen ist! Im Februar lief der Ausweis ab und ich habe heute einen vorläufigen eingereicht, sprich ca. einen Monat ein Konto geführt, das nicht offiziell identifizierbar war. Die Bank begründet die Sperre jedoch eben damit, dass ich NIE einen Ausweis eingereicht hätte. Ich bin seit fast 15 Jahren Kundin. Noch besser ist, dass die Bank nicht nur das Konto sperrte, sondern auch den Dispo kürzte (??) und meinen vorläufigen Ausweis ablehnte ("Das machen wir so nicht!!"). Ich kann aber nichts daran ändern, da ich aktuell auf den Hinweis unseres Bürgeramts warte bezüglich der Abholung meines neuen Ausweises. Ohne "richtigen" Ausweis bleibt das Kt. gesperrt. Ich kann das Verhalten in Stücken nachvollziehen, empfinde die Dispokürzung und Ablehnung meines Ausweises jedoch als recht merkwürdig. Ist dies so rechtens?

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Ratenzahlung wurde nie abgebucht?

Hallo ich hab vor über einem Jahr was gekauft und es wurde bisher noch nichts abgebucht.

Weil das Unternehmen nach Abschluss aufgefallen ist das etwas fällt.

Danach habe ich dem damaligen Chef glaube zumindest das er das war des Unternehmens einen Zetteln hinterlassen mit meiner neuen Adresse sowie Nummer und Email.

Aber kein förmliche Änderung in dem Sinne.

Jetzt habe ich Angst dahin zugehen weil an sich würde es auch zahlen.

Aber habe Angst das sie auf einmal das Geld wollen oder gar offenen Mahnschulden liegen weil sie die Mahnung an die alte Adresse geschickt hätten oder sonstige Schreiben.

Zwar habe ich ja alle Daten von mir auch die Aktuellen dem Mitarbeiter gegeben aber diese ist ja nicht mehr da und ob er sie übertragen hat ins System kann ich halt nicht mit Gewissheit sagen.

Auf dem Vertrag den wir ursprünglich abgeschlossen hatten steht meine Email und alte Adresse und meine Handynummer.

Zu meinen Fragen.

  1. Müssten Sie sich erst telefonisch melden oder per Email.
  2. Oder können sie direkt weil sie auf der alten Adresse nicht erreichen konnten Mahnung oder gar schlimmeres verlangen.
  3. Und was kann auf mich zukommen?

An sich hatten die ja alle Daten von mir und die Berechtigung das Geld abzubuchen.

Haben es aber nicht.

Als ich bei der Bank anrief mit dem der Ratenvertrag abgeschlossen wurde.

Hieß es das der Vertrag schon damals storniert wurde.

Also habe ich Schulden bei dem Unternehmen und nicht bei der Bank.

Aber ich habe die Stornierung nie bestätigt?

Und bevor wieder einige kommen ja zahl deine Schulden will ich und werde ich

Aber es interessiert mich sehr was passiert jetzt wenn ich dahin gehe.

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Gläubiger weigert sich Pfändung aufzuheben trotz Zahlung des Betrages - wie soll ich mich weiter verhalten?

**Hallo !!!

Bin neu hier, und hoffe jemand kann mir helfen.

Am 06.Juli 2016 bin ich über meine Bank informiert worden das ein Pfändungs und Überweisungsbeschluss auf meinem Konto vorliegt. Durch Rechtsanwalt Haas und Kollegen.

Am 11.07.2016 habe ich den kompletten offenen Betrag an die Kanzlei überwiesen. Zuvor hatte ich versucht beim Amtsgericht das Geld persönlich zu zahlen. Dort wurde mir gesagt dass ich das an die Kanzlei überweisen soll.

Am gleichen Tag habe ich per Fax die Kanzlei Haas & Kollegen eine Kopie der Überweisung zugesandt. Zudem gebeten die Pfändungs und den Überweisungsbeschluss bei Gutschrift des Betrages zurück zu ziehen. Zusätzlich bat Ich die Kanzlei mir schriftlich zu bestätigen dass der Sachverhalt mit der Zahlung erledigt sei.

Bis zum 30.07.2016 hat sich die tolle Kanzlei noch immer nicht gemeldet, und ich kann nicht komplett über mein Konto verfügen. Einige Überweisungen wurden von meiner Bank gelöscht.

Am 31.07.2016 habe ich per Einschreiben und nochmals per Fax die Kanzlei Haas & Kollegen gebeten die Pfändung zurück zu ziehen. Zusätzlich habe ich schriftlich mit einer Kopie der Zahlung an Herr Haas & Kollegen meine Bank darüber informiert, das sich die Kanzlei sich nicht meldet. Eine Rückantwort meiner Bank bekam ich paar Tage später das nur die Kanzlei Haas & Kollegen die Pfändung zurück nehmen kann.

Nun haben wir den 06.08.2016 und habe immer noch nichts von dieser Kanzlei Haas & Kollegen gehört. Auch eine Online Bestellung wurde storniert, weil angeblich mein Konto nicht gedeckt ist. Was aber nicht der Fall war, durch ein Telefonat mit meiner Bank kam heraus das immer noch die Pfändung von Haas & Kollegen nicht zurückgezogen wurde. Und das es da durch Schwierigkeiten geben kann, solange die Pfändung noch in Kraft ist.

Jetzt habe ich Angst dass meine Bank nochmals diesen Betrag an die Kanzlei überweist. So hätte die Kanzlei diesen Betrag doppelt. Wenn diese Kanzlei sich auf Briefe und Faxe nicht meldet, wie bekomme ich dann mein Geld zurück.

Was kann ich jetzt noch machen?**

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Ist eine Mahnung rechtens, wenn man etwas Online auf Vorkasse bestellt und paar Tage später "storniert"?

Hallo, ich habe vorige Woche etwas Online bestellt. Hier wurde über Facebook eine Seite vorgeschlagen, die Schmuck aus dem Sortiment nimmt und für 0 Euro abgibt. Lediglich soll man die Versandkosten übernehmen. Also, habe ich kurzer Hand und absolut unüberlegt mir 2 Schmuckstücke heraus gesucht und über Vorkasse bestellt (Banküberweisung). Ich erhielt eine Bestellbestätigung per Email. Am Abend bevor ich das Geld überweisen wollte, wollte ich die Seite bei Fb nochmals suchen, leider ohne Erfolg. Jedoch gab es aufeinmal eine neue, gleiche Seite nur mit anderem Namen. Das kam mir etwas seltsam vor. Also, überwies ich die Rechnung nicht. 4 Tage später bekam ich eine Zahlungserinnerung. Auf diese antwortete ich und gab an, dass ich von dem Kauf zurück treten möchte, da mir dieser Onlinehandel etwas suspekt vor kommt. Ich habe bis dato immer noch keine Ware. Klar, ist ja auch Vorkassezahlung. Weiter 3 Tage später, also heute, bekam ich eine Mahnung und eine "sehr nette" Mail der "Buchhaltung". In dem steht, dass die Ware extra für mich bestellt wurden sei und diese nun im Lager ist und nicht mehr zu stornieren geht. Jedoch wurde auf der Seite geschrieben: "Aktion, Altbestand muss raus, um Platz für neues zu machen", nur gewisse Stückzahl vorhanden. Ich finde dies widerspricht sich. Einer Seits ist es altbestand und nur begrenzte Stückzahl und anderer Seits wird der Artikel für mich bestellt und kann nicht storniert werden. Die Fa. droht in ihrer Email mit weiteren Mahungen und dem Inkassobüro. Ich habe verwiesen das ich den Artikel nicht möchte. Habe ich nicht 14 tägiges Recht auf Widerruf von dem Kaufvertrag? Die Email der "Buchhaltung" war sehr frech. U.a. steht drin, dass ich ihnen keine Emails mehr schreiben darf und das ich die Zahlungen tilgen muss. Bla bla bla.

Was kann ich nun tun???

Vielen Dank schon mal. :)

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