Widerruf per Email bestätigt?

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Es gibt in Deutschland nur für die allerwenigsten Verträge eine Formvorschrift. Das wäre oft auch nicht praktikabel (man stelle sich vor du brauchst einen schriftl. Vertrag, wenn du ein Brot kaufst). Wenn in den AGB oder auf Grund besonderer ereinbarung nichts anderes vereinbart ist, ist jegliche Äußerung rechtlich binden (also auch mündlich). Nachdem das für verträge gilt, gilt es erst recht auch für Widerrufe, Storni etc. (wie gesagt, wenn nichts anderes vereinbart ist). Aus Beweisgründen ist jedoch eine Textform oftmals zu empfehlen (oder bei mündlichen Verträgen ein oder mehrere Zeugen). Ich würde mir deshalb in deinem Fall keine Sorgen machen. Allerdings gilt diese Formfreiheit auch andersherum: Wenn du z. B. eine Mail an einen Händler schickst und etwas bestellst, kannst du dich nicht darauf berufen, dass du nichts unterschrieben hast. (Bei Onlinebestellungen ist das ja üblich).

Gar nicht bumm, die Logik. DH.

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Auf der einen Seite sind normale Emails nie rechtskräftig.

Auf der anderen gibt es einseitige Willenserklärungen und für die braucht man keine Bestätigung.

Fax ist mit Faxbestätigung jedenfalls in D vor jedem Gericht ausreichend für den Zugang der in dem Fall einseitigen Willenserklärung. Eine Bestätigung bräuchte es nur dann, wenn die Rechtslage unklar ist oder gegen dich spricht.

Dafür, dass dies nicht der Fall ist, würde mir ein Email ausreichen. Wenn die so tun, als ob das Mail nicht gesendet worden wäre, müssten sie ja gegen den eindeutig zugegangenen Widerruf vorgehen.

Wenn sie das wollten, würden sie dir nichts schicken und dich die Bestätigung mahnen lassen, auf Zeit spielen und so weiter. Der Fall scheint aber eindeutig zu sein.

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