Wertschätzung der Immobilie?

2 Antworten

Ergänzend zur Antwort von @Privatier59 noch ein Hinweis zum Wertabgleich des Hauses:

Bevor Du den offiziellen Weg gehst versuche erst einmal, einen Anhaltspunkt für den Immobilientrend der letzten 20 Jahre zu finden.

Sprich mit der Immobilienabteilung der ortsansässigen Bank, denn deren Gutachter kennen die örtlichen Verhältnisse und meist auch entsprechende Vergleichsobjekte. Auch Makler sind hier kompetente Ansprechpartner.

Meistens sind solche Auskünfte kostenlos solange Du nur allgemeine und unverbindliche Wertaussagen haben willst. Und sogar wenn Kosten anfallen sind diese in einem vertretbaren Rahmen.

Ziel ist ja nur, den Trend der letzten 20 Jahre für ein weiteres Vorgehen zu kennen.

Eine 20 Jahre alte Wertschätzung ist veraltet.

Wir wissen natürlich nicht, wo die Hütte belegen ist. In München beispielsweise sind seitdem die Preise explodiert, in Eisenhüttenstadt implodiert.

Also erst mal nachdenken bevor man meckert.

Zu erfüllen sind Pflichtteilsansprüche sofort, es sei denn, es ergibt sich aus dem Gesetz ein Stundungsanspruch:

https://dejure.org/gesetze/BGB/2331a.html

Meine Mutter ist im Januar gestorben und ich habe geerbt, doch mein Vater verweigert mir das Erbe und will mich gar rauswerfen, geht das so einfach?

Mein Vater und meine Mutter haben sich gegenseitig als Erben eingesetzt, Schlusserbe soll ich sein.

im Detail lautet die Erbeinsetzung wie folgt:

"1. Wir setzen uns gegenseitig als Erben ein, mit der Maßgabe, daß der Längerlebende von uns frei über das Vermögen des Erstverstorbenen sowie sein eigenes Vermögen verfügen kann. Er soll auch berechtigt sein, abweichende letztwillige Verfügungen von Todes wegen zu errichten.

Macht der Überlebende von uns von diesem Recht kein Gebrauch, soll Schlußerbe nach dem Längerlebenden sein unser Sohn Marcus W-----.

  1. Wenn unser Sohn nach dem Erstversterbenden von uns den Pflichtteil verlangt, soll er jedenfalls auch aus dem Nachlaß des Überlebenden nur den Pflichtteil erhalten, sofern nicht Umstände vorliegen, die den Überlebenden von uns berechtigen, ihm den Pflichtanteilsanspruch zu entziehen.

  2. Wir verzichten auf unser Recht, diese letztwillige Verfügung wegen Übergehung eines Pflichtteilsberechtigten, insbesondere für den Fall der Wiederverheiratung, anzufechten."

-- Kann mir bitte jemand möglichst genau erklären, was Punkt 2 vor allem und aber auch Punkt 3 für mich nun bedeuten? Wenn ich den Pflichtteil von meinem Vater nun verlange, aus dem Erbe meiner Mutter und wenn mein Vater später verstirbt, bekomme ich dann auch nur noch den (neuen) Pflichtanteil, obwohl ich Schlusserbe von Allem bin?

bitte um dringende Hilfe, mein Vater versucht nicht nur, mir das Erbe auszuschlagen, sondern eine Nachbarin manipuliert ihn auch und will sich das Erbe erschleichen und animiert ihn dazu, mich mit Räumungsklage rauszuwerfen... darf und kann er das? wie soll ich mich wehren?

liebe Grüße,

Marcus

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Schenkung mit Anrechnung auf Pflichtteil?

Ein Ehepaar mit 4 Kindern schenkt einen Kind vor 20 Jahren ein Grundstück, dessen Wert etwa einem Viertel seines Gesamtvermögens entspricht. Der Schenkungsvertrag enthält die Kausel, daß die Schenkung auf den Pflichtteil anzurechnen ist.

Alle Beteiligten waren damit der Meinung, daß für den Beschenkten alle Erbansprüche abgegolten sind.

  1. Erbfall, der Vater stirbt vor 2 Jahren mit Berliner Testament(Kinder stellen keinen Pflichtteilanspruch)
  2. Erbfall, die Mutter stirbt vor 1 Jahr ohne Testament.

Frage: sind alle 4 Kinder nach dem 2. Erbfall gleich erbberechtigt und hat damit die Klausel, daß die Schenkung auf den Pflichtteil anzurechnen ist, keine Wirkung, weil ja im Erbfall ohne Testament Pflichtteilsansprüche nicht vorkommen ?

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