Wertlos ausgelagerte Wertpapiere.

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Wertlos ausgebuchte Aktien werden von einer Bank auf ein internes Depot gebucht, wo sie bis zu einem Delisting gehalten werden. Depots sind nur Buchungskonten.

Verwahrt werden diese natürlich weiterhin in der gleichen Verwahrstelle, wo sie typischerweise aber nur Datensätze im elektronischen Verwahrsystem sind.

Wessen wertlose Wertpapiere ?

Also das Wertpapier bleibt bis zu seiner Fälligkeit ( oder sonstigem Ende ) immer in der Lagerstelle. Depotkonto dient ja nur der trennbaren Zuweisung zu Dritten.

D.h. besitzt der Kunde ein "wertloses" Wertpapier bleibt dies solange im Depot bis die Papiere auf irgendweine Art und Weise "ausgebucht" werden. ( Z.B. durch Kapitalschnitt, Gesellschaftsauflösugn , Fälligkeit , Insolvenz , Schuldenschnitt ).

Welchem Behufe dient die Frage ?

Wenn ich meine Aktien wertlos von meiner Bank ausbuchen lasse, wo gehen dann diese hin. Um es noch einmal zu verdeutlichen. Hat die dann meine Bank oder wer?

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@Klauxs

Ok, also mein Verständnis ist, dass Aktien, die z.B. aufgrund Konkurs ( wem sagt der Name Girmes noch etwas ) ausgebucht wird, dann, weil die Aktien nicht mehr existent sind. D.h. , die "formelle! Ausbuchung folgt der bereits ökonomisch eingetretenen Realität. Danach "besitzt" niemand mehr diese Papiere. Die Entfernung aus der Lagerstelle geht immer der Entfernung aus dem Kundendepot voraus.

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