Wertermittlung beim Verschenken einer Immobilie

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

§ 13c ErbStG gilt unabhängig von den Verwandtschaftsverhältnissen und auch unabhängig davon, dass der Beschenkte schon vorher in der Immobilie wohnt und weiter darin wohnen wird.

Das verschenkte Objekt wird zunächst mal durch das Finanzamt aufgrund der vom Schenker bzw. Beschenkten abzugebenden Feststellungserklärung bewertet. Diese Bewertung erfolgt völlig abseits der Gegebenheiten des Immobilienmarktes und ausschließlich nach gesetzlichen Maßstäben (§§ 179 ff. BewG). Deshalb hat der daraufhin festgestellte Wert in der Regel auch nichts mit dem Verkehrswert der Immobilie zu tun und liegt entweder höher (meistens) oder niedriger (seltener).

Weil das so ist, hat der Steuerpflichtige daraufhin das Recht, diese gesetzliche Wertermittlung außer Kraft zu setzen, indem er mittels Gutachten nachweist, dass der Verkehrswert niedriger liegt (§ 198 BewG). Ein solches Gutachten erstellt jeder Sachverständige für Immoblienbewertung. Der Optimalfall ist m.E. ein Steuerberater, der gleichzeitig Sachverständiger für Immobilienbewertung ist, weil der einerseits weiß, was steuerlich optimal ist, und andererseits ein fachlich korrektes Gutachten erstellen kann.

Stimmt, der letzte Satz ist natürlich Humbug, für jeden wirklichen Sachverständigen ist das ein Routinefall...

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