Werkstudent: Verdienst über Gleitzone

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Möchte natürlich nur ungern etwas aushandeln dass mich nur wenig oder gar nicht besser stellt

solange du den Studentenstatus nicht verlierst, wirst du dich nicht schlechter stellen. Abzüge sind keine Schlechterstellung, denn diese fressen den Mehrverdienst nicht auf - ausser du bist kein Student mehr.

und mit Wissen glänzen

dieses Wissen ist eher das der Lohnbuchhaltung.

  • In deinem Falle bist du Werkstudent.
  • Bei dem Verdienst fällt Rentenversicherung an. Daran führt kein Weg vorbei.
  • Lohnsteuer dürfte auch bei 899 Euro bei 0 liegen.
  • weiter Sozialversicherungen fallen keine an
  • KV: geringer Zusatzbeitrag in der GKV, keiner bei der PKV (wenige Ausnahmen)

Eigentlich würde ich soviel verhandeln wie möglich, denn ob du Steuer zahlst und RV, das ist kein Beinbruch. Je mehr du verdienst, desto mehr bleibt in der Kasse.

Der Lohnsteuerabzug beginnt erst bei ca. 950 Euro.

Ausserdem ist ja die Steuer nie höher, als das was man verdient. Wenn DEin Gehalt z. B. 1.200,- Brutto sein wird, wäre die Lohnsteuer 34,50 Euro, RV 113,40 und netto 1.052,10 Euro.

Ausserdem ist ja die Steuer nie höher als das, was man verdient. (Kommasetzung berichtigt)

Das ist übrigens eines der Untergangsfaktoren der DDR: Deren Spitzensteuersatz lag bei 98% (und man denke sich weitere Abgaben dazu). Wen wundert es da, wenn ein potentieller Auftragnehmer lieber eine n Vogel gezeigt hat statt einen Auftrag zu erledigen?

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@EnnoBecker

Leute die gut verdienen, wird man nicht motivieren noch mehr zu machen, wenn man ihnen mehr als 50 % an Abgaben auflädt. Die arbeiten eher weniger.

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Hallo,

das könnte der AG als Werkstudent abrechnen. Aber Rentenversicherung wäre dann normal zu zahlen. Sonst die Studi-KV und sonst nichts.

Steuern natürlich auch, wobei das bei dem Gehalt wahrscheinlich am Jahresende alles zurückkommt. Lohnsteuer ist nicht so komplex, da gibt es Tabellen.

Viel Glück

Barmer

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