Werkstudent + 450 € Minijob über 30 Jahre

2 Antworten

Hallo,

da geht was durcheinander. Ja, es geht. Da die 7-8 Stunden außerhalb der Vorlesungszeit liegen.

Aber: Da Du sowieso nicht nur Renten-, sondern auch Krankenversicherung und die voll selbst zahlst, wäre es das Beste , einen Job ohne Werkstudentenprivileg zu haben, bei dem der AG die Hälfte von KV und PV zahlt. Allerdings findet der Arbeitgeber das evtl.nicht so gut.

Mit Steuern hat das ganze überhaupt nichts zu tun. Die sollten auch jetzt abgezogen werden. Im Minijob zahlt der Arbeitgeber die Steuern pauschal, dadurch ändert sich nichts.

Viel Glück

barmer

ich habe einen 20 Std./Woche Job als Werkstudent und bin über 30 Jahre alt.(zahle KV 17 % vom Bruttoeinkommen) Zählen die 7-8 Std./Woche vom Minijob die am WE ausgeübt werden mit in die 20 Std.-Regel?

Die 20-Stunden-Regel bei Studenten bezieht sich auf die Sozialversicheungsfreiheit in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Jetzt schreibst Du, dass Du 17% KV-Beiträge vom Bruttolohn zahlst. Wie das? Giltst Du jetzt sozialversicheungsrechtlich noch als Student oder nicht mehr wegen überschreitens der Alters- / Fachsemesetergrenze? Der gesetzliche Beitragssatz in der Krankenversicherung beträgt auch nicht 17%, sondern 15,5%, wovon der Arbeitnehmer nur etwas mehr als die Hälfte trägt.

Solltest Du sozialversicherungsrechtlich nicht mehr als Student gelten, spielt Deine Frage nach dem Minijob keine Rolle, da Du voll sozialversicherungspflichtig (natürlich nicht im Minijob) bist.

Ansonsten wird der Minijob bei der Berechnung der 20-Stundengrenze mitgezählt.

Eine Lösung wäre die Verschiebung der Nebenjobs in die vorlesungsfreie Zeit und / oder die Abendstunden. Paragrafen kann ich Dir hierzu leider nicht geben, aber Deine Krankenkasse könntest Du fragen.

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Die 17 % sind vermutlich 15,5 %, ich zahle den ganz normalen KV Beitrag ohne einen Studentenrabatt in der Summe ca. 170 €. Dann werden mir von meinem Werkstudentenjob 10 % vom Lohn abgezogen 15,08 € Lohnsteuer, 1,35 € Kirchensteuer und 98,28 € RV Beitrag. Ich hoffe das bringt Klarheit in punkto Abzüge die ich bisher habe. Warum zählt das WE mit in die Vorlesungszeit und nicht wie die Semsterferien in die vorlesungsfreie Zeit und warum heißt es in anderen Beiträgen über dieses Thema, man könne am WE soviel arbeiten wie man möchte...quasi über 20 Stunden ohne den Status zu verlieren oder habe ich jetzt schon keinen Studentenstatus mehr, weil ich über 30 bin? Ich blicke da nicht durch. Zählt das WE jetzt dazu oder nicht? Zählt das WE nur dazu wenn ich einen 20 Std. Job in der Woche bereits ausübe? Falls ich nur am WE arbeite aber dafür 30 Std. wäre das ok?

Mir geht es wirklich darum, möglichst viel Geld verdienen zu dürfen ohne den gesetzlichen Rahmen dabei zu verletzen und natürlich die Abgaben so gering wie möglich zu halten.

Könnte man 20 Std in der Woche arbeiten das ganze Jahr + die Semsterferien und dann gestückelt Monat für Monat den Mehrverdienst nachträglich als 450 € auszahlen zu lassen? ... wäre das eine Lösung?

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@Studentuskoelle

Ich überlas, dass der Minijob nur am Wochenende ausgeführt wird. Dann zählt er nicht dazu. Wie "barmer" geschrieben hat, zählt alles nicht dazu, was außerhalb der Vorlesungszeit liegt, also vorlesungsfreie Zeit (="Semesterferien"), Wochenende und Abend- und Nachtstunden. Allerdings solltest Du die Zeiten schon irgendwie nachweisen können. Am Besten, Du besprichst das mit Deiner Krankenkasse.

Den Studentenstatus verlierst Du , soweit ich weiß, ab dem 26. Fachsemester.

An Gestaltungsmöglichkeiten hast Du neben dem Minijob nur, die Nebenjobs auf die Zeiten, außerhalb der typischen Vorlesungszeit zu legen. Den steuerfreien Minijob hast Du als Gestaltung bereits gewählt. Ein weiterer geht nicht. Beim Minijob fallen Rentenversicherungsbeiträge an, auf die Du schriftlich gegenüber dem Arbeitgeber verzichten musst, solltest Du diesen Abzug nicht wünschen.

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Hallo,

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Hier verstehe ich den Zusammenhang gerade nicht so ganz. Wenn ich offiziell als Werkstundentin eingestellt bin, darf ich weniger verdienen, als wenn ich offiziell als Minijobberin beschäftigt bin, obwohl die Rahmenbedingungen (Studentin, nicht mehr als 20 Stunden die Woche Arbeit) dieselben sind?

Dann hat man ja total den Nachteil, wenn man als Werkstudentin eingestellt ist. Oder zählt man generell nur mit einem Verdienst von über 450€ als Werkstudentin (wöchentlich Arbeitszeit natürlich trotzdem unter 20 Stunden)? Weshalb gilt dann die Grenze vom Verdienst von 425€ für die Familienversicherung bei Werkstudenten? Dann wäre man ja als Werkstudent IMMER verpflichtet, sich selbst zu versichern.

Wie ist das genau mit den Bezeichnungen Werkstudent und Minijobber und wie viel darf ich verdienen, wenn ich als Studentin weiterhin familienversichert bleiben will?

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