Werksstudent und freiberufliche Tätigkeit = Steuerklasse?

2 Antworten

Nein, sie ändert sich nicht, denn man hat ja auch keine zwei "Jobs," sondern eine Anstellung und eine selbständige Tätigkeit.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Vielen Dank für die Antwort! Würde sich auch sonst nichts an möglichen Abzügen über meinen Arbeitgeber des Werksstudentenjobs ändern?

0

Welche zwei Jobs?

Ich habe gelesen, dass man bei zwei Nebenjobs auch als Student in einem der beiden Jobs in Steuerklasse 6 versteuert wird. Da das für die selbstständige Tätigkeit nicht möglich ist, frage ich mich ob dann der Werkstudentenjob in Steuerklasse 6 rutscht.

0
@Emma9090

Iirgendwas scheint mit mir nicht zu stimmen - trotz Nachfrage sehe ich immer noch keinen zweiten Nebenjob.

1

Zwei Jobs auf Lohnsteuer-Karte - für welchen soll ich Lohnsteuerklasse 6 nehmen?

Hallo,

der Sachverhalt ist kompliziert, deshalb muss ich leider etwas ausholen.

Ich bin Freiberuflerin (Journalistin) und verdiene den Großteil meines Umsatzes durch selbständige Arbeit, für die ich am Jahresende eine Einkommensteuererklärung mache (Steuerklasse 1).

Unter anderem mache ich auch redaktionelle Dienste beim Deutschlandradio Kultur (öffentlich-rechtlich). Als redaktionelle, gleichwohl freiberufliche Mitarbeiterin eines öffentlich-rechtlichen Senders müssen meine durch Redaktionsdienste erwirtschafteten Honorare jedoch zwingend über Lohnsteuerkarte abgerechnet werden.

Das Ganze ist recht verwirrend: De facto zahle ich nämlich im laufenden Jahr keine Lohnsteuer, weil ich pro Monat höchstens 4 oder 5 Tage "eingesetzt" werde und mein Monatsumsatz aus dieser Tätigkeit nur zwischen 500 bis max. 800 Euro liegt. Heißt: Diese Einkünfte werden dann am Jahresende gemeinsam mit meinen sonstigten freiberuflichen EInkünften versteuert. Und zwar - siehe oben - über Steuerklasse 1.

Jetzt habe ich die Möglichkeit, eine 25-Prozent-Stelle an einer Universität anzunehmen. Bruttogehalt: ca. 700 bis 800 Euro, vielleicht auch nur 600 Euro, das ist noch nicht klar. Dort brauche ich natürlich auch eine Lohnsteuerkarte, und über den neuen Job würde nun auch meine Krankenversicherung laufen. Ich weiß, dass ich einen meiner Jobs mit Steuerklasse 6 (ungünstig) versteuern muss. Die Frage ist nur: Welchen? Das Einkommen dürfte etwa gleich hoch sein, eventuell beim Radio etwas höher als an der Uni.

Wer weiß Rat?

Viele Grüße Mareike

...zur Frage

Steuerklassen bei verschiedenen Arbeitsverhältnissen

Ich blick nicht mehr durch. Vielleicht weiß jemand weiter. Anrufe beim Finanzamt halfen mir auch nicht weiter. Der hat mich wahrscheinlich überhaupt nicht verstanden. Folgende Situation: Ich habe neben meiner Hauptarbeitsstelle (seit Jahren-LStKl 1) ein weiteres steuer und sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis aufgenommen. Um dem Arbeitgeber meine Daten vorlegen zu können, habe ich beim Finanzamt einen "Antrag auf Ausstellung einer Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug 2013" gestellt , und als Grund "Aufnahme eines zweiten Arbeitsverhältnisses" abgegeben. Die entsprechende Bescheinigung habe ich auch bekommen und das Finanzamt hat mir also bescheinigt, dass ich mit Lohnsteuerklasse I dort registriert bin. War das falsch ? Ich denke ja . Den man liest ja überall, dass man angeblich eine Lohnsteuerkarte(die es nicht mehr gibt) mit der Steuerklasse 6 für das zweite Arbeitsverhältnis braucht. Das Finanzamt sagt mir jedoch, sie stellen nur Bescheinigungen für meine bisher geltende Steuerklasse aus und ich hätte den Arbeitgeber darauf hinzuweisen, dass es sich um ein zweites Arbeitsverhältnis handelt. Also hab ich meinem zweiten Arbeitgeber die Bescheinigung vorgelegt mit der Angabe, dass es sich bei meiner Tätigkeit bei ihm um ein zweites Arbeitsverhältnis handelt. Aber das interessiert die Gehaltsbuchhaltung überhaupt nicht. Und was passiert daher prompt bei der ersten Gehaltsabrechnung ? Klar. Der Arbeitgeber berücksichtigt mich nach Steuerklasse 1. Das bedeutet für mich natürlich erst einmal erhebliche Steuervorteile, gefält mir aber gar nicht. Wer ist denn nun der Volltro..el. ? Das Finanzamt oder der Arbeitgeber? Ich weiß nicht mehr weiter. Die Personalbuchhaltung sagt, das interessiert sie alles nicht.

Diese ganze ELSTAM Geschichte scheint auch noch nicht zu funktionieren. Ich habe den Eindruck, da wurde wieder etwas verschlimmbessert.

Hat jemand ne Idee, was ich noch machen kann. Zurücklehnen und das ganze bei der Einkommenssteuererklärung ausgleichen, ist sicher nicht im Sinne des Finanzamtes. Vielen Dank

...zur Frage

Deutscher Übersetzer wohnhaft im EU-Ausland - Freiberufler in Deutschland werden und im EU-Ausland wohnen?

Ich bin Deutsche, lebe seit langer Zeit im EU-Ausland und bin hier mit einem EU-Ausländer verheiratet. Ich war hier festangestellt, doch nach der Geburt unseres Kindes habe ich eine 3-jährige Elternzeit eingelegt und mich direkt danach als Übersetzerin im besagten EU-Ausland selbstständig gemacht. Mein Büro ist bei uns zu Hause im EU-Ausland. Bei einem deutschen Gericht bin ich außerdem vereidigt worden. Krankenversicherung und Steuern zahle ich hier im EU-Ausland.

Ist es möglich, im EU-Ausland wohnen zu bleiben und gleichzeitig eine Tätigkeit als Freiberufler in Deutschland anzumelden? Muss ich dann in Deutschland Krankenversicherung und/oder Steuern zahlen (ich denke beides, oder)? In welche Steuerklasse käme ich (1 Kind)?

Grund: Ich möchte in Deutschland Kindergeld beziehen (im besagten EU-Ausland gibt es beim 1. Kind nur bis zum 3. Lebensjahr 184 Euro/Monat, dann nichts mehr), das Schulgeld für die (private) deutsche Schule als Sonderausgaben von der Steuer absetzen (in Deutschland geht das, im besagten EU-Ausland nicht) und private Gründe. In Deutschland könnte ich mein altes Kinderzimmer bei meinen Eltern als Büroraum angeben.

Wäre es ferner möglich, gleichzeitig eine freiberufliche Tätigkeit (Übersetzerin, nur übers Internet) in Deutschland und im EU-Ausland auszuüben?

Grund: Ich muss steuerlich im EU-Ausland angemeldet bleiben, da sonst die staatlichen Zuschüsse des EU-Auslandes für unsere Wohnung wegfallen (es ist eine der teuersten Gegenden der EU, mein Mann möchte leider unbedingt hier bleiben).

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

...zur Frage

Steuerklasse nach Heirat

Liebe Community,

Ich höre immer davon, dass es bei Steuern Verheirateter immer große Probleme mit der Steuernachzahlung gibt. Bei uns ist es demnächst, also in einem Monat nach der Hochzeit, folgendermaßen: Ich bin. Mein Freund hängt jetzt seit Oktober nach einer Neuorientierung ein Erststudium dran, ausgelegt auf 3 Jahre. Ich verdiene zwischen 45.000 und 50.000 Euro pro Jahr, arbeite seit einigen Jahren als Versicherungsmathematikerin, bin aber gesetzlich als Angestellte versichert.

Sind meine Überlegungen stimmig?

1) Die Wahl von Steuerklasse III (ich) und Steuerklasse V (Mann) ist unproblematisch, denn Rückzahlungen sind in unserem Fall nicht zu erwarten. Es kann eher noch zu einer zusätzlichen Erstattung kommen wegen Absetzbarkeit von Studienkosten – ist ein Erststudium.

2) Mein Freund ist aktuell freiwillig gesetzlich versichert – das ist eine Summe von etwas mehr als 100 Euro, er ist 31. Er kann sich familienversichern, sofern er nicht berufstätig oder Minijobber ist.

3) Mein Freund hat eine zeitlich befristete Stelle als Werkstudent (550 Euro) gehabt, die in zwei Monaten ausläuft. Ihm gefällt die Stelle ganz gut, sie hat auch Bezug zu seinem Studium – allerdings hat man ihm nach Ablauf der Frist erst einmal einen Jahresvertrag auf 450-Euro-Basis angeboten. Er hat sich erst einmal geärgert, in der Summe ist der Minijob aber eigentlich – sofern ich keinen Denkfehler begehe – für uns finanziell positiver. Es kommt keine Nachzahlung und er kann sich beitragsfrei bei mir krankenversichern.

Danke, Selena

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?