Werden Kapitaleinkünfte auf den Grundfreibetrag angerechnet?

1 Antwort

Die Kapitaleinkünfte unterliegen der Abgeltungssteuer. Also 5.000,- - 801,- Euro = 4.200,- davon 25 % und die nebensteuern.

Das Arbeitseinkommen kommt in die Einkommensteuererklärung. was mich wundert ist Deine Behauptung Du hättest 16.000,- (Grund-)Freibetrag. Bist Du verheiratet mit einem Ehepartner der keine Einkünfte hat?

man kann übrigends in diesen Fällen die "Günstigerprüfung" machen lassen (Anlage K ausfüllen und Günstiger prüfung ankreuzen), dann wird festgestellt, was günstiger ist, Abgltungssteuer, oder normale Versteuerung.

Übrigens durch die diversen Freibeträge würde bei 15.000,- Brutto + 5.000,- Kapitaleinkünfte in der Zusammenveranlagung die Steuer auch 0,- sein

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Richtig,ich bin verheiratet und meine Frau kümmert sich um die Kinder, daher 16.000. Abgeltungssteuer ist günstiger, da wegen Auslandseinkünften und Progessionsvorbehalt der Steuersatz bei 42%+Nebensteuern liegen würde.

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@andrab

OK, anderer SAchverhalt. nur für "D" hätte meine Lösung gegolten.

Aber trotzdem prüfen, denn die Auslandseinkünfte müssen schon gewaltig sein um den steuersatz auf 42 % zu bringen. Wohlbemerktes wird ja durch den Progressionsvorbehalt der durchschnittsteuersatz ermittel, nicht der Spitzensteuersatz angewandt. aber in "D2 ist der Spitzensteuersatz (nciht der durchschnttsteuersatz) unter 250.000,- 42 %. Ich komme bei Deinen Zahlen noch bei 100.000,- Auslandseinkünften auf weniger als 30 % Durchschnittsteuersatz.

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