werden die pkv beiträge als Selbstständiger bei einem P Konto berücksichtigt ?

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3 Antworten

Nein, wieso?

Die Pfändungsfreigrenzen orientieren sich doch an etwas ganz anderem, nämlich dem sozialrecht- und steuerrechtlichen Existenzminimum. Mit so geringen Beträgen ist es schon vom Ansatz her verfehlt, sich selbständig machen zu wollen; damit kann kein noch so kleines Unternehmen geführt werden. Wie wenig Ahnung Sie haben, zeigt symbolisch die Verwendung des Begriffs "Unkosten". So etwas gibt es gar nicht. Was soll das sein? Unnütze Kosten? Es gibt nur Kosten.

PS: Wer ein P-Konto unterhält, hat zumindest gegenüber der kontoführenden Bank / Sparkasse seine Zahlungsunfähigkeit und Kreditunwürdigkeit angezeigt ... wie soll man da Investitionen für einen Gang in die Selbständigkeit finanzieren können? Legal sicher nicht.

Nur weil man ein P-Konto hat, heißt das ja noch lange nicht, dass dort auch Pfändungen vorliegen. Nur wenn das nämlich der Fall ist, kommt der Pfändungsfreibetrag überhaupt ins Spiel.

Quasi prophylaktisch den Pfändungsfreibetrag erhöhen geht nicht.

Für einen entsprechenden Antrag beim Vollstreckungsgericht ist ja eine konkrete Vollstreckungsmaßnahme ins Konto zwingende Voraussetzung.

Gino, das P-Konto gibt es ja nicht ohne Grund - d.h. in der Regel, dass man vorübergehend pleite ist.

Wie will man da einen Betrieb gründen?

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